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| Belize | |||||
| |||||
| Wahlspruch: Sub umbra floreo (Latein, ,,Ich bluhe im Schatten") | |||||
| Amtssprache | Englisch | ||||
| Hauptstadt | Belmopan | ||||
| Staats- und Regierungsform | parlamentarische Monarchie | ||||
| Staatsoberhaupt | Konig Charles III. vertreten durch Generalgouverneurin | ||||
| Regierungschef | Premierminister Johnny Briceno | ||||
| Parlament(e) | Reprasentantenhaus und Senat | ||||
| Flache | 22.966 km2 | ||||
| Einwohnerzahl | 441.000 (Schatzung 2022)[1] | ||||
| Bevolkerungsdichte | 17 Einwohner pro km2 | ||||
| Bevolkerungsentwicklung | +1,8 % (Schatzung fur das Jahr 2021)[2] | ||||
Bruttoinlandsprodukt
|
2024[3] | ||||
| Index der menschlichen Entwicklung (HDI) | 0,721 (115.) (2023)[4] | ||||
| Wahrung | Belize-Dollar (BZD) | ||||
| Unabhangigkeit | 21. September 1981 (vom Vereinigten Konigreich)[5] | ||||
| Nationalhymne | Land of the Free | ||||
| Zeitzone | UTC-6 | ||||
| Kfz-Kennzeichen | BZ | ||||
| ISO 3166 | BZ, BLZ, 084 | ||||
| Internet-TLD | .bz | ||||
| Telefonvorwahl | +501 | ||||
Belize [be'li:z] ist ein Staat in Zentralamerika, der 1981 aus der Kolonie Britisch-Honduras entstand. Internationale Grenzen bestehen zu Mexiko und Guatemala.
Belize ist der einzige zentralamerikanische Staat, in dem Englisch Amtssprache ist. Etwa ein Drittel der Bevolkerung hat afrikanische Vorfahren. Die Kultur des Landes ist von den Maya beeinflusst. Als Belize 1981 seine Unabhangigkeit erhalten hatte, wurde es Mitglied des Commonwealth of Nations.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Belize liegt im sudostlichen Teil der Halbinsel Yucatan. Es grenzt im Norden an Mexiko, im Westen an Guatemala und im Osten an das Karibische Meer. Als einziges Land Zentralamerikas hat es keinen Zugang zum Pazifik.
Bis auf die Mayaberge im Landesinneren mit bis zu 1124 m (Doyle's Delight) ist Belize leicht hugelig bis eben. Das Land von der Grosse Mecklenburg-Vorpommerns ist nach El Salvador der zweitkleinste Staat des amerikanischen Kontinents. Trotzdem ist es landschaftlich sehr vielfaltig gegliedert.
| Grenze mit | Lange |
|---|---|
| Guatemala | 266 km |
| Mexiko | 250 km |
| insgesamt* | 902 km |
| * inklusive Kustenlinie | |
Grosse Teile des Nordens nimmt ein stark gegliedertes Hugelland aus Kreidekalken ein, das kaum hoher als 100 m uber dem Meeresspiegel liegt und mit Palmsavannen bestanden ist. Sumpfige Schwemmebenen erstrecken sich bis zu 75 km (im Norden) von der lagunenreichen Kuste ins Landesinnere.[6]
Zentral-Belize besteht aus sandigem Boden, es ist das Land der Savannen. Rund 48 Kilometer sudwestlich von Belize City steigt das Land auf 460 bis 1120 Meter uber dem Meeresspiegel an: Der Mountain Pine Ridge und die Maya Mountains liegen hier. Reichhaltige Niederschlage lassen zahlreiche Bache entspringen, die aus den Hohen im Nordwesten den Macal River speisen. Dieser vereint sich schliesslich mit dem Mopan River und bildet den Hauptzufluss des Belize River.
Im Suden von Belize - mit den Maya Mountains als Wasserscheide Richtung Sudosten - fliessen Flusse auf ihren kurzen Wegen zur Karibik, gesaumt von uberhangenden Kliffs und Hohlen. Die Flusse haben mit ihrer Fracht aus Sand, Ton und Schlick uber die Jahre den Kustengurtel so angereichert, dass hier erfolgreich Zitrusfruchte und Bananen produziert werden. Bei einem jahrlichen Niederschlag von rund 4320 Millimeter wartet der gebirgige Suden von Belize mit tropischem Regenwald und Kiefernwaldern in den Hohenlagen auf.[6]
Kuste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Kuste sind zahlreiche Korallenriffe, Sandbanke und Atolle - wie Lighthouse Reef, Glover Reef und die Turneffe Inseln - vorgelagert. Das vor Belize liegende Riff ist nach dem Great Barrier Reef zusammen mit seinen Cayes das zweitgrosste Korallenriff der Welt und das langste sowohl der westlichen als auch der nordlichen Hemisphare. Das Barriereriff zieht sich die gesamte Kuste von Belize entlang und schutzt eine Vielzahl von Kleinriffen, Sandbanken und uber 1000 Inseln, die sogenannten Cayes (Aussprache [ki:s]). Die meisten der Cayes und die Kuste ausserhalb der Stadte und Siedlungen sind von dichten, ausgedehnten Mangrovenwaldern bestanden, die zugleich als Schutz vor Kustenerosion fungieren.
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Klima ist im Norden subtropisch und im Suden tropisch, mit vorherrschend von der Karibik her wehenden Passatwinden. Die Monatstemperaturen schwanken zwischen 24 degC und 27 degC, die durchschnittliche Lufttemperatur betragt 25,9 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit ist durch den Wind von See her gut zu ertragen. Der meiste Regen fallt zwischen Juni und Oktober, in dieser Zeit ist auch die Luftfeuchtigkeit am hochsten. Der jahrliche Niederschlag betragt im Suden 4450 mm, im Norden nur 1290 mm.[6]
Die regionalen Unterschiede beim Wetter, die differierenden Hohen und geologischen Bedingungen sorgen fur verschiedenartige Lebensraume fur Flora und Fauna. So lassen sich 49 verschiedene Arten von Waldern klassifizieren. Die Hochsttemperaturen ubersteigen im Sommer selten 36 Grad Celsius, im Winter fallen sie selbst nachts fast nie unter 16 Grad Celsius.
Die Regenzeit dauert von Mai bis November und geht ab Juli oft mit Wirbelsturmen einher.[6] Regelmassig auftretende Naturkatastrophen sind demnach Hurrikans und infolgedessen Uberflutungen. Ein Wirbelsturm zerstorte 1961 die damalige Hauptstadt Belize City, daraufhin wurde Belmopan 1970 zur Hauptstadt.
Flora und Fauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Artenvielfalt der Flora ist - insbesondere in den tropischen Waldern - sehr gross. Es gibt mehrere tausend Pflanzenarten, darunter uber 200 Orchideen und uber 500 verschiedene Holzer. Die Vegetation von Belize ist tropischer Regenwald und vereinzelte Kiefernsavannen im Suden, Sumpfland im Flachland und eine fast durchgehend von Mangroven bewachsene Kuste.
Belizes Urwaldflachen stellen einen der grossten zusammenhangenden Reste des tropischen Regenwaldes Mittelamerikas dar, der einst weite Teile bedeckte. Selbst auf Satellitenaufnahmen aus dem Weltraum ist dieses grune Herz Belizes gut erkennbar. Hier wachsen vor allem Farne, Palmen, Lianen und tropische Hartholzer (u. a. mit Mahagoni, mexikanischer Zeder, Campecheholz). Die Kiefernwalder werden vor allem aus der Karibischen Kiefer (Pitchpine) gebildet und bilden die eigene Okoregion der Belize-Kiefernwalder.[6]
Der schon von den Maya verehrte Jaguar ist heute noch wild im Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary anzutreffen. Ausserdem gibt es viele verschiedene Vogelarten und viele weitere Tiere wie Flusskrokodile, verschiedene Schlangen und Schmetterlinge.
Naturschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]38 % der Landflache und 11 % der Meeresflache standen 2021 unter Naturschutz.[7] Der grosste Nationalpark ist mit 1157 km2 der Chiquibul-Nationalpark in den Maya-Mountains; sudlich angrenzend liegt das 403 km2 strenge Wildnisschutzgebiet Bladen Nature Reserve. Nur wenig kleiner als Chiquibul ist das Rio Bravo Naturschutzgebiet, das jedoch einen wesentlich niedrigeren Schutzstatus hat. Weitere - weitaus kleinere - Beispiele fur Belizes Naturschutzgebiete sind der Five Blues Lake National Park, der Guanacaste Nationalpark und der Laughing Bird Caye Nationalpark.
Stadte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2023 lebten 47 Prozent der Einwohner Belizes in Stadten.[8] Die grossten Stadte in Belize sind (Schatzung zum 1. Juli 2025):[9]
- Belize City, 65.834 Einwohner (Hauptstadt bis 1969)
- Belmopan, 22.584 Einwohner
- San Ignacio, 21.979
- San Pedro, 16.447 Einwohner
- Orange Walk Town, 14.780 Einwohner
- Corozal 9.638 Einwohner
- Dangriga, 9.635 Einwohner
- Benque Viejo del Carmen, 7.237 Einwohner
Belmopan ist seit 1970 die Hauptstadt des Landes und seit 2000 Regierungssitz.[10] Die Stadt wurde auf Urwaldrodungen an den Auslaufern der Maya Mountains errichtet und liegt im geographischen Mittelpunkt des Landes. Belmopans Einwohner sind zumeist Beamte. Die Fassade des Parlamentsgebaudes auf dem Independence Hill wurde mit einem uralten Maya-Motiv geschmuckt.
Provinzen, Provinzhauptstadte und Orte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Land ist in sechs Provinzen unterteilt:
- Belize District:
- Belize City (Provinzhauptstadt)
- Hattieville
- Ladyville
- San Pedro
- Ambergris Caye
- Cayo District:
- San Ignacio (Provinzhauptstadt)
- Belmopan (Hauptstadt; ist keinem District zugeordnet!)
- Benque Viejo del Carmen
- Spanish Lookout
- Corozal District:
- Corozal (Provinzhauptstadt)
- Chunox
- Consejo
- Little Belize
- Louisville
- Patchacan
- Progresso
- Xaibe
- Orange Walk District:
- Orange Walk Town (Provinzhauptstadt)
- Carmelita
- Guinea Grass
- San Estevan
- San Pablo
- Trial Farm
- Stann Creek District:
- Dangriga (Provinzhauptstadt - ehemals Stann Creek Town)
- Hopkins
- Mullins River
- Placencia
- Toledo District:
- Punta Gorda (Provinzhauptstadt)
- Monkey River
- Toledo Settlement
Bevolkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Demografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Belize hatte 2025 415 789 Einwohner.[11] Das jahrliche Bevolkerungswachstum betrug 2022 +1,8 %. Die Anzahl der Geburten pro Frau lag 2022 statistisch bei 2,0, die der Region Lateinamerika und die Karibik betrug 1,8.[12] Die Lebenserwartung der Einwohner Belizes ab der Geburt lag 2025 bei Frauen 76 Jahre und bei Mannern 61[11]. Der Median des Alters der Bevolkerung lag im Jahr 2021 bei 25,2 Jahren[13] und sank 2025 auf 17,2 Jahre.[11] Im Jahr 2025 waren 45,3 Prozent der Bevolkerung unter 15 Jahre, wahrend der Anteil der uber 64-Jahrigen 2,5 Prozent der Bevolkerung betrug.[11]
| Jahr | Einwohnerzahl | Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|---|---|
| 1950 | 069.000 | 1990 | 188.000 |
| 1960 | 092.000 | 2000 | 247.000 |
| 1970 | 122.000 | 2010 | 322.000 |
| 1980 | 144.000 | 2020[1] | 419.000 |
Bevolkerungsstruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die grosste Bevolkerungsgruppe mit knapp 53 % bilden die Mestizen, die europaische und indigene Vorfahren haben. Diese Mestizen sind aus den umliegenden Landern eingewandert. Die sogenannten Kreolen (Creoles) in Belize sind mehr oder minder dunkelhautig und haben Afrikaner und Weisse als Vorfahren. Deren Vorfahren kamen von den Kleinen Antillen als Sklaven nach Belize oder wanderten als Saisonarbeiter ein. Sie stellen einen Bevolkerungsanteil von rund 26 %.
Die Maya stellen etwa 11 % der Bevolkerung und sprechen drei verschiedene Maya-Sprachen: Yukatekisch (Mayathan), Q'eqchi' und Mopan. Die meisten Maya stammen ursprunglich nicht aus Belize, sondern sind aus Mexiko (Yukatekisch) und Guatemala (Q'eqchi') eingewandert. Nur die Mopan-Sprecher, die etwa 4 % der Bevolkerung stellen, stammen ursprunglich aus Belize.
Eine Besonderheit in der Bevolkerungsvielfalt stellen die Garifuna oder ,,schwarzen Kariben" dar, eine auf St. Vincent entstandene Kultur aus gestrandeten westafrikanischen Sklaven, die sich mit Kariben und Arawak vermischten und spater von den britischen Kolonialherren auf die damals zu Jamaika gehorenden Bay Islands vor Honduras zwangsumgesiedelt wurden und sich von dort aus an der Ostkuste Mittelamerikas verbreiteten. Sie stellen etwa 6 % der Bevolkerung.
Eine weitere Volksgruppe mit etwa 4 % bilden deutschstammige Mennoniten. Die meisten sind Russlandmennoniten, die 1958 aus Mexiko einwanderten. Diese sprechen Plautdietsch und gehoren zum Teil der konservativen Gemeinderichtung der Altkolonier-Mennoniten an. Eine kleinere Untergruppe, die ursprunglich aus den USA stammt, wanderte Ende der 1960er Jahre ein, spricht Pennsylvania-Deutsch und gehort zu den Mennoniten alter Ordnung. 2010 gab es 11.574 Mennoniten in Belize.[15]
Der Rest der Bevolkerung sind eingewanderte Araber, meist Libanesen, aber auch Palastinenser und Syrer, die alle ganz uberwiegend Christen sind, sowie Chinesen und Inder. Daneben gibt es Weisse, die meist aus englischsprachigen Landern eingewandert sind.
Das Land zahlt zu den zentralamerikanischen Staaten mit der geringsten Bevolkerungsdichte, weist aber ein uberdurchschnittliches Bevolkerungswachstum auf.
Die Bevolkerungsgruppen waren 2010 wie folgt verteilt: Mestizen 52,9 %, sogenannte Kreolen (uberwiegend afrikanischer Herkunft) 25,9 %, Maya 11,3 %, Garifuna 6,1 %, deutschstammige Mennoniten 3,6 %, Inder 3,9 %, andere 3,7 %.
2017 waren 16 % der Bevolkerung Migranten. Die haufigsten Herkunftslander waren Guatemala, El Salvador und Honduras.[16][17]
Anders als in vielen anderen postkolonialen Staaten spielt die ethnische Zugehorigkeit in Belize kaum eine Rolle fur die Zugehorigkeit zu politischen Parteien oder Bewegungen. Ethnische Konflikte verstarkten sich aber im Verlauf der starken Zuwanderung aus anderen Staaten der Region in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Erst in dieser Phase oder kurz danach stieg der Anteil von Mestizen an der Bevolkerung auf mehr als 50 % an. Im beginnenden 21. Jahrhundert lasst sich aber eine schnelle Integration dieser jungen Zuwanderergruppe in Kultur und Gesellschaft des Landes feststellen.[18]
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2000 waren die Religionszugehorigkeiten wie folgt verteilt: Katholiken sind etwa 50 % der Bevolkerung, Pfingstler 7,4 %, Anglikaner 5,3 %, Siebenten-Tags-Adventisten 5,2 %, Mennoniten 4,1 %, Methodisten 3,5 % und Zeugen Jehovas 1,5 %. Etwa 1,0 % der Bevolkerung (rund 2800 Menschen) sind muslimisch, andere Religionsgemeinschaften (inklusive der traditionellen mesoamerikanischen Religionen) machen 13 % aus, ohne Religionszugehorigkeit sind 9,4 %.
Sprachen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Sprachen in Belize sind Englisch (Amtssprache), Englisch-Kreolisch (Patois), Spanisch, Garifuna, Maya-Sprachen und Plautdietsch. Insbesondere bei den niederdeutschsprachigen Mennoniten ist zudem Standarddeutsch als Gottesdienst- und religiose Unterweisungssprache in Gebrauch. Daneben wird in manchen (mennonitischen) Kolonien auch das Pennsylvania-Deutsch verwendet.
Viele Einwohner konnen mehrere Sprachen sprechen. Laut Volkszahlung von 2010 verteilen sich die Sprachkenntnisse wie folgt (es konnten mehrere Sprachen pro Sprecher angegeben werden):
| Sprache | Sprecher | |
|---|---|---|
| Anzahl | Prozent | |
| Anzahl Personen | 292.263 | 100,0 |
| Creole | 130.467 | 44,6 |
| Deutsch | 9.364 | 3,2 |
| Englisch | 183.903 | 62,9 |
| Garifuna | 8.442 | 2,9 |
| Maya Ketchi | 17.581 | 6,0 |
| Maya Mopan | 10.649 | 3,6 |
| Spanisch | 165.296 | 56,6 |
| andere | 7.847 | 2,7 |
| keine Sprache oder keine Angabe | 1.537 | 0,5 |
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das der regionalen University of the West Indies angeschlossene Kolleg wurde 2000 zur University of Belize erweitert. Sie verfugt uber eine humanwissenschaftliche und eine naturwissenschaftliche Abteilung. Ihre Abschlusse werden im Ausland (d. h. USA) jedoch nur zum Teil anerkannt. Als einzige Pflichtfremdsprache wird Spanisch unterrichtet. Die Alphabetisierungsrate betrug 2015 82,7 % der erwachsenen Bevolkerung.
Gesundheit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gesundheitsausgaben des Landes betrugen im Jahr 2021 5,0 % des Bruttoinlandsprodukts.[20] Im Jahr 2017 praktizierten in Belize 11,2 Arztinnen und Arzte je 10.000 Einwohner.[21] Die Sterblichkeit bei unter 5-Jahrigen betrug 2022 10,9 pro 1000 Lebendgeburten.[22]
Landesname
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Name des Staates leitet sich vom Belize River ab. Dessen erste uberlieferte Erwahnung stammt aus dem Jahr 1677: Der Dominikanerpriester Fray Jose Delgado hielt den Fluss, den er auf seiner Reise entlang der Kuste querte, in seinen Aufzeichnungen als ,,Rio Balis" fest. Diese Bezeichnung wurde ihm von seinem Ubersetzer genannt und leitet sich vermutlich vom Maya-Wort belix ab, das ,,schlammig" oder ,,trubes Wasser" bedeutet.[23]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vor den Europaern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Besiedlungsgeschichte in der Region des heutigen Belize durch die Maya reicht zuruck bis 3400 v. u. Z., aus dieser Zeit stammen Funde von Agrarfruchten wie Mais und Maniok.[24] Bereits um 1.500 v. u. Z. war Lamanai gegrundet worden. Gegen Ende des 2. Jahrtausends waren mayanische, Keramik nutzende Bauern an der belizischen Kuste ansassig und wanderten zunehmend landeinwarts entlang des Belize River, so entstanden hier z. B. um 1200 v. u. Z. Cahal Pech und Cuello.[25] Auch im Suden des heutigen Belize entstand zu dieser Zeit in den Maya Mountains mit Caracol eine Siedlung.
Zahlreiche weitere Orte grundeten sich in rascher Folge, in grosser Dichte vor allem im Upper Belize River Valley, so um 1100 v. u. Z. Xunantunich oder um 1000 v. u. Z. Actuncan. An der Kuste entstanden um 1000 v. u. Z. Santa Rita, um 800 v. u. Z. Altun Ha und um 400 v. u. Z. Cerro Maya.
Wahrend der klassischen Zeit der Maya-Zivilisation ab 250 stieg insbesondere Caracol zu uberregionaler Bedeutung auf. Ab dem Jahr 900 kam die Blutezeit der Maya zu einem Ende und es erfolgte ein Bevolkerungszusammenbruch im sudlichen Tiefland, zu dem weite Teile Belizes gehorten, nur einige wenige Orte wie Lamanai oder Santa Rita blieben weiterhin bewohnt.
Kolonialzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Uber die folgenden Jahrhunderte ist wenig bekannt. Gesichert ist, dass Nachkommen der Maya weiterhin das Land bewohnten und auch noch dort lebten, als im 16. Jahrhundert die spanischen Eroberer in die Region kamen. Das Gebiet wurde 1617 Bestandteil des Generalkapitanats Yucatan im Vizekonigreich Neuspanien, das von einem Gouverneur geleitet wurde. Die Rechtsprechung und Verwaltungsaufsicht unterlag der Real Audiencia von Mexico.
Viele Ureinwohner flohen ins Landesinnere. Es kam wiederholt zu Kampfen mit den europaischen (spanischen und spater britischen) Kolonisatoren. Fur die Europaer war das Land vor allem wegen seiner tropischen Holzer von Interesse. Aufgrund des anhaltenden Widerstandes der Bewohner und des unwegsamen Gelandes konzentrierten sie ihre Aktivitaten jedoch auf die Gebiete der spateren Lander Mexiko und Honduras, wo auch Gold und Silber zu finden waren.
Die Kusten Belizes boten allerdings ein ideales Ruckzugsgebiet fur britische Piraten, die von dort aus ihre Raubzuge gegen die spanischen Flotten unternahmen. Erst 1670 kam diese Piraterie zum Erliegen, als Grossbritannien und Spanien in Madrid einen Vertrag unterzeichneten, um diese Praxis zu beenden. Die Baymen, wie die Piraten oder Freibeuter genannt wurden, weil sie sich vornehmlich im Golf (Bay) von Honduras aufhielten, suchten nun gezwungenermassen andere Einnahmequellen und fanden sie im Handel mit Tropenholzern. 1763 erhielten sie mit dem Vertrag von Paris von Spanien die Erlaubnis, in einem bestimmten Teil Belizes Holz zu gewinnen. Fur rund 100 Jahre blieb das die wichtigste Einnahmequelle der britischen Siedler in der Region. Mit der Waldarbeit einher ging bald auch Sklaverei. Die Arbeit war anstrengend und ab dem 18. Jahrhundert begannen die europaischen Siedler damit, afrikanische Sklaven dafur einzusetzen. Bis 1790 betrug der Anteil von Sklavenarbeitern an der registrierten Gesamtbevolkerung, also ohne die nicht gezahlten Maya, rund 75 %. Erst 1834 wurde die Sklaverei im britischen Empire in der Folge der industriellen Revolution, die neue Produktionsverhaltnisse schuf, abgeschafft. Wahrend Sklavenhalter fur den Verlust ihres ,,Eigentums", der befreiten Sklaven also, entschadigt wurden, erhielten diese weder eine Entschadigung, noch durften sie Land erwerben.
Britische Kolonialherrschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mittelamerika war zu jener Zeit immer noch im Einflussbereich der Spanier, allerdings gestanden sie den britischen Siedlern nach und nach immer mehr Kontrolle zu. Am 10. September 1798 kam es in der Schlacht von St. George's Caye schliesslich zur entscheidenden militarischen Niederlage der Spanier und das Land stand nun de facto unter britischer Herrschaft. 1862 wurde es zur britischen Kronkolonie British Honduras. Die Siedler, die Baymen, fuhrten allerdings bereits unter spanischer Herrschaft ein weitgehend unabhangiges und selbstbestimmtes Leben und behielten das auch unter britischer Herrschaft bei. Als gesetzliche Grundlage, eine Art Grundgesetz oder Verfassung, diente ab 1765 ,,Burnaby's Code".
1847-1901 kam es auf der Halbinsel Yucatan (Mexiko) zum sogenannten Kastenkrieg zwischen den ursprunglichen Bewohnern, den Maya, und der spanischstammigen Oberschicht. Die britischen Einwohner von Britisch Honduras belieferten die aufstandischen Maya mit Waffen und Munition - was ihnen eine willkommene Einnahmequelle eroffnete. Das Land wurde im Verlauf des Krieges zum Ziel von Fluchtlingen: zuerst von Mitgliedern der mexikanischen Oberschicht, die vor den Aufstandischen flohen, und spater, als sie wieder die Kontrolle erlangte, von Maya. Letztere nahmen als Bauern mit ihrem landwirtschaftlichen Konnen in der Folge grossen Einfluss auf die Entwicklung der nordlichen Provinzen des Landes.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs der Widerstand der vor allem nicht-europaischen Bevolkerung (Maya, Nachkommen von Sklaven) gegen die britischen Kolonialherren. Soldaten, die wahrend des Ersten Weltkrieges in der britischen Armee dienten, wurden dort wegen ihrer Hautfarbe bloss in Arbeitslagern eingesetzt, was die Unzufriedenheit weiter verstarkte. Die Zwischenkriegszeit und der Zweite Weltkrieg trugen dazu bei, dass die wirtschaftliche Situation noch schlechter und das Streben nach Unabhangigkeit starker wurde. Auch die Unabhangigkeit Indiens 1947 verstarkte diese Bestrebungen. Bis 1962 waren politische Parteien entstanden und die Verwaltung des Landes bereits weitgehend selbststandig. 1973 wurde der Name von ,,British Honduras" in ,,Belize" geandert.[26]
Unabhangigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 21. September 1981 erfolgte die Unabhangigkeit von Grossbritannien. Problematisch blieb das Verhaltnis zum Nachbarland Guatemala, das weiterhin Gebietsanspruche stellte und nur durch den auch von der UNO unterstutzten Verbleib britischer Truppen in Belize von einem militarischen Vorgehen abgehalten werden konnte. 1992 unterzeichnete die guatemaltekische Regierung einen Vertrag, der zwar Belizes Unabhangigkeit anerkannte, aber nicht die Anspruche auf Gebiete im Westen des Landes klarte. Im Jahr 2000 begannen Verhandlungen zwischen den beiden Landern.
In den ersten Parlamentswahlen nach der Unabhangigkeit 1984 siegte die United Democratic Party (UDP) uberlegen; Premierminister wurde Manuel Esquivel. Funf Jahre spater ubernahm erneut George Cadle Price, zuvor erster Minister bzw. Premierminister noch vor der Unabhangigkeit, fur die People's United Party (PUP) das Amt des Regierungschefs, 1993 musste er es wieder Esquivel und der UDP uberlassen. Entlassungen im offentlichen Dienst und Preissteigerungen fuhrten 1998 zu einem uberwaltigenden Wahlsieg der PUP. Neuer Premier wurde Said W. Musa. Seine Wiederwahl 2003 verdankte er vor allem umfangreichen Infrastrukturmassnahmen sowie der Schaffung von Wohnraum und Arbeitsplatzen. Dies trieb jedoch die Staatsverschuldung in die Hohe, sodass sich die Regierung 2004 gezwungen sah, ein Sparprogramm aufzulegen.
Belize blieb von Kriegen und Burgerkriegen, wie sie andere mittel- und sudamerikanische Lander durchlebten, weitgehend verschont. Doch kam es Anfang 2005 aufgrund der Situation des Staatshaushalts und wegen geplanter Steuererhohungen zu Unruhen in Belize.
Im Februar 2008 wurde die PUP durch einen Erdrutschsieg der UDP abgelost.
Regierender Premierminister (Stand 2025) ist seit 2020 Johnny Briceno.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verfassung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach der am 21. September 1981 in Kraft getretenen Verfassung ist Belize eine parlamentarische Monarchie im Commonwealth. Staatsoberhaupt ist der britische Konig, der durch einen Generalgouverneur vertreten wird. Die Regierung wird vom Premierminister gefuhrt. Abgeordnetenhaus und Senat bilden die Legislative. Die Abgeordneten werden alle funf Jahre direkt gewahlt, die Senatoren auf Vorschlag der Regierung, der Opposition sowie eines Beirats aus Unternehmern, Gewerkschaften und Klerus ernannt.
Staatsoberhaupt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Staatsoberhaupt ist Charles III., Konig von Belize und damit derzeitiger Inhaber des belizischen Throns. Sein offizieller Titel lautet Charles The Third, by the Grace of God, King of Belize and of His Other Realms and Territories, Head of the Commonwealth. Seine Vertreterin im Land ist seit dem 27. Mai 2021 Generalgouverneurin Froyla Tzalam.
Regierung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Exekutive besteht aus einem Kabinett von derzeit 14 Mitgliedern, nebst vier Staatsministern. Verwaltungsmassig gliedert sich Belize in die sechs Distrikte Belize, Cayo, Corozal, Orange Walk, Stann Creek und Toledo. In den Distrikthauptorten bestehen gewahlte Selbstverwaltungskorperschaften (Town Boards). Im Zuge der Starkung der lokalen Selbstverwaltung wurden im Marz 2001 auch Dorfrate gewahlt. Regierungschef war seit 2008 Dean Barrow (UDP), der zugleich Premierminister, Minister fur Finanzen, fur Verteidigung und fur den Offentlichen Dienst war. Seit November 2020 ist Johnny Briceno neuer Premierminister[27] (Stand 2025).
Parlament
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gesetzgebung obliegt der aus zwei Kammern bestehenden Nationalversammlung mit einer Legislaturperiode von hochstens funf Jahren. Das Abgeordnetenhaus besteht aus 31 nach Mehrheitswahlrecht direkt gewahlten Abgeordneten. Von den dreizehn Senatoren werden sechs bzw. einschliesslich des Senatsprasidenten sieben auf Vorschlag der Regierung, drei auf Vorschlag der Opposition, drei auf Vorschlag eines Beirats aus Unternehmern, Gewerkschaften und Kirchen vom Generalgouverneur ernannt.
Die derzeitige, eher wirtschaftsliberal eingestellte Regierungspartei UDP errang bei den Wahlen am 7. Marz 2012 17 der 31 Sitze im Abgeordnetenhaus, die Opposition, die eher populistisch-partizipatorisch agierende PUP, 14 Sitze. Bei den folgenden Wahlen am 4. November 2015 baute die UDP ihre Mehrheit auf 19 Sitze aus, der PUP blieben 12 Sitze. Die letzten Parlamentswahlen fanden am 11. November 2020 statt. Sie wurden mit 58,83 % der Stimmen von der PUP gewonnen, auf die UDP entfielen 38,34 %.[28] Aufgrund des Mehrheitswahlrechts dominiert die PUP mit 26 Abgeordneten das Parlament, die UDP ist nur noch mit 5 Abgeordneten vertreten.
Justiz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Unabhangigkeit der Gerichte wird in Belize von der Verfassung geschutzt. In der Praxis bestehen allerdings Einflussmoglichkeiten der Exekutive, weil einerseits Richter und Generalstaatsanwalt ihre Beschaftigungsvertrage mit der Regierung abschliessen bzw. verlangern mussen, zum anderen weil prominente Regierungsvertreter auch wahrend der Dauer ihres offentlichen Amtes haufig ihre anwaltliche Berufstatigkeit fortsetzen.
Oberstes Kassationsgericht fur Belize ist heute der ,,Caribbean Court of Justice" (CCJ). Belize hat im Fruhjahr 2001 mit der Mehrheit seiner CARICOM-Partner die Grundungsakte fur den ,,Caribbean Court of Justice" (CCJ) als kunftige oberste straf- und zivilrechtliche Instanz der Region anstelle des britischen Privy Council unterzeichnet. Die Regierung hat im September 2004 dem Parlament auch ein Gesetz uber die Beteiligung am Trust Fund zur Finanzierung des CCJ vorgelegt.
Innerhalb von Belize sind die Magistrates' Court fur kleinere Straftaten oder zivilrechtliche Angelegenheiten zustandig. Der Supreme Court ist als nachsthohere Instanz fur Kapitalverbrechen zustandig. Die dritte Instanz stellt schliesslich der Court of Appeal dar.
Das Oberste Gericht von Belize hat die Verfassungsmassigkeit der Todesstrafe im April 1998 bestatigt. Die letzte Hinrichtung in Belize fand 1985 statt. Vor seiner Ersetzung durch den CCJ hatte der Privy Council in London als letztinstanzliches Gericht jeweils Vollstreckungsaufschub gewahrt bzw. auf Strafumwandlung entschieden. Vor dem Hintergrund steigender Gewaltkriminalitat z. T. mit Drogentransit als Hintergrund fordert die Offentlichkeit eine Wiederaufnahme der Vollstreckung. Diese Wunsche haben sowohl Regierung wie Opposition aufgenommen und die Regierung hat im September 2002 im Parlament (Reprasentantenhaus) Vorschlage fur entsprechende Verfassungsanderungen vorgelegt, im Juni 2003 jedoch wieder zuruckgezogen. Damit verbindet sich die Erwartung auf Unterstutzung vor allem durch die EU bei der Verbesserung von Polizei, Justiz und Strafvollzug.
Mannliche Homosexualitat war in Belize noch bis zum 10. August 2016 strafbar, womit es das letzte Land Mittelamerikas mit einem solchen Verbot gewesen war. Das Verbot wurde hochstrichterlich als verfassungswidrig aufgehoben.[29]
Politische Indizes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Name des Index | Indexwert | Weltweiter Rang | Interpretationshilfe | Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Fragile States Index | 57 von 120 | 117 von 179 | Stabilitat des Landes: stabil 0 = sehr nachhaltig / 120 = sehr alarmierend Rang: 1 = fragilstes Land / 179 = stabilstes Land |
2024[30] |
| Freedom in the World Index | 88 von 100 | -- | Freiheitsstatus: frei 0 = unfrei / 100 = frei |
2024[31] |
| Rangliste der Pressefreiheit | 68,3 von 100 | 47 von 180 | Erkennbare Probleme fur die Pressefreiheit 100 = gute Lage / 0 = sehr ernste Lage |
2025[32] |
Parteien und Gewerkschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1961 besitzt Belize ein Zweiparteiensystem, das allerdings verfassungsmassig nicht festgeschrieben ist. Jeder erwachsene Belizer kann in einem der 31 Wahlkreise[33] als Kandidat antreten.
- People's United Party (Vereinigte Volkspartei) - PUP
- United Democratic Party (Vereinigte Demokratische Partei) - UDP
- National Alliance for Belizean Rights (Nationale Allianz fur Belizische Rechte) - NABR
- People's National Party (Nationale Volkspartei) - PNP
- Vision Inspired by the People - VIP (seit 2004)
- National Reform Party (Nationale Reformpartei) - NRP (seit 2007)
Die National Trade Union Congress of Belize ist die Dachorganisation sektoraler Einzelgewerkschaften; weniger bedeutend sind die Christian Workers' Union und die Democratic Independent Union.
Militar
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ,,Belize Defence Force" (BDF) besteht aus Berufssoldaten und Freiwilligen mit einer Starke von ca. 1500 Mann (andere Quellen: 1050 Mann), davon rund 700 Reservisten und zwei Zuge (Platoons) mit Soldatinnen. Die BDF wird gefuhrt von einem Brigadegeneral, einem Oberst und sieben Oberstleutnanten. Traditionell kooperiert die BDF vor allem mit der britischen Armee (British Army Training Support Unit Belize - BATSUB) und der US-Armee (Ausrustungs- und Ausbildungshilfe). 2007 nahm erstmals ein Stabsoffizier der BDF an einem Generalstabslehrgang der Fuhrungsakademie der Bundeswehr in Hamburg teil. In jungerer Vergangenheit diente Belize auch als Standort fur Dschungelkrieg-Ausbildungen des Kommandos Spezialkrafte (KSK).[34]
Kustenwache
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Belizean Coast Guard Service (BCGS) wurde im November 2005 unter Zusammenfassung von Ressourcen aus dem Marine-Anteil der Belize Defence Force, der Polizei, dem Zoll, der Einwanderungsbehorde und den Hafenbehorden aufgestellt. Hauptaufgabe ist die Bekampfung des (Drogen-)Schmuggels. Eine wesentliche Finanzierung und Unterstutzung erfahrt die Kustenwache im Rahmen eines Anti-Drogenprogramms durch das US-Aussenministerium (Counternarcotics and Law Enforcement Country Program: Belize). Da die Kustenwache nicht uber Radar verfugt, ist sie nur bei Tageslicht im Einsatz.
Ausrustung
- Acht Schnellboote (ehemalige kolumbianische Drogenboote mit starken Aussenbordmotoren, die konfisziert wurden, ohne Radar und GPS)
- Ein Flugzeug stellt bei Bedarf die Belize Defence Force.
Aussenpolitik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Belize befindet sich in einem Grenzstreit mit Guatemala. Guatemala schlug vor, den Streit dem Internationalen Gerichtshof (IGH) zu uberlassen, was die belizische Regierung ablehnt. Am 6. Oktober 2013 sollte ein gleichzeitiges Referendum in beiden Landern klaren, ob der IGH mit dem Fall befasst werden soll. Diesen Termin liess Guatemala verstreichen. Im Fruhjahr 2014 wurde unter Fuhrung der OAS in einem Abkommen ein Anlauf zu einem weiteren Referendum genommen. Ein ursprunglich fur September 2015 geplanter gemeinsamer Termin wurde durch ein im Mai 2015 von beiden Seiten unterzeichnetes Anderungsabkommen, das die Volksbefragungen zu unterschiedlichen Zeiten ermoglicht, verschoben.[35] 2018 stimmten 96 % der Guatemalteken mehrheitlich fur die vorgeschlagene Art der Konfliktlosung. Am 8. Mai 2019 fand das Referendum in Belize statt, bei dem ebenfalls 55 % der Wahler fur die Beauftragung des Internationalen Gerichtshofs stimmten.[36]
Belize ist Mitglied in folgenden Organisationen: Vereinte Nationen, Commonwealth, CARICOM, Bewegung der blockfreien Staaten, AKP, OAS, CELAC, ACS; IWF, Karibische Entwicklungsbank (CDB), SICA, AOSIS.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwar ist die Wirtschaft in den letzten Jahren stark gewachsen, die hohe Staatsverschuldung von 85 % des Bruttoinlandsprodukts schrankt die wirtschaftspolitische Handlungsfahigkeit jedoch stark ein. Noch immer lebt rund ein Drittel der Bevolkerung unter der Armutsgrenze. Der Index fur wirtschaftliche Freiheit 2024 des Landes war der 72 hochste von 176 Landern.[37]
Hauptwirtschaftszweig ist die Gewinnung von Edelholzern, insbesondere Mahagoni. Neben dem Einsatz moderner Sagewerke forstet man auch planmassig den Bestand an Nutzholz auf. Die Baumstamme werden nach wie vor im Hochwasser der Flusse transportiert.
Im Juni 2000 wurde Belize von der OECD als ein Land aufgelistet, in dem Steuerflucht und Geldwasche moglich sind. Es hatte bis 2005 Zeit, diese Zustande zu beseitigen und damit Sanktionen zu vermeiden. Die lockeren Gesetze wurden seither gestrafft. Dennoch ist Belize ein Steuerparadies. Da das Land einen ,,begunstigten", d. h. unbeschrankten Zugang zum britischen Commonwealth, zur Europaischen Freihandelszone (EFTA) und zur EU besitzt, kann man, wenn man die Staatsburgerschaft von Belize erwirbt, auch ohne Visum samtliche europaischen Lander sowie Australien, Kanada, Hong Kong und Singapur bereisen. In Russland kann diese Staatsburgerschaft kauflich erworben werden.[38]
Im August 2012 gab die belizische Regierung bekannt, dass sie die fallige Zinsrate fur eine Staatsanleihe uber 500 Millionen US-Dollar nicht bedienen konne, und trat mit den Glaubigern in Umschuldungsverhandlungen ein. Die fuhrenden Ratingagenturen stuften daraufhin die Bonitat von Belize auf Zahlungsausfall herab.[39]
Am 28. Januar 2016 legte die EU-Kommission ein Massnahmenpaket zur Bekampfung von Steuerflucht vor, bei dem unter anderem Belize auf der schwarzen Liste der Steueroasen auftaucht.[40]
| Jahr | 2010 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BIP in Mrd. USD (Kaufkraftparitat) |
2,7 | 3,4 | 3,4 | 3,4 | 3,6 | 4,1 | 3,8 | 4,6 | 5,4 | 5,6 | 6,0 |
| BIP pro Kopf in USD (Kaufkraftparitat) |
8.359 | 9.462 | 9.355 | 9.166 | 9.534 | 10.492 | 9.585 | 11.598 | 13.637 | 13.976 | 14.582 |
| BIP-Wachstum (real) |
1,4 % | 2,8 % | 0,0 % | -1,8 % | 0,8 % | 4,3 % | -13,5 % | 18,0 % | 9,3 % | 0,5 % | 3,5 % |
| Inflation (in Prozent) |
0,9 % | -0,9 % | 0,7 % | 1,2 % | 0,3 % | 0,2 % | 0,1 % | 3,2 % | 6,3 % | 4,4 % | 3,3 % |
| Staatsverschuldung (in Prozent des BIP) |
68 % | 65 % | 70 % | 78 % | 79 % | 79 % | 103 % | 82 % | 67 % | 67 % | 65 % |
Landwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die fur die landwirtschaftliche Nutzung geeigneten Boden werden nur wenig genutzt: Die Menschen bauen auf kleinen Flachen Mais, Bohnen, Reis, Maniok, Kochbanane und Gemuse fur den eigenen Bedarf an. Die grossten und modernsten Farmen sowie die Milchwirtschaft vor allem im Tal des Belize River und im Orange-Walk-Distrikt werden massgeblich von der Volksgruppe der Mennoniten betrieben. Auf den meist in auslandischem Besitz befindlichen grosseren Plantagen werden Zuckerrohr, Zitrusfruchte, Bananen, Kakao und Kokosnusse angebaut.
Im tropischen Regenwald werden Edelholzer geschlagen, insbesondere Mahagoni. Reichhaltige Fischbestande bilden die Grundlage fur eine gut entwickelte Kustenfischerei. Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft liefern uber die Halfte der Exporterlose.
Die Landwirtschaft erwirtschaftet ca. 20 % des Bruttoinlandsprodukts und uber 60 % der Exporterlose; sie beschaftigt knapp ein Drittel der arbeitenden Bevolkerung.
Industrie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die schwach entwickelte Industrie beschrankt sich auf die Herstellung von Textilien und die Holz- und Nahrungsmittelverarbeitung.
Der Anteil des verarbeitenden Gewerbes einschliesslich Energiesektor am BIP betragt ca. 26 % (18 % der Arbeitsplatze).
Tourismus und Dienstleistungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit den 1990er Jahren spielt der Tourismus eine wachsende Rolle fur die Volkswirtschaft. Im Jahr 2017 wurden 1,3 Millionen Gaste registriert. Dabei machen US-amerikanische Kreuzfahrttouristen die grosste Gruppe aus. Der Anteil des Tourismussektors am Bruttoinlandsprodukt wurde fur das Jahr 2017 mit gut 38 Prozent angegeben.[41]
Bei Tauchern und Surfern ist die Riffkuste beliebt. Weitere Anziehungspunkte sind die Maya-Ruinen bei Orange Walk und der Belize Zoo. In jungster Vergangenheit versucht Belize, sich vor allem als Destination fur Oko- und Kulturtourismus zu etablieren. Der weitere Ausbau des Tourismussektors wird durch das Fehlen grosser Hotelkomplexe und eine einfache Infrastruktur aufgehalten.
Dienstleistungen erwirtschaften insgesamt 56,5 % des Sozialprodukts.
Aussenhandel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach Regierungsangaben weitete sich das Handelsdefizit 2001/02 u. a. wegen der Beseitigung der Hurrikan-Schaden (2000: Hurrikan ,,Keith", 2001: ,,Iris") von 170,1 Mio. US-Dollar (2000) auf 186,7 Mio. US-Dollar (2001) und 196,6 (2003) aus. Insgesamt standen 2003 Importen im Wert von 541 Mio. US-Dollar Exporte in Hohe von 344,4 Mio. US-Dollar gegenuber.
Mit einem Anteil von fast 50 % am gesamten belizischen Handelsvolumen (2001: 47,2 % aller Importe, 50,5 % aller Exporte) haben die USA eine dominierende Position; ihnen folgen Grossbritannien (belizische Ausfuhren: 23 %, Einfuhren 2,7 %), Mexiko (Ausfuhren: 1 %, Einfuhren: 11,2 %) und die EU (ohne GB: Ausfuhren 6,7 %, Einfuhren 3,8 %). Dabei wird jedoch der umfangreiche ,,kleine Grenzhandel" mit Mexiko (d. h. vor allem mexikanische Importe) kaum erfasst. Bei den Exporten spielt neben Agrar- und Fischereiprodukten in verschiedenen Verarbeitungsstufen der Textilsektor (Lohnveredelung fur USA unter den im Mai 2000 vom Kongress erweiterten Praferenzbedingungen der ,,Caribbean Basin Initiative") eine Rolle.[42]
Der Handel mit Deutschland ist 2003 mit deutschen Ausfuhren von 4,762 Mio. EUR (2002: 7,34 Mio. EUR) und Einfuhren von 1,69 Mio. EUR (2002: 2,17 Mio. EUR) quantitativ wenig bedeutend, im 1. Halbjahr 2004 war die Tendenz weiter fallend.
Die Hauptimportguter Belizes sind Maschinen, Brennstoffe, Nahrungsmittel und Konsumguter aller Art.
Die Hauptexportguter Belizes sind Zucker, Zitrusfruchte, Bananen, Kakao, Kokosnusse, Rindfleisch, Fische, Krebse, Edelholzer und Bekleidung.
Staatshaushalt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Staatshaushalt umfasste 2016 Ausgaben von umgerechnet 650 Mio. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 500 Mio. US-Dollar gegenuber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Hohe von 8,5 % des BIP.[43]
Die Staatsverschuldung lag Anfang 2023 bei 67 % des BIP.[3]
Von den Staatsausgaben entfielen 2020 (in % des BIP):[44]
- auf das Gesundheitswesen: 6,9 %
- auf das Bildungswesen: 8,7 % (2021)
- auf das Militar: 0,9 % (2023)
Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Strasse
Belize hat 2872 km Strasse, von denen 488 km befestigt bzw. asphaltiert sind. Hauptstrassen verbinden die acht Stadte des Landes. In der Regenzeit wird der Verkehr oft durch heftige Wolkenbruche teilweise unterbrochen, besonders in der Nahe der Fahrhafen. Das Strassennetz ist nicht so gut wie das anderer mittelamerikanischer Lander, wird aber besonders im Norden standig ausgebaut. Eine Pannenhilfe gibt es nicht. Es herrscht Rechtsverkehr.
- Luft
Im Land gibt es 43 Flugplatze, von denen 5 eine befestigte Landebahn besitzen. Linienfluge verbinden taglich die grosseren Stadte. Maya Island Air und Tropic Air fliegen taglich von Belize City nach San Pedro (Ambergris Caye) sowie zusatzlich Caribee Air Service und Javier's Flying Service und zu allen grosseren Orten. Kleinflugzeuge konnen gemietet werden. Verschiedene Charterdienste fliegen von Belize City in die abgelegeneren Regionen. Der wichtigste internationale Flughafen ist der Philip S. W. Goldson International Airport in Ladyville ausserhalb von Belize City.
- Wasserwege
Es gibt 825 km befahrbare Wasserwege, die allerdings nur von kleinen Schiffen befahren werden konnen. Die Zuckerfabriken betreiben einen Motorbootservice an der Kuste, Fahrplane gibt es nicht. Kleinere Motorboote verbinden die Cayes an der Kuste mit Belize City. Auf den Flussen Belize, Hondo und New River waren Boote einst das einzige Verkehrsmittel ins Landesinnere. Seit dem Bau der befestigten Strassen sind sie jedoch fast verschwunden.
Die kostengunstigste Art, in Belize zu reisen, ist Busfahren. Busse verkehren im Linienverkehr und sind im Vergleich zu anderen mittelamerikanischen Standards sauber, geraumig und effizient.
Telekommunikation und Internet
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Belize werden etwa 41.000 Festnetz-Telefonanschlusse von der nationalen Telefongesellschaft Belize Telemedia Ltd. betrieben. Daneben gibt es seit 2005 unter der Marke SMART den privaten Anbieter Speednet Communications Ltd., der haufig von der lokalen Bevolkerung genutzt wird. Beide Anbieter sind flachendeckend verfugbar.
In Belize gibt es etwa 350.000 Mobiltelefonanschlusse; allein BTL weist unter der Marke DigiCell 270.000 Anschlusse aus. Daneben werden Mobilservices auch unter der Marke SMART angeboten. In allen sechs Bezirken von Belize bestehen Empfangs-/Sendemoglichkeiten fur beide Mobilfunkanbieter. Um in Belize mit dem eigenen Telefon mobil telefonieren zu konnen, ist ein Mobiltelefon notwendig, das im GSM-Dual-Band-Netz mit 850/1900 MHz arbeitet.[45] Dies ist in der Regel mit den internationalen Versionen aktueller Smartphones moglich.[46] Prepaid-Karten sind an zahlreichen Orten im ganzen Land erhaltlich. Aufgeladen werden Prepaid-Karten an sogenannten ,,TOP-UP"-Stationen, zu denen meist schon jeder Supermarkt zahlt. Fur die Nutzung von lokalen SIM-Karten im eigenen Endgerat ist ein Telefon ohne SIM-Lock notwendig.[45]
Seit 2016 baut BTL den 4G-Support (LTE) weiter aus. Auch konnen Mobiltelefone bei BTL u. a. am Phillip Goldson International Airport (PGIA) gemietet werden. Seit 2018 ist DigiCell die Marke, unter der BTL auftritt.[47]
Im Jahr 2021 nutzten 62 Prozent der Einwohner Belizes das Internet.[48] Internetanbieter umfassen BTL und ,,Belize Web", SMART und viele regionale Kabelgesellschaften und Wireless-Provider. Es gibt ein ,,E-Mail Service Centre" im Buro von BTL in Belize City und Internetcafes in Stadtzentren und Touristenregionen. In den meisten Cafes und Lokalen kann der Gast kostenloses WLAN nutzen.
Die Nutzung von Internet-Telefonie mittels WhatsApp und Facetime ist inzwischen mit allen lokalen Anbietern moglich.
Seit 2018 investiert Belize in ein Glasfasernetz, um FTTH-Services anzubieten. In den Regionen San Pedro Ambergris Caye, Belize City, the City of Belmopan and Orange Walk ist der Service seit 2018 mit bis zu 130 Mbps verfugbar.
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gepragt durch das Zusammenleben unterschiedlicher Ethnien oder ethnisch-religioser Gruppen (Mestizen, Kreolen, Indigene, Garifunas, Mennoniten u. a.) ist eine entsprechende kulturelle Vielfalt anzutreffen. Grossen Anteil haben erwartungsgemass afrikanische und lateinamerikanische Einflusse, insbesondere im Volksglauben, in der landestypischen Kuche und der Musik; aber auch beim Sport oder sozialen Miteinander sind Besonderheiten zu finden.[49]
Rundfunk und Zeitungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach Auflosung der staatlichen Broadcasting Corporation of Belize (1998) existieren mehrere Radiostationen sowie zwei Fernsehsender, Channel 5 und Channel 7. Auf den Internetseiten konnen taglich die Nachrichten per Videostream abgerufen werden.
In Belize existieren keine Tageszeitungen, sondern nur vier Wochenblatter mit kleiner Auflage: Belize Times (PUP-Blatt), Reporter (unabhangig), Guardian (zuvor ,,People's Pulse", UDP-Blatt), Amandala (unabhangig, aber pro PUP). Die San Pedro Sun wird in San Pedro auf Ambergris Caye herausgegeben, ist aber im ganzen Land erhaltlich.
Volksglauben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Belize ist reich an Mythen und Legenden, in denen Geister und Naturwesen zu finden sind, die sich den Menschen gegenuber teils wohlwollend, aber auch bose und/oder gefahrlich verhalten. Populare Figuren sind Anansi, Tata Duende, Cadejo, X'tabai oder die nicht nur in Belize bekannte La Llorona.[50] Daneben sind der Glaube an Geistheilung und ethnische Religionen (vor allem Obeah) verbreitet.
Kuche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Typische Fruhstucksgerichte sind Fry Jacks (frittierte Teigfladen), Johnny Cakes (Fladenbrote aus Maismehl) oder Tortillas. Dazu wird Kase, frijoles refritos (Bohnenbrei) oder unterschiedlich zubereitetes Ei gegessen. Insgesamt spielt die lateinamerikanische Kuche eine grosse Rolle (z. B. Tortillas, Reis, Bohnen), mit quantitativen Variationen der einzelnen Ethnien (Fisch und andere Meeresfruchte, Huhn, Maniok, Krautsalat). Landestypisches Obst und Gemuse ist ebenfalls ublich.
Musik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ausser den Musik-Exporten aus Jamaika, der Karibik und den USA ist vor allem die Musik dreier Bevolkerungsgruppen von Bedeutung. Wahrend die Mestizen mit dem Cumbia einen Salsa- und Merengue-ahnlichen Musikstil bevorzugen, entwickelten die Kreolen aus Anleihen des Soca/Calypso und dem Buru, der Musik der Holzfaller, den Brukdown. Ein weiterer Musikstil ist Mento, vermehrt beeinflusst durch Jamaikaner. Sowohl Brukdown wie Mento sind eher Ausdrucksformen der einfachen, landlichen Bevolkerung, wenngleich mit Wilfred Peters (1939-2010) and his Boom & Chimes Band der Hauptvertreter des Brukdown in ganz Belize enorme Popularitat genoss.
Den wohl starksten Eindruck hinterliessen die Nachfahren afrikanischer Sklaven, die Garifunas. Ihre durch Trommeln dominierten, mit A-cappella-Gesangen, Zirkeltanzen, Binar- oder Triolen-Rhythmus und Sisera, Handrasseln aus Kalebassen, versehenen traditionellen Stucke wurden uber die Jahrhunderte bewahrt und stetig weiterentwickelt. Viele andere Stromungen entstanden daruber. Das bekannteste Beispiel ist der Puntarock, der sich, mit elektronischen Instrumenten bereichert, aus einem ursprunglichen Fruchtbarkeitstanz entwickelte. Beruhmte Vertreter dieser Spielart sind u. a. Andy Palacio (1960-2008) und Pen Cayetano.[51]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bisher wurde erst ein Roman aus Belize ins Deutsche ubertragen - ,,Beka" (Beka Lamb, 1982) von Zee Edgell (1940-2020), die die Geschichte eines kreolischen Madchens zwischen Matriarchat und erwachender nationaler Bewegung wahrend der 1950er Jahre erzahlt, als das Land noch britische Kolonie war. Ihr Roman Time and the River (2007) behandelt das Thema der Sklaverei des fruhen 19. Jahrhunderts.[52]
Sport und Freizeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben den bekannteren und beliebten Sportarten wie Fussball, Basketball, Volleyball, Softball, Cricket, Boxen, Leichtathletik und Radsport finden sich auch Raritaten wie Jai Alai oder Unerwartetes wie Eishockey. Von mittlerweile internationaler Beachtung ist das Cross Country Cycling Classic, ein seit 1928 jahrlich am Osterwochenende ausgetragenes Radrennen.[53] Belize nimmt seit 1968 regelmassig an den Olympischen Sommerspielen teil, bislang jedoch ohne Medaillenerfolg.
Special Olympics Belize wurde 1991 gegrundet und nahm mehrmals an Special-Olympics-Weltspielen teil.
Sowohl touristische als auch sportliche Bedeutung hat das vor der Kuste liegende Barrier Reef, zweitgrosstes dieser Art weltweit nach dem australischen Great Barrier Reef, das von den Ortsansassigen als beliebtes Erholungsgebiet fur alle Arten des Wassersports vorwiegend in den Schulferien und uber die Osterfeiertage genutzt wird.
Familie und Soziales
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hofliche Umgangsformen spielen bei den meisten Einwohnern Belizes eine grosse Rolle. Es ist nicht ungewohnlich, dass sich Menschen grussen, die sich nie zuvor gesehen haben, oder dass Bekannte derart im Gesprach vertieft sind, dass sie alles um sich herum vergessen.
Eine stetig wachsende Anzahl Familien wird von Alleinerziehenden gefuhrt, vorwiegend von Frauen. Beeinflusst von dieser Entwicklung verzichten viele junge Menschen auf die offizielle Heirat und leben in einer eheahnlichen Gemeinschaft, der sogenannten Common-law marriage. Es ist unublich, im Alter von uber 20 Jahren noch im elterlichen Haushalt zu leben. Wenn auch die Entwicklung in Richtung eines einzelnen Familienoberhauptes geht, gibt es doch eine bedeutende Anzahl Grosseltern, die ihre Enkel aufziehen, mit oder ohne Unterstutzung eines Elternteils. 2009 hatte eine Frau im Durchschnitt 2,8 Kinder.[54]
Feiertage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1. Januar: Neujahr
- 9. Marz: Baron-Bliss-Tag (National Heroes and Benefactors Day)[55]
- Karfreitag
- Ostermontag
- 1. Mai: Tag der Arbeit
- 21. Mai: Commonwealth-Tag
- 10. September: St. George's Caye-Tag
- 21. September: Nationalfeiertag (Unabhangigkeitstag)
- um den 12. Oktober: Kolumbus-Tag, nicht zu verwechseln mit dem Pan American Day
- 19. November: Garifuna-Tag (Garifuna Settlement Day)
- 25./26. Dezember: Weihnachten (Christmas Day, Boxing Day)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Saskia Thorbecke: Belize. In: Wolfgang Gieler, Markus Porsche-Ludwig (Hrsg.): Staatenlexikon Amerika: Geographie, Geschichte, Kultur, Politik und Wirtschaft. Peter Lang, Berlin 2018, ISBN 978-3-631-77017-7, S. 61-72.
- Renate Johanna Mayr: Belize. Tracking the path of its history; from the heart of the Mayan empire to a retreat for buccaneers, a safe-haven for ex-pirates and pioneers, a crown colony and a modern nation. Lit, Wien 2014, ISBN 978-3-643-90481-2.
Weblinks
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- Atlas: Belize - geographische und historische Karten bei Wikimedia Commons
- CIA World Factbook: Belize (englisch)
- Website der Regierung von Belize (englisch)
- Landerinformationen - Belize des deutschen Auswartigen Amtes
- Datenbank inhaltlich erschlossener Literatur zur gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Situation in Belize
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- | a b Population & Households - Postcensal Estimates by Age Group and Sex, 2010-2020. Statistical Institute of Belize, abgerufen am 4. Mai 2023 (englisch).
- | Population growth (annual %). In: World Economic Outlook Database. World Bank, 2021, abgerufen am 14. Juli 2022 (englisch).
- | a b c GDP, current prices. Billions of U.S. dollars. In: IMF DataMapper. Internationaler Wahrungsfonds, 2025, abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
GDP, current prices. Purchasing power parity; billions of international dollars. In: IMF DataMapper. Internationaler Wahrungsfonds, 2025, abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
GDP per capita, current prices. U.S. dollars per capita. In: IMF DataMapper. Internationaler Wahrungsfonds, 2025, abgerufen am 13. November 2025 (englisch).
GDP per capita, current prices. Purchasing power parity; international dollars per capita. In: IMF DataMapper. Internationaler Wahrungsfonds, 2025, abgerufen am 13. November 2025 (englisch). - | Table: Human Development Index and its components. In: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (Hrsg.): Human Development Report 2025. United Nations Development Programme, New York 2025, ISBN 978-92-1154263-9, S. 279 (englisch, undp.org [PDF]).
- | Politics - Constitution and Government. Government of Belize, 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfugbar) am 11. August 2019; abgerufen am 3. Februar 2023.
- | a b c d e Brockhaus Enzyklopadie Online: @1@2Vorlage:Toter Link/brockhaus.deEintrag Belize. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2024. Suche in Webarchiven) NE GmbH, 4. Februar 2019.
- | Protected Area Profile for Belize from the World Database of Protected Areas. UNEP-WCMC, Oktober 2021, abgerufen am 19. Oktober 2021 (englisch).
- | Urban population (% of total population). Weltbank, abgerufen am 21. Juli 2025 (englisch).
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17.25-88.75Koordinaten: 17deg N, 89deg W