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Intel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Asteroiden siehe (8080) Intel.
Intel Corporation

Logo
Rechtsform Corporation
ISIN US4581401001
Grundung 18. Juli 1968
Sitz Santa Clara, Kalifornien,
Vereinigte Staaten
Leitung Lip-Bu Tan (CEO)[1]
Mitarbeiterzahl 108.900 (2024)[2]
Umsatz 53,1 Mrd. US-Dollar (2024)[2]
Branche Mikroelektronik
Website intel.com
Stand: 31. Dezember 2024
Hauptsitz von Intel (2023)

Intel Corporation (von englisch Integrated electronics, deutsch integrierte Elektronik; Nasdaq-Kurzel INTC) ist ein US-amerikanischer Halbleiterhersteller mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara (Silicon Valley). Er wurde 1968 von Mitarbeitern des Unternehmens Fairchild Semiconductor gegrundet. Die Europazentrale befindet sich seit 1974 in Munchen.[3] Intel ist vor allem fur PC-Mikroprozessoren bekannt, bei denen das Unternehmen weltweit einen Marktanteil von uber 60 % halt (Stand: 2024).[4] Ausserdem produziert Intel diverse weitere Arten von Mikrochips fur Computer, zum Beispiel Chipsatze fur Mainboards (,,Intel ICH", ,,Intel GMA"), WLAN- und Netzwerkkarten, Grafikprozessoren und Embedded-CPUs.

Intel entwickelte den weltweit ersten kommerziellen Mikroprozessor-Chip, den Intel 4004, der im Jahr 1971 auf den Markt kam. Das Unternehmen gilt als Aushangeschild fur den Aufstieg des Silicon Valley als High-Tech-Standort.[5] In den 1990er Jahren pragte die Partnerschaft zwischen Microsoft Windows und Intel, kurz ,,Wintel", die PC-Branche nachhaltig[6][7] und festigte Intels Position auf dem Markt. In dieser Zeit wurde das Unternehmen zum fuhrenden Anbieter von PC-Mikroprozessoren, mit einem Marktanteil von 90 %.[8] Seit den 2000er und insbesondere seit den spaten 2010er Jahren sieht sich Intel einer zunehmenden Konkurrenz gegenuber, was zu einer Verminderung von Intels Dominanz und Marktanteil auf dem PC-Markt gefuhrt hat. Dennoch ist Intel mit einem Marktanteil von 68,4 % im Jahr 2023 weiterhin mit Abstand der Marktfuhrer auf dem x86-Prozessoren-Markt.[9][10]

Mit einem Umsatz von 54,2 Milliarden US-Dollar - bei einem Gewinn von 1,7 Milliarden US-Dollar - stand Intel laut Forbes Global 2000 auf Platz 422 der weltgrossten Unternehmen (Stand: Geschaftsjahr 2023). Das Unternehmen kam im Februar 2024 auf eine Marktkapitalisierung von 180 Milliarden US-Dollar.[11] Intels Fahigkeit, seine eigenen Chips zu entwickeln und herzustellen, gilt als eine Seltenheit in der Halbleiterindustrie,[5] da die meisten Chipentwickler uber keine eigenen Produktionsstatten verfugen und stattdessen auf Auftragsfertiger angewiesen sind, so beispielsweise AMD und Nvidia.[12]

Produkte und geschichtliche Entwicklung

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Die Grundung und Produktion von Speicherchips

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Intel wurde am 18. Juli 1968 von Gordon E. Moore (1929-2023) und Robert Noyce (1927-1990) als Moore-Noyce Electronics in Mountain View, Kalifornien gegrundet, nachdem sie Fairchild Semiconductor verlassen hatten. Bald darauf wurde auch Andy Grove (1936-2016) eingestellt, der das Unternehmen in den 1980ern und 1990ern leitete. Das Ziel der Firma war es, Arbeitsspeicher fur Computer auf Halbleiterbasis zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Hochintegration (Very Large Scale Integration, VLSI) von Transistoren auf Silizium steckte im Jahr 1968 noch in den Kinderschuhen und Intel entwickelte fur die Herstellung von Halbleiterschaltungen den PMOS-Prozess, das heisst einen Prozess fur die Herstellung von elektrischen Schaltungen mit p-Kanal-Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren unter Nutzung einer Gate-Elektrode aus Polysilizium (daher auch Silizium-Gate-Technik genannt).

Das erste Produkt der Firma war aber ein bipolares 64-bit-Schottky-RAM. Dieses wurde im April 1969 unter der Produktbezeichnung ,,Intel 3101" vorgestellt. Im Juli 1969 wurde mit dem Intel 1101 der erste SRAM-Chip, der mit dem PMOS-Prozess hergestellt wurde, auf den Markt gebracht. Erst im Oktober 1970[13] - nach der Halfte der ursprunglich veranschlagten Zeit - gelang der erste grosse Sprung nach vorn: Intel stellte unter der Produktbezeichnung ,,1103" den ersten DRAM-Speicherbaustein vor, der auf dem PMOS-Prozess basierte und die Vorzuge der Hochintegration zu bieten hatte. Wahrend Schaltungen in Bipolartechnik nur noch bei Hochgeschwindigkeitsbauteilen den Vorzug genossen, entwickelte sich fortan die MOS-Technologie (von PMOS uber NMOS und HMOS zu CMOS) zur bevorzugten Halbleiter-Fertigungstechnik.

Gordon Moore hatte 1965 einen Trend erkannt, der spater als Mooresches Gesetz nicht nur die Geschichte von Intel, sondern die Entwicklung der gesamten Halbleitertechnologie massgeblich gepragt hat.

Bis Mitte der 1980er-Jahre war DRAM das Hauptgeschaft von Intel. Die wachsende Konkurrenz durch japanische Halbleiterhersteller und der damit verbundene Umsatzruckgang fuhrten aber 1983 zu einer Umorientierung des Geschaftsmodells. Der Erfolg des Personal Computers von IBM veranlasste Intel, sich fortan auf Mikroprozessoren zu konzentrieren und die DRAM-Produktion aufzugeben.

EPROM und Flash-Speicher

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Intel EPROM 1702

Auf der Solid State Circuits Conference 1971 stellte Dov Frohman das erste EPROM (loschbarer (einmal-)beschreibbarer Speicherchip) der Welt vor. Das Intel-EPROM 1702 war ein grosser Erfolg und wurde bis Mitte der 1980er-Jahre in hohen Stuckzahlen verlangt, nicht zuletzt weil Intel viele Jahre der einzige Hersteller war, der EPROMs in hoher Stuckzahl produzieren konnte. Bis 2008 war Intel zusammen mit Spansion einer der grossten Hersteller von Flash-Speichern. Ende Marz 2008 gliederte Intel den grossten Teil der Flash-Produktion in ein Joint-Venture-Unternehmen mit STMicroelectronics aus. Das neue Unternehmen bekam den Namen Numonyx. Intel stellt daruber hinaus auch die 520er-SSD-Reihe vor, eine schnelle Solid State Disk, der Nachfolger des Hard Disk Drives.[14]

Die ersten Mikroprozessoren

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Intel C8080A, Produktionsjahr 1978

Als erster Mikroprozessor der Welt (zumindest nach Intel-Lesart) wurde am 15. November 1971 der 4-Bit-Prozessor Intel 4004 vorgestellt. Diesen soll Intel auf eigene Verantwortung entwickelt haben, als das japanische Unternehmen Nippon Calculating Machine Corporation eigentlich einen spezialisierten Tischrechnerchip beauftragt hatte. Der 1974 eingefuhrte Intel 8080 wird allgemein als erster vollwertiger Mikroprozessor angesehen. Es handelt sich dabei um einen 8-Bit-Mikroprozessor, der als Nachfolger des Intel 8008 (Markteinfuhrung 1972) entwickelt wurde. Diese ersten Mikroprozessoren legten den Grundstein fur viele weitere Produkte auf ahnlicher Basis und verhalfen Intel zu seiner starken Marktmacht. Zu dieser Baureihe gehort neben dem seltener eingesetzten Nachfolgetyp Intel 8085 eine ganze Palette von passenden I/O-Bausteinen, z. B. der Intel 8255 fur parallele Ein- und Ausgabe.

Die Mikrocontroller

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Basierend auf den Entwicklungen der Mikroprozessoren der 80er Reihe stellte Intel 1977 den Mikrocontroller 8048 vor, der jedoch bereits 1980 durch den Mikrocontroller 8051 ersetzt wurde. Durch geschickte Lizenzpolitik (u. a. an Siemens und Philips) wurde der Mikrocontroller 8051 Stammvater einer der am weitesten verbreiteten Familien von Mikrocontrollern.

x86-Prozessoren

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Die bekannteste Baureihe von Intel sind die x86-Mikroprozessoren, deren erstes Modell im Jahre 1978 mit dem 8086/8088 erschien und im weit verbreiteten IBM-PC verwendet wurde. Inzwischen produziert Intel Chips fur Desktop-Computer (Pentium-Dual-Core-Serie, Celeron-Serie, Intel-Core-2-Serie, Intel-Core-i-Serie), fur Notebooks (Pentium-Dual-Core, Core Duo, Core 2 Duo und inzwischen auch i3-, i5-, i7- und i9-Modelle) und fur Workstations sowie Server (Xeon-Serie). Der grosse Serverprozessor Itanium 2 kann seine hohe Rechenleistung nur mit seinem nativen Befehlssatz IA-64 ausspielen. x86-Maschinencode (IA-32) fuhrt er uber eine integrierte Hardware-Emulation nur langsam aus.

Der grosse Erfolg der x86-Reihe fuhrte zu einer marktbeherrschenden Stellung in der PC-Industrie; zeitweise kamen 85 % der PC-CPUs von Intel. So kam es immer wieder zu Untersuchungen der US-amerikanischen Wettbewerbsbehorde FTC und Klagen von Konkurrenten. Der heute einzige ernstzunehmende Konkurrent auf diesem Sektor ist AMD; ironischerweise war Robert Noyce mit seinem Grundungskapital auch fur die Grundung dieser Firma mitentscheidend. Seit 1976 hat AMD ein Patentaustauschabkommen mit Intel, so dass alle technischen Innovationen wechselseitig genutzt werden konnen. In den letzten Jahren hat hier mit dem Stromverbrauch und der Abwarme ein weiteres Kriterium Bedeutung erlangt.

Chipsatze und Grafikchips

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Intel ist mit grossem Abstand Weltmarktfuhrer bei Grafikchips. So benutzen die meisten Burorechner und Notebooks eine Intel-Plattform mit integrierter Grafik (IGPs). Intel hatte zwar mit dem i740 Ende der 1990er auch einen Grafikchip fur Steckkarten im Angebot, stellte diese Aktivitaten aber danach wieder ein. Spater arbeitete Intel wieder an einer diskreten GPU unter dem Codenamen Larrabee,[15] deren Entwicklung im Dezember 2009 jedoch eingestellt wurde. Im August 2021 kundigte Intel offiziell ihre neue Marke fur Grafikkarten an: Intel ,,Arc". Die erste Generation tragt den Codenamen ,,Alchemist"[16] und erreicht Leistungswerte einer Nvidia GeForce RTX 3060 bis zur RTX 3060 Ti bei der Arc A770. Die erste Generation erschien im Oktober 2022.[17][18] Auch die folgenden Codenamen Battlemage, Celestial und Druid wurden bekanntgegeben.[16]

Auch fur das Internet der Dinge will Intel Plattformen anbieten. Ein erster Schritt in die Richtung erfolgte mit der Vorstellung des Projekts Intel Edison, welches jedoch im Dezember 2017 wieder eingestellt wurde.

Auslesbare Seriennummer im Pentium 3

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1999 geriet Intel in offentliche Kritik, als die gerade vorgestellten ersten Pentium-III-Prozessoren (mit 450 und 500 MHz) mit einer weltweit eindeutigen Nummer (,,Prozessor-ID") versehen waren, die per Software ausgelesen werden konnte. Kritiker befurchteten, diese eindeutige Seriennummer konne als Grundlage fur das Ausspionieren und die Uberwachung von Computeranwendern dienen. Aufgrund des offentlichen Drucks hat Intel die Prozessor-ID standardmassig abgeschaltet und in spateren Prozessor-Generationen ganz auf sie verzichtet.

Intel Management Engine seit 2008

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Seit 2008 sind alle Chipsets fur Intel-Prozessoren mit der Intel Management Engine (ME) ausgestattet.[19] Dabei handelt es sich um ein autonomes Subsystem auf Minix-Basis, das Administratoren unter Umgehung des Betriebssystems vollen Zugriff auf den Computer gestattet, selbst wenn dieser ausgeschaltet ist.[20] Es ist in allen Intel-Chipsets seit 2008 bis heute vorhanden und aktiv, selbst wenn diese nicht mit Intel Active Management Technology (AMT) ausgerustet sind. Die Intel Management Engine (ME) ist vom Nutzer nicht deaktivierbar und enthalt eine Vielzahl nachgewiesener Sicherheitsmangel.[21][22][23][24][25][26][27][28][29][30] Der genaue Funktionsumfang wird von Intel geheim gehalten, der Code ist verschleiert, die zur Entschlusselung des Inhalts erforderlichen Informationen stecken unauslesbar direkt in der Hardware.[31] Nur an staatliche Organe und zum militarischen Gebrauch werden von Intel Firmware-Versionen bereitgestellt, bei denen weite Teile der Intel Management Engine deaktiviert sind.[32]

Apps fur Smartphones und Tablet-PCs

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Mit seinem AppUp Developer Program (IADP) versucht Intel, auch auf dem hart umkampften Smartphone-Markt Fuss zu fassen. Laut Bjorn Taubert, Marketing Manager bei Intel, bietet das IADP ,,erfahrenen wie ambitionierten App-Entwicklern einen zentralen Kanal, um erstentwickelte oder portierte Windows- und HTML5-Anwendungen fur eine Vielzahl von Endgeraten bei bis zu 70 % Umsatzbeteiligung zu vertreiben".[33]

Chips fur Smartphones

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Anfang Januar 2012 stellte Intel auf der Messe CES in Las Vegas das erste Mal ein Smartphone vor, das mit einem eigenen Chipsatz ausgestattet ist. Im April des gleichen Jahres erschien in Indien mit dem Modell Lava Xolo X900 das erste Intel-Smartphone.[34] Ende Mai folgte das unter dem Dach von Lenovo produzierte LePhone K800 in China. Mit dem Orange San Diego wurde das insgesamt weltweit dritte Intel-Smartphone am 6. Juni in Grossbritannien auf den Markt gebracht.[35]

Seit der Ubernahme der Firma Altera tritt Intel auch als Hersteller von FPGAs auf. Die Produkte werden nun unter der Bezeichnung Intel-Altera weitervertrieben. Umgekehrt nutzt Intel die Technologie der programmierbaren Digitaltechnik fur die Weiterentwicklung der eigenen Prozessoren. So ist es z. B. das Ziel, im Nachhinein technische Anpassungen an bereits ausgelieferten CPUs durch Software-Updates vornehmen zu konnen.[36][37][38]

Produktionsstatte in Deutschland

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Am 15. Marz 2022 verkundete Intel, 17 Milliarden Euro fur eine aus zwei Werken bestehende neue Chipfabrik[39] in Magdeburg zu investieren. Der Standort in Sachsen-Anhalt in unmittelbarer Nahe des Autobahnkreuzes Magdeburg-Sudenburg (A14 / B81)[40] konnte sich bei der Ausschreibung gegen den Standort Dresden durchsetzen.

Stand Juni 2023 sollte ,,etwa 2024" mit dem Bau begonnen werden; fruhestens 2027 sollte die Produktion des kleinsten Chips der Welt beginnen.[41][42] Die Bundesregierung vereinbarte mit Intel noch von der EU-Kommission zu genehmigende Subventionen in Hohe von 9,9 Milliarden Euro. Auch moglichst gunstige Stromkosten wurden zugesichert.[43] Das Land Sachsen-Anhalt kaufte 450 ha Land fur die Fabrik und 700 ha fur Zulieferer direkt daneben zu 25 EUR/qm, dem Funffachen des ublichen Preises, von uber 60 Eigentumern, uberwiegend Landwirten.[44] Intel versprach im Gegenzug, 30 Milliarden (inklusive Subventionen) Euro zu investieren und zwei Halbleiterwerke mit 3000 Arbeitsplatzen zu schaffen.[45]

Im September 2024 teilte Intel mit, dass sich der Bau der Magdeburger Fabrik um voraussichtlich zwei Jahre verzogern werde.[46] Ob Intel weiterhin an dem Vorhaben festhalten wurde, galt zunachst als unklar.[47][48] Im Juli 2025 verkundete Intel dann jedoch, die Fabrik in Magdeburg nicht mehr bauen zu wollen.

Neben Deutschland wurden auch Plane fur den Bau einer Fabrik nahe Warschau in Polen aufgegeben. Der Produktionsstandort einer weiteren Fabrik in Ohio (USA) wurde ebenfalls verschoben.[49] Weltweit sollen ein Viertel der rund 100.000 Stellen bei Intel abgebaut werden.[50]

Schwere Krise und Einstieg der US-Regierung

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Am 22. August 2025 gaben Intel und die US-Regierung bekannt, dass die Vereinigten Staaten einen Anteil von 10 Prozent an Intel ubernommen haben. Sie sind damit dessen grosster Aktionar. Intel war zuvor bereits seit langerem finanziell angeschlagen.[51]

Tochterunternehmen

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1991 wurde Intel Capital fur die Verwaltung von Corporate Venture Capital gegrundet. 2003 kaufte Intel den High-Performance-Computing-Bereich der Pallas GmbH, der aus der SUPRENUM ausgegrundet wurde, um die eigene Clustering-Sparte zu starken.[52] Im Jahr 2007 ubernahm Intel das irische Unternehmen Havok, das vor allem wegen seiner Physik-Engine bekannt ist.[53] Im Juli 2009 kaufte Intel das Softwareunternehmen Wind River.[54] Mitte August 2010 kundigte Intel uberraschend an, McAfee[55] (einen US-Produzenten von Antivirus- und Computersicherheitssoftware) fur 7,68 Milliarden US-Dollar[56] zu ubernehmen.[57]

Am 31. Januar 2011 wurde der Verkauf des bisherigen Infineon-Bereichs Wireless Solutions fur 1,4 Milliarden US-Dollar an Intel abgeschlossen. Das dabei neu entstandene Unternehmen hatte damals weltweit rund 3.500 Mitarbeiter und firmierte als Intel Deutschland GmbH.[58]

Anfang September 2016 kundigte Intel an, 51 % der Anteile seiner Sparte IT-Sicherheit (McAfee) fur 3,1 Milliarden US-Dollar an den Finanzinvestor TPG zu verkaufen.[59]

Intel gab im Marz 2017 die Ubernahme von Mobileye, einem auf Fahrerassistenzsysteme spezialisierten Unternehmen, bekannt. Intel zahlte damals 15,3 Milliarden US-Dollar fur den israelischen Automobilzulieferer.[60]

Gut zwei Jahre spater erweiterte Intel das Geschaftsfeld von Mobileye durch die Akquisition von Moovit. Das Start-up sammelt Daten zu Verkehrsstromen und bietet uber seine App eine Routenoptimierung in urbanen Lebensraumen an. Intel zahlte fur Moovit rund 900 Millionen US-Dollar.[61]

Geschaftszahlen

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Geschafts- und Mitarbeiterentwicklung (jeweiliges Geschaftsjahr)[62]
Jahr Umsatz (Mrd. US$) Gewinn
(Mrd. US$)
Preis je Aktie
(US$)
Angestellte
2005 38,826 8,664 16,97 99.900
2006 35,382 5,044 13,82 94.100
2007 38,334 6,976 16,55 86.300
2008 37,586 5,292 14,41 83.900
2009 35,127 4,369 12,79 79.800
2010 43,623 11,464 16,00 82.500
2011 53,999 12,942 17,55 100.100
2012 53,341 11,005 20,51 105.000
2013 52,708 9,620 19,71 107.600
2014 55,870 11,704 26,88 107.600
2015 55,355 11,420 29,33 107.300
2016 59,387 10,316 31,39 106.000
2017 62,761 9,601 36,21 102.700
2018 70,848 21,053 48,19 107.400
2019 71,965 21,048 51,38 110.800
2020 77,867 20,899 54,89 110.600
2021 79,024 19,868 50,70 121.100
2022 63,054 8,014 26,43 131.900
2023 54,228 1,689 50,25 124.800
2024 53,101 -18,756 30,83 108.900

Da Intel auf vielen Geschaftsfeldern aktiv ist, hat das Unternehmen auch entsprechend viele Konkurrenten.

Bei Netzwerkchips konkurriert man mit Freescale, Broadcom, Marvell und AMCC. Im Flash-Bereich gehoren Spansion, Samsung, Toshiba und SK Hynix zu den grossten Konkurrenten. Beim Bau von Prozessoren fur Supercomputer und Deep Learning gehoren Nvidia, IBM und AMD zu den Konkurrenten.

Beim ursprunglichen Intel-Kerngeschaft der x86-Prozessoren und Chipsatze fur Mainboards ist inzwischen ein Duopol entstanden und AMD der einzig verbliebene nennenswerte Konkurrent. Andere Firmen wie Centaur Technology, Cyrix, SiS oder Transmeta haben sich entweder aus dem Markt zuruckgezogen oder konzentrieren sich auf Nischenprodukte. Im Januar 2006 wurde der erste Apple Macintosh mit einem Intel-Prozessor vorgestellt. Wahrend fruhere Macintosh-Modelle mit Prozessoren von Motorola (68000) oder IBM (PowerPC G3, G5) ausgestattet waren, festigte dieser Schritt Intels Marktposition im PC-Bereich zusatzlich. Ende 2020 begann Apple allerdings mit dem Apple M1 selbst entwickelte Prozessoren zu verbauen.

Nachdem Intel sich in der Vergangenheit in vielen Bereichen gegen seine Konkurrenten durchsetzen konnte, sieht sich Intel seit einigen Jahren im Prozessormarkt mehreren neuen und sehr erfolgreichen Wettbewerbern gegenuber. Anders als in den fruheren Jahren der Chip-Fertigung handelt es sich dabei nicht um voll integrierte Unternehmen, sondern um jeweils in ihrem Bereich hoch spezialisierte Firmen. Unternehmen wie ARM oder Imagination Technologies kummern sich dabei um die grundlegende Architekturentwicklung der Chips. In einer zweiten Stufe erstellen Unternehmen wie Qualcomm, Apple, Nvidia oder MediaTek daraus dann fertige Prozessor-Designs, welche anschliessend von Auftragsfertigern wie TSMC, Samsung oder Globalfoundries produziert werden.

Viele dieser Unternehmen sind in ihrem Teilmarkt inzwischen grosser als Intel und haben gemeinsam weite Teile des Prozessormarktes ubernommen. Vor allem auf dem Markt der SoCs fur Smartphones, Tablets, TVs und viele weitere elektronische Gerate der modernen Zeit dominieren diese Unternehmen den Markt. Intel ist es trotz enormer Anstrengungen nicht gelungen, sein Quasi-Monopol bei x86-Prozessoren auf diese Marktbereiche auszudehnen. Bedingt durch die zuruckgehende Bedeutung der x86-PC-Prozessoren geht konsequent auch Intels Bedeutung auf dem Prozessormarkt zuruck.

Zum Jahreswechsel 2005/2006 verabschiedete sich Intel vom 37 Jahre alten Firmenlogo sowie der Bestandteilmarke ,,intel inside", die bisher auf Produkten von Fremdherstellern angebracht wurde, die eine CPU von Intel enthielten.

Der neue Schriftzug wird nun, wie schon zuvor bei ,,intel inside", durch einen ovalen Wirbel eingerahmt. Das ,,e" im Schriftzug ist nicht mehr tiefgestellt. Das Firmenlogo wird situationsabhangig durch den Slogan ,,leap ahead" (deutsch: ,,Einen Sprung voraus") erganzt. Die neue Hausschrift ist eine modifizierte Variante der Neo Sans bzw. Neo Tech.

Mit der Anderung des Firmenlogos geht auch eine Anderung der Marketingstrategie einher.

Die Intel-Hormarke Intel Bong,[63][64] die in der Werbung von Intel verwendet wurde, wurde 1994 von Walter Werzowa erstellt.[65]

Logoentwicklung

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Seit 1968 anderte Intel mehrfach seinen Markenauftritt.

  • Logo (1968-2006)
  • Logo (2006-2020)
  • Logo (2020-2022)
  • Intel-Logo (seit 2022)

Intel betreibt oder betrieb diverse Marken mit anderen Logos als dem Unternehmenslogo

  • Logo der ehemaligen Bestandteilmarke ,,intel inside" (1991-2003)
  • Logo der ehemaligen Bestandteilmarke ,,intel inside" (2003-2006)
  • Logo von Indeo (1992-2000)
  • Logo der Marke ,,Celeron"
  • Logo der Marke ,,Intel Delivers"
  • Logo von ,,Intel Xe"
  • Logo von ,,Intel I" (2006-2020)
  • Logo der Marke ,,Intel Capital"
  • Logo von ,,Intel Security M" (2014-2016)

Intel engagiert sich als Forderer und Sponsor im Sport sowie im E-Sport. So unterstutzt das Unternehmen die deutschen E-Sport-Clans ALTERNATE aTTaX, mousesports und n!faculty.

Des Weiteren wird der Electronic-Sports-League-Cup[66] von Intel getragen.

Seit Dezember 2013 wirbt Intel auf der Trikot-Innenseite des FC Barcelona.[67]

Seit 2023 engagiert sich Intel als Sponsor auch beim Handball-Bundesligisten SC Magdeburg sowie beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg. Dieses Sponsoring erfolgte im Rahmen der geplanten aber 2025 aus wirtschaftlichen Grunden gestrichenen Investition in eine Chipfabrik in Magdeburg. Intel kundigte aber an, die getroffenen Sponsoringvertrage auch weiterhin zu erfullen.[68] Im Aufsichtsrat der Profigesellschaft des 1. FC Magdeburg sitzt seit Juli 2024 zudem die Geschaftsfuhrerin von Intel in Deutschland Sonja Pierer.[69]

Kritik und Strafverfahren

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Wettbewerbsverstosse

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  • 2005 wurde das Unternehmen von der japanischen Wettbewerbsbehorde FTC fur schuldig befunden, seine Monopolstellung missbraucht zu haben.
  • 2007 gab AMD eine Uberprufung auf Monopolstellung seitens Intel in Auftrag. Intel solle laut Ergebnis der ERS Group in den Jahren 1996-2006 60 Milliarden Euro Gewinn dadurch gemacht haben.[70]
  • Im Juni 2008 wurde in Sudkorea eine Strafe von 21 Millionen US-Dollar verhangt, mit der gleichen Begrundung wie jene der EU.
  • Die EU-Kommission ermittelt seit 2007 wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens gegen Intel. Das Wettbewerbsverfahren begann im Juli 2007. In einem sogenannten ,,Blauen Brief" warf sie Intel 2008 vor, PC-Herstellern Rabatte angeboten zu haben, wenn diese nur noch Intel-Bauteile in ihren Rechnern verbauten. Einem Hersteller sei Geld dafur gezahlt worden, dass er eine Rechnerbaureihe mit AMD-Chips erst verspatet auf den Markt brachte.[71] Die europaische Wettbewerbskommission verurteilte Intel im Mai 2009 zu einer Geldstrafe von 1,06 Milliarden Euro, nachdem sich herausstellte, dass das Unternehmen durch diverse preispolitische Massnahmen gegenuber Zwischenhandlern und Herstellern massiv zum Nachteil der Wettbewerber in den Markt eingegriffen hatte.[72] Intel kundigte eine Klage gegen das Bussgeld an, der jedoch wenig Erfolgschancen zugerechnet werden. Zum ersten Mal seit rund 22 Jahren musste Intel-Chef Paul Otellini im Juli 2009 wegen der Rekordstrafe einen Quartalsverlust fur den Chiphersteller melden.[73] (Abgesehen von der Strafe schnitt der Konzern besser ab als gedacht).[73] Seit 1999 bezahlte Intel die Media-Saturn-Holding fur einen exklusiven Verkauf von Intel-Produkten.[74] Die betroffenen PC-Hersteller waren unter anderen Acer, Dell, Hewlett-Packard, Lenovo und NEC. Sie erhielten Vergunstigungen, wenn sie fast ausschliesslich Intel-Prozessoren verbauten. Wenn sich der Einbau nicht ganz verhindern liess, hat Intel auch dafur gezahlt, dass Computer mit AMD-Prozessor verspatet eingefuhrt werden. Im Mai 2009 verhangte die EU-Kommission gegen Intel eine Kartellstrafe in Hohe von 1,06 Milliarden Euro. Die Kommission begrundete ihre Entscheidung damit, dass Intel seine dominante Marktstellung bei Prozessoren missbraucht habe, um Konkurrenten vom Markt zu verdrangen, was den Verbrauchern geschadet habe.[75]
  • Die Federal Trade Commission der Vereinigten Staaten untersucht zudem seit Ende 2008, inwieweit Intel in den USA gegen geltendes Kartellrecht verstosst.[76]

Instabile Prozessoren der 13. und 14. Core-i-Generation

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Im Februar 2024 wurden Stabilitatsprobleme mit Intels Prozessoren der 13. und 14. Core-i-Generation (Raptor Lake) bekannt. Spieler, Spieleentwickler und Rechenzentren-Betreiber berichteten von vermehrten Absturzen und Ausfallraten. Intel wurde vorgeworfen, nur zogerlich auf die Berichte zu reagieren, nicht ausreichend zu kommunizieren oder die Probleme herunterzuspielen.[77][78][79] Zwischen Juli und September 2024 veroffentlichte Intel dann eine Reihe von BIOS-Updates,[80] die die Spannung der Prozessoren reduzieren und so die Probleme eindammen sollen. Eine Ruckrufaktion soll es aber nicht geben, obwohl zu erwarten ist, dass Prozessoren, die bereits mit zu hoher Spannung betrieben wurden, Schaden davongetragen haben konnten, die sich zwar nicht sofort bemerkbar machen, aber in einer reduzierten Lebenserwartung munden konnen.[81] Im August gestand Intel Kunden jedoch eine Garantieverlangerung um zwei Jahre zu und gestand ein, von dem Problem bereits seit 2022 gewusst zu haben.[82] ComputerBase resumierte, Intels Kommunikationsstrategie bleibe ,,das grosste Desaster in dieser gesamten Angelegenheit".[80]

Intel erhalt seit 1976 vierteljahrlich Patentgebuhren fur x86-Prozessoren von AMD. Durch ein Cross-Licensing-Abkommen von 2001 darf Intel die patentrechtlich geschutzte AMD64-Mikroarchitektur nutzen. Im Gegenzug dazu darf AMD neuere Intel-Technologien nutzen.[83]

Fortbildungsmassnahmen

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Das Fortbildungsprogramm Intel - Lehren fur die Zukunft hatte das Ziel, Lehrern Kompetenzen fur die Integration von digitalen Medien in ihrem Unterricht zu vermitteln. ,,Intel Lehren - Grundkurs" war Teil der weltweiten Aktion, die Intel gemeinsam mit Microsoft und fuhrenden PC-Herstellern zu Beginn des Jahres 2000 fur die Fortbildung von Lehrern aller Schulformen gestartet hatte. Der Grundkurs war Ende 2004 ausgelaufen.[84] Die Nachfolgemassnahme ,,Intel Lehren - Interaktiv" steht seit 2010 fur die Lehrkrafte aller Bundeslander zur Verfugung.[85]

Leitende Manager

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Seit Marz 2025 ist Lip-Bu Tan der CEO.[86]

Die vorigen CEOs waren:

Chairman of the Board:

  • Arthur Rock, bis 1999 im Board, zeitweise (Non Executive) Chairman
  • ab 1975 Robert Noyce, ab 1987 war er Vice-Chairman
  • 1979-1997 Gordon E. Moore
  • 1997-2005 Andrew S. Grove
  • 2005-2009 Craig R. Barrett
  • 2009-2012 Jane E. Shaw
  • 2012-2020 Andy Bryant[89]
  • 2020[89]-2023[90] Omar Ishrak

Prasident:

  • ab 1975 Gordon E. Moore
  • 1979-1997 Andrew S. Grove
  • ab 1997 Craig R. Barrett
Commons: Intel - Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. | Intel Corporation: Intel Appoints Lip-Bu Tan as Chief Executive Officer (Presseinformation des Unternehmens). 12. Marz 2025, abgerufen am 18. Marz 2025.
  2. | a b 10K INTEL CORPORATION. Abgerufen am 7. Februar 2025.
  3. | Intel in Deutschland - Unternehmensgeschichte (Memento vom 1. Oktober 2011 im Internet Archive)
  4. | Intel/AMD x86 computer CPU market share 2024. Abgerufen am 18. Februar 2024 (englisch).
  5. | a b The fall of Intel is a cautionary tale for Silicon Valley. 19. August 2024, abgerufen am 23. August 2024 (englisch).
  6. | Aaron Tilley: The End Of Wintel: How The Most Powerful Alliance In Tech History Is Falling Apart. Abgerufen am 23. August 2024 (englisch).
  7. | Cade Metz: Wintel Is Going. But It's Not Dead Yet. In: Wired. 19. Marz 2017, ISSN 1059-1028 (englisch, wired.com [abgerufen am 23. August 2024]).
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Normdaten (Korperschaft): GND: 114029-2 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: n78020122 | NDL: 00736326 | VIAF: 154747966
Intel-Prozessoren
Vor-x86-Prozessoren
Desktop

4004 * 4040 * 8008 * 8080 * 8085

iAPX-86 bis zur 4. Generation
Pentium-Serie
Celeron-Serie
Core-Serie
Xeon-Serie
Atom-Serie
Desktop

Atom

x86-kompatible SoCs
Desktop

Quark * Edison

Nicht-x86-Prozessoren
Weitere Listen: Celeron * Pentium * Core 2 * Core i
Unternehmen im Nasdaq-100 (Stand: Januar 2026)

Adobe Inc. | Advanced Micro Devices | Airbnb | Alnylam Pharmaceuticals | Alphabet | Amazon | American Electric Power | Amgen | Analog Devices | Apple | Applied Materials | AppLovin | ARM Holdings | ASML Holding | Atlassian | Autodesk | Automatic Data Processing | Axon Enterprise | Baker Hughes | Booking Holdings | Broadcom Inc. | Cadence Design Systems | Charter Communications | Cintas | Cisco Systems | Coca-Cola Europacific Partners | Cognizant Technology Solutions | Comcast | Constellation Energy | Copart | CoStar Group | Costco Wholesale | Crowdstrike | CSX | Datadog | Dexcom | Diamondback Energy | DoorDash | Electronic Arts | Exelon | Fastenal | Ferrovial | Fortinet | GE Healthcare | Gilead Sciences | Honeywell International | IDEXX Laboratories | Insmed | Intel | Intuit | Intuitive Surgical | Keurig Dr Pepper | KLA Corporation | The Kraft Heinz Company | Lam Research | Linde | Marriott International | Marvell Technology Group | MercadoLibre | Meta Platforms | Microchip Technology | Micron Technology | Microsoft | Mondelez International | Monolithic Power Systems | Monster Beverage | Netflix | Nvidia | NXP Semiconductors | Old Dominion Freight Line | O'Reilly Auto Parts | Paccar | Palantir Technologies | Palo Alto Networks | Paychex | PayPal | PepsiCo | Pinduoduo | Qualcomm | Regeneron Pharmaceuticals | Roper Technologies | Ross Stores | Seagate Technology | Shopify | Starbucks | Strategy | Synopsys | Take 2 Interactive | Tesla | Texas Instruments | Thomson Reuters | T-Mobile US | Verisk Analytics | Vertex Pharmaceuticals | Walmart | Warner Bros. Discovery | Western Digital | Workday | Xcel Energy | Zscaler

Unternehmen im S&P 100 (Stand: 19. September 2025)

3M | Abbott Laboratories | Abbvie | Accenture | Adobe Inc. | Alphabet Inc. (Class C) | Altria Group | Amazon | AMD | American Express | American International Group | American Tower | Amgen | Apple | AT&T | Bank of America | Bank of New York Mellon | Berkshire Hathaway (Class B) | BlackRock | Boeing | Booking Holdings | Bristol-Myers Squibb | Broadcom Inc. | Capital One | Caterpillar | Charles Schwab Corporation | Charter Communications | Chevron Corporation | Cisco Systems | Citigroup | Colgate-Palmolive | Comcast (Class A) | ConocoPhillips | Costco Wholesale | CVS Health | Danaher Corporation | Duke Energy | Eli Lilly and Company | Emerson Electric Company | ExxonMobil | FedEx | Ford | GE Aerospace | General Dynamics | General Motors | Gilead Sciences | Goldman Sachs | Honeywell International | IBM | Intel | Intuit | Intuitive Surgical | John Deere | Johnson & Johnson | JPMorgan Chase | Linde plc | Lockheed Martin | Lowe's | Mastercard (Class A) | McDonald's | Medtronic | Merck & Co. | Meta Platforms (Class A) | MetLife Inc. | Microsoft | Mondelez International | Morgan Stanley | Netflix | NextEra Energy | Nike (Unternehmen) (Class B) | Nvidia | Oracle | Palantir Technologies | PayPal | PepsiCo | Pfizer | Philip Morris International | Procter & Gamble | Qualcomm | RTX Corporation | Salesforce | ServiceNow | Simon Property Group | Southern Company | Starbucks | T-Mobile US | Target Corporation | Tesla, Inc. | Texas Instruments | The Coca-Cola Company | The Home Depot | The Walt Disney Company | Thermo Fisher Scientific | Union Pacific Corporation | United Parcel Service (Class B) | UnitedHealth | U.S. Bancorp | Verizon Communications | Visa Inc. (Class A) | Walmart | Wells Fargo

Unternehmen im Global Challenges Index (Stand: September 2024)

Aktuell:
Adtalem | Aurubis | Befesa | BillerudKorsnas | BioMerieux | California Water Service Group | Canadian National Railway | Coloplast | ConvaTec | CSX | Dassault Systemes | EDP Renovaveis | Fabege | FirstGroup | First Solar | Fresenius Medical Care | Geberit | Gecina | Gen Digital | Hannon Armstrong Sustainable Infrastructure | Hannover Ruck | Henkel | Intel | Interface Inc. | Konica Minolta | Kurita Water Industries | Lenzing | Medtronic | MillerKnoll | Mondi | Nordex SE | Ormat Technologies | Orsted | Pearson | Pennon Group | Ricoh | Rockwool | Scatec | Severn Trent | Siemens Healthineers | Signify | Smith & Nephew | Solaria | Sonova | Steelcase | STMicroelectronics | Swiss Re | Union Pacific | United Utilities Group | Xerox

Ehemalig:
Accenture | AMD | Ansaldo | Atlas Copco | Autodesk | Aviva | Benesse Holdings | Berkeley Group Holdings | Boiron | British Land | BT Group | Burlington Northern Santa Fe | BWT Group | CA Technologies | Clipper Windpower | Conergy | Danone | Denso | Dragerwerk | East Japan Railway | Electrolux | EMC | Enagas | Energy Conversion Devices | Energy Recovery Inc. | Evergreen Solar | Friends Provident | Gamesa | Google | Hain Celestial | J Sainsbury | JM | Kingfisher | Liberty International | Linde | Lloyds Banking Group | Mayr-Melnhof | Michelin | Munchener Ruck | Northern Rock | Osram | Philips | Q-Cells | REC Silicon | RELX | Renault | Sanofi-Aventis | SAP | Shimano | Siemens Gamesa | Smurfit Kappa Group | SunPower | SKF | Sky Limited | Snam | SNS REAAL | Solarworld | Sompo Japan | Storebrand | Svenska Cellulosa | Tarkett | Umweltbank | Unilever N.V | Vestas | Vossloh

Konzepte

ASIC * SoC * FPGA (CLB) * CPLD * EPLD * PLA * PAL * GAL * PSoC * Reconfigurable Computing (Xputer) * Soft microprocessor * Circuit underutilization * High-level synthesis * Hardwarebeschleunigung

Programmiertechnik

Masken-programmiert * Antifuse * EPROM * E2PROM * Flash * SRAM

Programmiersprachen

Verilog (A, AMS) * VHDL (AMS, VITAL) * SystemVerilog (DPI) * SystemC * AHDL * Handel-C * PSL * UPF * PALASM * ABEL * CUPL * OpenVera * C to HDL * Flow to HDL * MyHDL * JHDL * ELLA

Hersteller

Accellera * Achronix * Altera (Intel) * AMD (Xilinx) * Aldec * Bitmain * Cadence * Duolog * Forte * Infineon (Cypress) * Lattice * Mentor Graphics * Microchip Technology * Signetics * Synopsys (Magma, Virage Logic) * Texas Instruments * Tabula *

Produkte

37.388388888889-121.96336111111Koordinaten: 37deg 23' 18,2'' N, 121deg 57' 48,1'' W