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Arcangelo Corelli

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Arcangelo Corelli, 1698

Arcangelo Corelli (* 17. Februar 1653 in Fusignano; + 8. Januar 1713 in Rom) war ein italienischer Komponist und Violinist des Barock. Seine Triosonaten, seine Sonaten fur Violine und Generalbass sowie seine Concerti grossi sind Mustersammlungen einer Verfeinerung der klassischen barocken Musiksprache des 17. Jahrhunderts und trugen zur steigenden Wertschatzung von Instrumentalmusik bei.

Corelli entstammte der Violinschule Bolognas und konnte sich in Rom rasch in den hochsten Kreisen des Adels im Zentrum musikalischen Mazenatentums etablieren. Er diente im Orchester der franzosischen Nationalkirche San Luigi dei Francesi und in demjenigen der in Rom lebenden ehemaligen schwedischen Konigin Christina, der er sein erstes gedrucktes Opus, die 12 Kirchensonaten op. 1 (1681), widmete. In Folge nahm er Anstellungen bei dem wohlhabenden Kardinal und Kunstmazen Benedetto Pamphili und bei dem Vizekanzler und Kardinalnepoten Pietro Ottoboni an, was ihn in die Position versetzte, das romische Musikleben seiner Generation zu dominieren und Kontrolle uber grossbesetzte orchestrale Auffuhrungen zu erlangen, die zu jener Zeit aufgrund eines papstlichen Verbots von Theaterauffuhrungen, das auch Opern einschloss, in Rom gerade in Mode kamen.

Corellis Veroffentlichungen von Triosonaten sind getrennt nach den Typen der Kirchensonate mit abwechselnd langsamen und schnellen Satzen und der Kammersonate mit Praludium und Tanzfolge. Die Typisierung lasst sich auch bei den virtuoseren Sonaten fur Violine und Generalbass und den Concerti grossi mit der Gegenuberstellung solistischer Triosonatenbesetzung und Orchester-,,Tutti" nachvollziehen. Die knappen Einzelsatze haben durch Beibehaltung der zu Beginn vorgestellten motivischen Substanz einheitlichen Charakter. Im Gegensatz zu alteren fortspinnungsartigen Verfahren modaler Musik bilden der Einsatz von Sequenzen und die planvolle Verteilung der Kadenzen die Grundlage fur die Gewinnung von Form in tonaler Musik.

Corellis Ruhm und die Verbreitung der Drucke seiner Werke in ganz Europa waren fur einen Komponisten der Instrumentalmusik beispiellos. Sein Werk wurde Ausgangspunkt fur das Schaffen folgender Generationen von Komponisten. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde Corellis Musik zwar durch neuere Tendenzen verdrangt, aber vor allem in England weiterhin gepflegt und gehort seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zum Repertoire klassischer Musik. Das ,,Weihnachtskonzert" mit seiner Pastorale sowie die Folia-Variationen gehoren zu den popularsten Stucken Alter Musik.

Jugend und Ausbildung

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Uber Arcangelo Corellis fruhe Lebensjahre sind sehr wenige gesicherte Informationen uberliefert.[1] Er entstammte einer Landbesitzerfamilie aus Fusignano im Kirchenstaat, die Verhaltnisse durften aber bescheiden gewesen sein.[2] Sein Vater, der ebenfalls Arcangelo hiess, starb einen Monat vor Corellis Geburt, sodass seine Mutter Santa Corelli geb. Raffini die Erziehung ihrer funf Kinder allein ubernehmen musste.[3]

Corelli erhielt seinen ersten Musikunterricht bei einem Priester in der Nachbarstadt Faenza. Er setzte seine Studien in Lugo fort. Um 1670 ging er nach Bologna, wo er wahrscheinlich von Giovanni Benvenuti und Leonardo Brugnoli unterrichtet wurde. Moglicherweise wurde er wahrend seines Aufenthalts in Bologna auch in die dortige Accademia Filarmonica aufgenommen,[4] ein Austausch mit Giovanni Battista Vitali, Pietro degli Antonii, Bartolomeo Laurenti, Giovanni Maria Bononcini und anderen konnte ,,entscheidenden Einfluss auf seinen Musikstil" gehabt haben.[5] Sicher erlangte er Kenntnis von einigen der Publikationen von Maurizio Cazzati, Maestro di cappella der Basilika San Petronio.[6] Bei grossen Veranstaltungen durfte Corelli hier grosse Instrumentalensembles kennengelernt haben. Die veroffentlichte Kammermusik richtete sich vornehmlich an Dilettanten und war spieltechnisch von massigem Schwierigkeitsgrad.[7]

Auf einer Zeichnung der Zeit ist ein ,,Arcangelo" beim Spiel auf der Violine mit anderen bekannten ortsansassigen Musikern dargestellt. Zu den unbefriedigenden und zufalligen Belegen uber Corellis Tatigkeiten in Bologna kommt die Unklarheit, ob der sich in Folge selbst den Beinamen ,,Il Bolognese" zulegte, oder es sich um einen Herkunftsnamen handelt, der Corelli von anderen gegeben wurde.[8]

Etablierung als Musiker und Komponist in Rom

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Konigin Christina von Schweden

1675 trat Corelli in den Dienst der franzosischen Nationalkirche San Luigi dei Francesi, wo er 1682 bis 1708 die musikalische Leitung innehatte. Die Ausdifferenzierung der Klanggruppen in Concertino und Concerto grosso war bereits zum Zeitpunkt seines Eintreffens ublich. Dass Corelli 1675 fur die Teilnahme an Auffuhrungen in Rom nur als ,,Il Bolognese" erwahnt wird, weist darauf hin, dass er bereits Bekanntheit erlangt hatte.[9]

Kurz nach seiner Ankunft wirkte er an einigen Konzerten der Chigi-Familie mit, wodurch er schnell Zugang zu den hochsten Kreisen des romischen Adels fand und sich in einem der reichsten Zentren musikalischen Mazenatentums der damaligen Zeit etablieren konnte.[10]

Zu jener Zeit erhielt Corelli auch Unterricht in Komposition und Kontrapunkt bei Matteo Simonelli, einem Sanger der Papstlichen Kapelle, beruhmt fur Kompositionen ,,in stil di Cappella". Als erster Hinweis auf kompositorische Tatigkeit gilt ein Brief von 1679, in dem die Rede ist von einer Sonate fur die Akademien der in Rom lebenden ehemaligen schwedischen Konigin Christina, bei der er als Kammermusiker angestellt war.[11] Ihr widmete Corelli auch sein erstes gedrucktes Opus, die zwolf Kirchensonaten op. 1 (1681). Diese wurden ein europaweiter Erfolg und erfuhren im Laufe der nachsten zwei Jahrzehnte Auflagen in Bologna, Venedig, Modena, Amsterdam, Antwerpen und London.[12] 1681 und 1684 wurde Corelli zum Guardiano der Instrumentalisten der Congregazione e Accademia dei musicisti gewahlt, eine Auszeichnung als einen der besten Musiker Roms.[4]

Im Dienste Pamphilis

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Nachdem Christina im Jahr 1683 die finanzielle Unterstutzung des Papstes verloren hatte, verliess Corelli ihre Dienste und nahm eine Anstellung bei dem wohlhabenden Kardinal und Kunstmazen Benedetto Pamphili (1652-1730) an.[13] Corelli widmete dem ,,Protettore delle Muse" sein op. 2 (zwolf Kammersonaten, 1685), die noch erfolgreicher als die erste Sammlung war und Corelli spatestens zu diesem Zeitpunkt einen Ruhm von ,,europaische[n] Dimensionen" einbrachte.[4] 1687 zog Corelli in Pamphilis Palazzo, wohin ihm sein Gefahrte Matteo Fornari folgte.[14]

Kurz nach der Veroffentlichung von op. 2 erfolgte ein Angriff auf Corelli wegen paralleler Quinten im zweiten Satz der dritten Sonate aus op. 2. Zur ,,Quintenaffare" sind elf Briefe erhalten, darunter zwei von Corelli, die fast beleidigend die Kritiker herabsetzen. Corellis Begrundung der Regelkonformitat der Quinten durch ,,legature", die durch den Ausklang in der Pause realisiert seien, sodass es sich um korrekte Auflosungen von Vorhalten handeln wurde, sei von den romischen Komponisten Francesco Foggia, Antimo Liberati und Matteo Simonelli bestatigt, zudem wurde sie im Briefwechsel vom Bologneser Giacomo Antonio Perti verteidigt.[15] Der ebenfalls in Bologna wirkende Giovanni Paolo Colonna, der in Rom studiert hatte, war der Passage jedoch kritisch gegenuber eingestellt, ebenso Giovanni Battista Vitali.[16]

1685 und 1686 hielt sich Corelli kurz in Viterbo auf.[4] Fur etwaige Auslandsreisen konnten keine Belege gefunden werden,[17] zumal war das Ausmass seiner Beschaftigung in Rom offenbar ausserordentlich.[18] So sind fur 1687 in Rom grosse Konzertveranstaltungen zu Ehren unter anderem von Jakob II. von England, dem franzosischen Konig Ludwig XIV. und der spanischen Konigin Marie Louise d'Orleans dokumentiert, bei denen Corelli Orchester mit bis zu 150 Musikern zu leiten hatte.[19]

1689 veroffentlichte Corelli sein op. 3 (zwolf Kirchensonaten), das er Francesco II. d'Este, dem Herzog von Modena, widmete. Dieser hatte Corelli 1686 in Pamphilis Palazzo spielen horen und war so beeindruckt von der Vorfuhrung, dass er in der folgenden Zeit mehrfach versuchte, Corelli nach Modena abzuwerben. Dieser lehnte die Offerten wegen seiner Verpflichtungen gegenuber seinen romischen Gonnern ab.[4]

Im Dienste Ottobonis

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Kardinal Pietro Ottoboni, Corellis langjahriger Gonner

Durch den Tod Christinas im April 1689 und die Ernennung Pamphilis zum papstlichen Legaten in Bologna Anfang 1690 verlor Corelli innerhalb kurzer Zeit seine beiden wichtigsten Gonner in Rom.[20] Zur gleichen Zeit ergab sich durch die Wahl von Alexander VIII. zum Papst ein grundlegender Wandel in der Kulturpolitik des Vatikans, da Alexander die kunstfeindliche Politik seines Vorgangers Innozenz XI. ruckgangig machte und seinen kunst- und musikbegeisterten Grossneffen Pietro Ottoboni zu seinem Vizekanzler und Kardinaldiakon von San Lorenzo in Damaso ernannte.[21]

Dieser betatigte sich schon bald als grosszugiger Forderer der Kunste und trat selbst als Verfasser von Libretti fur Opern und Oratorien hervor. Er begann damit, die bedeutendsten Kunstler und Musiker der damaligen Zeit um sich zu scharen, darunter auch Corelli, der im April 1690 erstmals in seinem ,,Rollo della famiglia" erwahnt wird. Die Zuneigung Ottobonis zu Corelli zeigte sich auch an dessen Unterstutzung von Corellis Familie, die so weit reichte, dass Corellis Bruder Don Ippolito (1643-1727), Domenico (1647-1719) und Giacinto (1649-1719) ab 1702 in Ottobonis Haushalt als ministri angestellt waren und dies auch uber Arcangelos Tod hinaus blieben.[22]

Auch er liess Corelli in seinem Palazzo (der Cancelleria) wohnen[4] und ubertrug ihm die Leitung der dort und in einem kleinen Theater stattfindenden Konzerte und Opernauffuhrungen. Zudem beauftragte er ihn mit der Betreuung der Kirchenmusik in seiner innerhalb des Palazzos befindlichen Titelkirche San Lorenzo in Damaso. Corelli genehmigte als musikalischer Leiter die Zahlungen fur die Auffuhrungen.[23] Die von Corelli geleiteten und uberwiegend auch komponierten Konzerte in Ottobonis Palazzo, die zumeist in kleiner Besetzung stattfanden, waren zunachst spontane, ungezwungene Treffen. Ab 1693 wurde versucht, diesen durch die Grundung einer Akademie formellen Charakter zu verleihen. Corelli widmete Ottoboni und dessen Akademie seine zwolf Kammersonaten op. 4 (1694), die auch zum Repertoire der Akademie gehorten.[24]

Arcangelo Corelli, um 1700, Portrat von Jan Frans van Douven

1700 erschien Corellis op. 5 (12 Sonaten) mit einer Widmung an Sophie Charlotte von Hannover. Die preussische Kurfurstin - ein Jahr spater Preussische Konigin - war Corelli zwar nie begegnet, aber allgemein als Forderin der Kunste und insbesondere der Musik bekannt.[25] In Abkehr von seinen vorhergehenden, als Triosonaten verfassten Werken konzipierte Corelli seine funfte Veroffentlichung als Sonaten fur Solovioline und Generalbass (Basso continuo), eigentlich Violine und Violone, der auch durch ein Cembalo ersetzt werden kann. Zudem umfasst das Werk jeweils sechs Kirchen- und sechs Kammersonaten, zwei Gattungen, die er zuvor getrennt hatte. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Corelli im selben Jahr zum dritten Mal zum Guardiano der Musikergilde gewahlt.[4]

Anlasslich des Besuchs von Philipp V. hielt sich Corelli 1702 fur einige Monate in Neapel auf, wo er Alessandro Scarlattis Oper Tiberio, Imperatore d'Oriente leitete.[4] 1706 wurde er zusammen mit seinen Musikerkollegen Bernardo Pasquini und Alessandro Scarlatti in die Accademia dell'Arcadia in Rom aufgenommen und nahm dafur den Arkadiernamen Arcomelo an. Die Accademia, eigentlich eine zu Ehren von Konigin Christina gegrundete literarische Gesellschaft, liess dabei erstmals Musiker zu.[26]

Um 1708 kam er in Kontakt mit Georg Friedrich Handel, der von 1706 bis 1710 eine ausgedehnte Studienreise durch Italien unternahm. Er leitete im April 1708 im Palazzo Bonelli in Rom die Urauffuhrung von dessen Oratorium La Resurrezione.[27] Einen Monat spater kam er einer Bitte des deutschen Kurfursten Johann Wilhelm von der Pfalz nach und schickte diesem ein fur ihn komponiertes Kammerkonzert.[28]

Ruckzug aus der Offentlichkeit und Tod

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Corellis Grab im Pantheon in Rom (rechts)

Nach 1709 zog sich Corelli wahrscheinlich aus gesundheitlichen Grunden zunehmend aus der Offentlichkeit zuruck. Er widmete sich der Komposition und Uberarbeitung der zwolf Concerti grossi op. 6, mit deren Vollendung er 1711 beschaftigt war. 1712 wurde ein Vertrag mit dem Amsterdamer Drucker Estienne Roger unterzeichnet, der Corelli ausserordentlich vorteilhafte Konditionen gewahrte.[29] Die Widmung des Werkes, die an Kurfurst Johann Wilhelm gerichtet war, gibt Auskunft uber Corellis kunstlerische Absichten, einen Stil bereitzustellen, der sowohl der Kirche als auch dem Palast adaquat sei.[30] Die Concerti grossi erschienen 1714, ein Jahr nach Corellis Tod.[4]

Kurz vor seinem unerwarteten Tod am 8. Januar 1713 war Corelli aus der Cancelleria in den Palazzo seines Bruders Giacinto umgezogen. Abgesehen von 142 angesammelten Gemalden und 71 Aktienanteilen in der Monte di Pieta gibt es keine Hinweise auf einen Lebenswandel, der ein bescheidenes Mass uberschritten hatte. Seinem Schuler und Freund Matteo Fornari hinterliess er unter anderem seine Violinen sowie alle seine Manuskripte und die Stichplatten wahrscheinlich von op. 5. Er wurde auf Veranlassung Kardinal Ottobonis einbalsamiert und im Pantheon in Rom begraben.[31]

Seit 1961 tragt das Corelli-Horn seinen Namen, ein Berg auf der Alexander-I.-Insel in der Antarktis. Seit 1984 ist zudem das Corelli-Trio nach ihm benannt, drei Brandungspfeiler vor der Nordkuste von King George Island im Archipel der Sudlichen Shetlandinseln.

Der Geiger und Orchesterleiter

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Wie Beschreibungen und Abbildungen entnommen werden kann, variierten im spaten 17. Jahrhundert je nach Region und Zeitraum und womoglich auch abhangig vom sozialen Status und der Rolle des Spielers Haltung und Spieltechnik der Violine, vermutlich mit Konsequenzen fur das jeweilige Repertoire.[32] Nach Unterweisung bei einem Priester begann Corellis Violinstudium in Bologna bei Giovanni Benvenuti und Leonardo Brugnoli.[33]

Reisebeschreibungen auslandischer Rombesucher berichten davon, dass sich Corelli ,,mit ungewohnlicher Intensitat in den jeweiligen Affekt seiner Musik hineinzusteigern" pflegte.[4] Corelli wurde zu Lebzeiten als weltbester Violinist bezeichnet.[34] Seine Kompositionen zeichnen sich durch ausserst idiomatische Schreibweise bei massiger spieltechnischer Anforderung aus.[35] Dass aus dem deutschsprachigen Raum aus Corellis Zeit virtuosere Soloviolinwerke uberliefert sind, verursachte im 20. Jahrhundert Zweifel an Corellis uberragenden spieltechnischen Fahigkeiten. Ursache dafur durften jedoch eingeschrankte drucktechnische Moglichkeiten in Italien gewesen sein, die Corelli, von dem keine Soloviolinwerke in Autograph oder Abschrift uberliefert sind, davon Abstand nehmen liessen, im Druck nicht darstellbare Werke zu veroffentlichen.[36]

Entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Instrumentalmusik in Rom hatte neben der Violinschule in Bologna der franzosische Hof, zu dem diverse diplomatische Beziehungen bestanden.[37] Wie Jean-Baptiste Lully in Paris nutzte Corelli den Einfluss seiner Mazene, um das Musikleben seiner Generation zu dominieren. Wie Lully organisierte und leitete er sein eigenes Orchester, fur das er komponierte.[38] Er stellte Orchester und Musik bereit fur Festtage an romischen Kirchen, Festlichkeiten im Freien und verschiedene Patrone. Von den 1680er-Jahren bis ins beginnende 18. Jahrhundert weisen fur Auffuhrungen mit mehr als zehn Instrumenten samtliche uberlieferten Dokumente stets Corelli als Leiter aus.[39] Der dauerhafte Erfolg des romischen Concerto-grosso-Typs hing dabei mit den Anstellungsverhaltnissen zusammen, da das Concertino von hauseigenen Musikern gestellt und das Ripieno von ausserhalb engagiert werden konnte.[40] Da Papst Innozenz XI zwischen 1676 und 1689 Theaterauffuhrungen verbot, kamen als Ersatz fur den Prunk der Oper gross besetzte Instrumentalensembles in Mode.[37] Corelli konnte damit als erster in Rom ein grosses Orchester mit oftmals uber 100 Musikern etablieren.[38] Obwohl uberliefert ist, dass Corelli auch Streicher und Blaser koordinieren konnte, sind Blasinstrumente in Corellis Orchester selten anzutreffen, und die fur eine Feierlichkeit auf dem Hausdach positionierten Trompeten konnten auch alternierend mit dem Orchester gespielt haben.[41]

Von den Streichern im Orchester verlangte Corelli einen gleichmassig kraftvollen Klang beim Doppelgriff, der zehn Sekunden lang wie bei einer Orgel gehalten werden konne.[42] Wie Lully legte auch er auf einen einheitlichen Bogenstrich im Ensemble Wert.[43]

Als Schuler Corellis werden genannt: Matteo Fornari, Michele Mascitti, Francesco Gasparini, Pietro Locatelli, Francesco Antonio Bonporti, Pietro und Prospero Castrucci, Francesco Geminiani und Giovanni Battista Somis,[4] wobei die Zahl der rechtmassigen Schuler gering war. Die Schulerschaft etwa von Bonporti, Locatelli und Geminiani wurde in Frage gestellt, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich diese wohl wegen einer erhofften Zunahme ihrer Reputation selbst mit dem Meister in Verbindung brachten.[44] Zur Rekonstruktion von Corellis Violinschule wird mitunter Geminianis Lehrwerk herangezogen.[45]

Arcangelo Corelli, Hugh Howard

Corellis Triosonaten und Concerti grossi trugen zur steigenden Wertschatzung der Instrumentalmusik auch ausserhalb der furstlichen Kammer bei.[46] In ihnen findet sich eine Kodifizierung und Verfeinerung der klassischen barocken Sprache des 17. Jahrhunderts,[47] ohne dass dabei Uberraschungen und kompositorische Spontanitat dem konsistenten Stil geopfert wurden.[48]

Die Sonata wird bei Corelli als erstmals ,,vom Autor festgelegtes zusammenhangendes und ausgewogen-mehrsatziges Gebilde" angesehen.[49] Unterschieden wird zwischen Kammersonaten (op. 2 und op. 4) und Kirchensonaten (op. 1 und op. 3), auch wenn Corelli den Titelzusatz ,,da chiesa" fur die Kirchensonaten weglasst, wohl um ihre Verwendungsmoglichkeit nicht zu stark einzuschranken.[4] Wahrend die Sonata da camera aus meist zweiteiligen Tanzen besteht,[50] ist die Sonata da chiesa vom Wechsel schneller und langsamer Satze bestimmt: Typischerweise ist der festlich getragene erste Satz geradtaktig und homophon mit punktiertem Rhythmus, der zweite rasch und fugiert, der dritte ungeradtaktig und der langsamen Sarabande ahnlich und der schnelle Schlusssatz im Dreiertakt, fugiert aber tanzerisch. Haufig findet sich in den Kirchensonaten jedoch noch ein weiterer Satz im Stile der Sonata da camera.[51] Die Kammersonaten wiederum werden durch ein Preludio eroffnet, dessen ernster Charakter oftmals in den ersten beiden Satzen erhalten bleibt.[52] Variabilitat und Abwechslungsreichtum bestimmen an Stelle von Schematismus die Abfolge wie auch die Charakteristik der Einzelsatze.[53]

In der Regel bleiben die Satze trotz melodischer Querverweise zwischen den Satzen, die nicht zwangslaufig das Material des Beginns betreffen,[54] untereinander thematisch unabhangig, wobei kein kontrastierendes oder zweites Thema etabliert wird,[52] die motivische Substanz verleiht den Satzen einheitlichen Charakter.[55] Nach der Prasentation des Materials, die mit einer oftmals phrygischen Kadenz abgeschlossen wird, entfaltet sich die Musik kontinuierlich mit Sequenzen und kurzen Modulationen.[56] Die dabei erreichten Kadenzen folgen den Tonartenschemata des spaten 17. Jahrhunderts, das statt ,,Dur" und ,,Moll" noch eine grossere Zahl an ,,Tonen" (Kirchentonarten) unterschied.[57] Corellis Musik ist weitestgehend diatonisch, Chromatik begegnet vor allem als selten anzutreffender verminderter Septakkord oder Neapolitanischer Sextakkord in der Kadenz.[52] Corellis Modell aus Sequenz und Kadenz wird als fundamental fur die Generierung von Form in tonaler Musik angesehen.[58] Das Repertoire an Akkordfortschreitungen ist jedoch auch in Corellis Werken gross, die Beschreibung seiner Musik als ,,tonal" verglichen mit alterer modaler Musik ist auch Folge einer selektiven Wahrnehmung.[59] Die Phrasierung ist sehr subtil gehandhabt. Abschliessende Wirkung wird oft durch Wiederholung der letzten Phrase erzeugt, eine richtige Reprise wie spater in der Klassik gibt es nicht,[60] jedoch in den Tanzsatzen andeutungsweise durch Wiederholung weniger Eroffnungstakte.[61] Kompaktheit der Satze eignet auch den Fugen, deren ,,eng konstruierte thematische Gestaltung ein Vorbild an Okonomie und Prazision" darstellte.[62]

Die beiden Violinen werden oft vollig gleich behandelt, kreuzen einander, tauschen Material aus und greifen durch Vorhalte ineinander, was ein entschiedenes Vorwartssterben der Musik bedingt.[63] Wenn die haufigen Vorhaltsketten die Violinen ,,zu einer bewegten Einheit verschmelzen" lassen, erhalt der Bass als laufende Stimme eine neue Aufgabe, er wird wichtig fur das Ganze, ohne ,,ungebuhrlich" hervorzutreten.[64] Im Gegensatz zu Corellis Vorlaufer Giovanni Legrenzi ist der Bass auch an den fugierten Passagen gleichberechtigt beteiligt.[65] Doppelter Kontrapunkt und Stimmentausch erzeugen hier mitreissende Wirkung.[49] Fur das op. 1 ist der Melodiebass als ,,Violone, o Arcileuto" benannt, zu dem als Generalbass ein ,,Basso per l'Organo" tritt.[66] Der Arciliuto hatte gegenuber der Theorbe den Vorteil, dass schnelle Passagen in hoher Lage ausfuhrbar waren.[67]

Die Satze der Sonaten fur Violine und Violone (Bass) oder Cembalo op. 5 entsprechen denen der Triosonaten, wobei durch Doppel- und Mehrfachgriffe deren reiche Klanglichkeit simuliert wird.[68] Auch verschiedene Bogentechniken wie die Bariolage zeigen vergleichsweise grossere spieltechnische Anforderungen.[69] In Variationssatzen wird sowohl Bass wie Melodie variiert, was im Gegensatz zur damals ublichen Praxis von Variationszyklen uber Bassmodellen steht. Der bekannteste Variationssatz, La folia, folgt Vorbildern der Gitarrenmusik und ist in Ensemblesonaten vor 1700 vollig aussergewohnlich. Betrachtet man dieses populare Stuck unter instrumentalpadagogischen Aspekten, so fallt der konstante Wechsel zwischen erster, zweiter und dritter Lage auf, wofur das Stuck ,,eine hervorragende Studie" darstellt.[70]

Die Gattung Concerto grosso wurde von Corelli ,,paradigmatisch ausgepragt"[71] und erhielt in den fruhen 1680er Jahren ihre ,,klassische" Erscheinungsform mit den zwei alternierenden Klanggruppen Grosso, sowie Concertino aus zwei Melodieinstrumenten und Basso continuo.[72] Typisch romisch ist die ahnlich konzipierte, verglichen mit dem Concertino lediglich um Bratschen erganzte Besetzung von dem auch Ripieno genannten Grosso zum Zweck von Chiaroscuro-Effekten.[40] Uber weite Strecken handelt es sich im Wesentlichen um Triosonaten, denen die grossbesetzte Gruppe Echos und Bekraftigungen von Kadenzen und andere Unterstreichungen der Struktur beisteuert,[73] insbesondere ist die langsame und feierliche Eroffnung weitgehend dem Tutti vorbehalten.[74] In manchen Passagen tritt eine einzelne Solovioline hervor, was eventuell auf Einfluss durch Konzerte aus Bologna oder Venedig nach 1700 zuruckzufuhren ist.[40]

Die ersten acht Konzerte entsprechen dem Typ der Sonata da chiesa, die ubrigen vier der Sonata da camera.[72] Eine der beruhmtesten Kompositionen Corellis ist die Pastorale ad libitum des Concerto Grosso op. 6, Nummer 8, ,,fatto per la notte di natale" (fur Weihnachten gemacht).[58] Das ,,Weihnachtskonzert", das von den ersten acht Konzerten die meisten Tanze enthalt, wurde traditionellerweise an Heiligabend im Palast Ottobonis aufgefuhrt.[75]

Corellis Ruhm als Komponist von Instrumentalmusik war beispiellos und verbreitete sich uber ganz Europa sowie bis an den kaiserlichen Hof Chinas.[76] Corelli durfte ,,selbst in seinen Werken Mustergultigkeit, Klassizitat bewusst angestrebt" haben.[77] Sein op. 1 setzte zudem neue Massstabe fur die Verbreitung von Instrumentalmusik in Rom, wo die entsprechenden Werke alterer Komponisten nur als Manuskript vorlagen.[78] Vor Joseph Haydn blieb die Fulle an Nachdrucken von anderen Komponisten unerreicht.[3] Fur die Sonaten sind bis Ende des 18. Jahrhunderts je etwa 40 Nachdrucke nachweisbar.[79]

Die jungere Komponistengeneration folgte Corellis Vorbild, als op. 1 eine Sammlung von Triosonaten vorzulegen. Dabei tendierten die Nachfolger zur ,,Ubererfullung der Norm".[80] Bedeutenden Norditalienern gewidmet ist die erste Sonatenveroffentlichung (1693) Antonio Caldaras ein Schritt auf dem Weg zur offentlichen Anerkennung,[81] der Neapolitaner Michele Mascitti konnte in Paris 1704 mit dem Druck seiner ersten Sammlung, die eng an das Vorbild Corellis angelehnt ist, Fuss fassen.[82] Auch die Triosonaten op. 1 von Antonio Vivaldi werden als Hommage an Corelli angesehen.[83]

Von Corellis Schuler Giovanni Mossi sind wie von seinem Lehrer nur Streichersonaten und -konzerte uberliefert. Pietro Castrucci und Francesco Geminiani emigrierten nach London, wo Geminiani als wichtigster Vertreter des Concerto grosso zwischen Corelli und Handel wirkte. Pietro Locatelli veroffentlichte 1721 als op. 1 zwolf Concerti grossi, die sich deutlich an das Vorbild Corellis anlehnen.[84]

Die Vorbildwirkung reichte weiter ins 18. Jahrhundert, wo bereits angesehene Komponisten Corelli Tribut zollten, ohne dabei neue Tendenzen zu ignorieren: In Georg Philipp Telemanns sechs Sonates Corellisantes fur zwei Violinen oder Querfloten und Generalbass (1735/6) mit je drei nach dem Da-chiesa- und dem Da-camera-Modell, weicht trotz der Orientierung an dem grossen Vorganger die ,,grosse Gebarde Corellis" fruh-galanten Stilelementen.[85] Georg Friedrich Handel kehrte 1739 nach Konzerten im moderneren Ritornell-Stil in seinen Concerti Grossi zum klassischen Corelli-Modell zuruck, das jedoch mit der jungeren Tradition verbunden wird.[86]

Wahrend in der Offentlichkeit Corellis Musik von neueren Tendenzen verdrangt wurde, blieb sie in privaten Zirkeln lebendig, besonders in England, wo Corelli allerdings auch im Konzertwesen weiterhin gepflegt wurde.[87] Einflussreich fur das Corelli-Bild bis weit 20. Jahrhundert waren die Darstellungen der englischen Musikhistoriker Charles Burney und John Hawkins, die im spaten 18. Jahrhundert anekdotenhaft in freiem Umgang mit uberlieferten Fakten arbeiteten.[88] In London publizierten mindestens funf Verleger zwischen 1805 und 1820 Corellis op. 5, zur Jahrhundertmitte erschienen weitere Ausgaben davon. Offentliche Vorfuhrungen wurden besonders in einer Cello- und Kontrabassbesetzung popular, nach England gab es entsprechende Vorfuhrungen in Berlin und Paris, wo zudem unter organisatorischer Beteiligung von Francois-Joseph Fetis 1833 ein Concerto grosso zur Auffuhrung kam. Ab den 1850er Jahren nahm die Zahl der Veroffentlichungen von Barockmusik zu.[89] Felicien David bemuhte sich in seiner Corelli-Violinsonaten-Ausgabe, im Klavierpart anstelle der damals ublichen Reduktion Texturen und Imitationen des Violinparts zu integrieren.[90] Seit Ende des 19. Jahrhunderts war Corelli im Repertoire etabliert, seit Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend im Sinne einer historischen Auffuhrungspraxis.[91] Im Laufe des 20. Jahrhunderts erfolgte die Korrektur des anekdotischen Corelli-Bildes. Zeitgenossisches Dokumentationsmaterial veroffentlichte Mario Rinaldi 1953 in seiner umfangreichen Biographie.[92] Hans Joachim Marx dokumentierte die Ottoboni-Archive und veroffentlichte Die Uberlieferung der Werke Arcangelo Corellis: Catalogue raisonne.[93]

Auch im 21. Jahrhundert ist das ,,Weihnachtskonzert" besonders popular, da es in der Pastorale ,,mit ausserst schlichten, volkstumlichen musikalischen Ausdrucksmitteln direkt unsere Gefuhle anspricht",[94] ebenso La Folia, Musik, die ,,mitreisst und sofort ins Bein geht".[95]

Frontispiz von Corellis op. 6, das der Gedenktafel an Corellis Grabmal im Pantheon nachempfunden ist
Concerto grosso op. 6, Nr. 4: 1. Satz
Concerto grosso op. 6, Nr. 8: Weihnachtskonzert, 1. und 2. Satz
Concerto grosso op. 6, Nr. 8: Weihnachtskonzert, 4., 5. und 6. Satz
  • op. 1: 12 Triosonaten da chiesa (Sonate a tre, Rom 1681)
  • op. 2: 12 Triosonaten da camera (Sonate da camera a tre, Rom 1685)
  • op. 3: 12 Triosonaten da chiesa (Sonate a tre, Rom 1689)
  • op. 4: 12 Triosonaten da camera (Sonate a tre, Rom 1694)
  • op. 5: 12 Sonaten fur Violine und Continuo (Sonate a violino e violone o cimbalo, Rom 1700; Nr. 12: Variationen uber La Folia)
  • op. 6: 12 Concerti grossi (Amsterdam 1714; Nr. 8 das bekannte Weihnachtskonzert in g-Moll)
  • WoO 1: Sinfonia zu Giovanni Lorenzo Luliers Oratorium Santa Beatrice d'Este (1689)
  • WoO 2-3: 2 Sonate a quattro (enthalten in: Six Sonates a 4, 5, & 6 parties ..., Amsterdam um 1699)
  • WoO 4: Sonata a quattro fur Trompete, 2 Violinen und Basso continuo
  • WoO 5-10: 6 Sonate a tre op. post. (Amsterdam um 1714)

Corellis authentisch uberliefertes Werk umfasst insgesamt 48 Triosonaten, 12 Sonaten fur Violine und Continuo sowie 12 Concerti grossi. Corelli kultivierte in diesen sechs Veroffentlichungen mit besonderer Konsequenz sein Werk als Einheit.[96] Er durfte langsam komponiert und seine Werke immer wieder uberarbeitet haben.[92] Es ist jedoch ist davon auszugehen, dass dieses verhaltnismassig kleine, aber sehr systematische OEuvre nur einen Teil seiner gesamten Kompositionen darstellt. Corelli beschaftigte sich bereits vor der Veroffentlichung von op. 1 mit der Komposition von Solo-Violinsonaten,[92] vermutlich hat Corelli auch Vokalmusik komponiert.[97] Bislang konnten insgesamt zehn handschriftlich uberlieferte Werke als mogliche Kompositionen Corellis identifiziert werden. Von diesen Werken ohne Opuszahl (WoO) konnten jedoch nur WoO 1 zweifelsfrei sowie WoO 2 und 5 mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Corelli zugeordnet werden. Die Echtheit von WoO 3, 4 und 6-10 wird von der Forschung angezweifelt.[98]

1963 entdeckte der Musikwissenschaftler Mario Fabbri zudem in der Bibliothek des Sacro Convento in Assisi unveroffentlichte Manuskripte von 12 Sonate da Camera e violino e violoncello solo, kurze Sonaten, die der Bologneser Schule entstammen, aber den typischen Corelli-Stil vorweisen. Neuerdings glauben Musikforscher wie Guido Olivieri und Enrico Gatti, dass es sich moglicherweise um jene unveroffentlichten Sonaten handelt, die Corelli im Vorwort seines op. 1 von 1681 erwahnt.[99]

Zu den Sonaten op. 5 gibt es zahlreiche Variationen von Corelli selbst, von Francesco Geminiani, Giovanni Benedetto Platti, Matthew Dubourg (Konzertmeister unter Handel) und Giuseppe Tartini. Ettore Pinelli (1843-1915) arrangierte eine bis heute populare Suite von Tanzen des op. 5, bestehend aus dem 3. Satz (Sarabande) der 7. Sonate, dem 2. Satz (Gigue) der 9. Sonate und dem 4. Satz der 11. Sonate (Gavotte: Allegro, von Pinelli ,,Badinerie" genannt), die ausschliesslich mit Streichern auskommt und meist nur unter Corellis Namen aufgefuhrt wird.[100]

  • Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubersetzt von Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0 (englische Erstausgabe 1999).
  • Malcolm Boyd: Rome: the Power of Patronage. In: George J. Buelow (Hrsg.): The late Baroque Era. From 1680s to 1740. The Macmillan Press Limited, Houndmills 1993, ISBN 0-333-51603-6, S. 39-65.
  • Ludwig Finscher: Corelli als Klassiker der Triosonata. In: Giulia Giachin (Hrsg.): Nuovi Studi Corelliani. Atti del secondo Congresso Internazionale (Fusignano 5-8 settembre 1974). Leo S. Olschki, Firenze 1978, S. 23-29.
  • Kordula Knaus: Arcangelo Corelli, ,,Sonate a tre" (op. 1). In: Dieselbe: Musikgeschichte ,,Barock". Barenreiter, Kassel et al. 2023, ISBN 978-3-7618-2457-3, S. 151-154.
  • Hans Joachim Marx: Corelli, Arcangelo. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 3 (Bjelinski - Calzabigi). Barenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2000, ISBN 3-7618-1113-6 (Online-Ausgabe, fur Vollzugriff Abonnement erforderlich)
  • Annette Monheim-Semrau: Zwischen Formstrenge und Ausdrucksvielfalt. Die Concerti grossi op. 6 von Arcangelo Corelli. In: Richard van Dulmen, Sina Rauschenbach (Hrsg.): Denkwelten um 1700. Zehn intellektuelle Profile. Bohlau Verlag, Koln 2003, ISBN 3-412-07102-1, S. 141-165.
  • Hans Oesch, Hans-Joachim Hinrichsen, Laurenz Lutteken: Arcangelo Corelli: Historisch-kritische Gesamtausgabe. Funf Bande und ein Zusatzband, Musikwissenschaftliches Institut der Universitat Basel, Laaber-Verlag, Laaber 1976-2007, ISBN 978-3-89007-157-2.
  • Agnese Pavanello (Hrsg.): Corelli als Modell. Studien zum 300. Todestag von Arcangelo Corelli (1653-1713) (= Basler Jahrbuch fur historische Musikpraxis, Band 37). Amadeus Verlag, Winterthur 2015, ISMN 979-0-01521940-5 (Suche im DNB-Portal).
  • Christoph Riedo: How Might Arcangelo Corelli Have Played the Violin? In: Music in Art, 2014, Band 39, Nummer 1-2, S. 103-118.
  • John Spitzer, Neal Zaslaw: Corelli's Orchestra. In: Dieselben: The Birth of the Orchestra. History of an Institution 1650-1815. Oxford University Press, New York 2004, ISBN 0-19-816434-3, S. 105-136.
Commons: Arcangelo Corelli - Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 41; Erstausg. Englisch: 1999.
  2. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 47; Erstausg. Englisch: 1999.
  3. | a b Michael Talbot: Corelli, Arcangelo. In: Grove Music Online. Oxford Music Online. Oxford University Press, Version: 20. Januar 2001; oxfordmusiconline.com
  4. | a b c d e f g h i j k l Hans Joachim Marx: Corelli, Arcangelo. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 4 (Camarella - Couture). Barenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2000, ISBN 3-7618-1114-4 (Online-Ausgabe, fur Vollzugriff Abonnement erforderlich).
  5. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 51; Erstausg. Englisch: 1999.
  6. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 54; Erstausg. Englisch: 1999.
  7. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 56 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  8. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 58 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  9. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 61 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  10. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 62 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  11. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 63 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  12. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 67.; Erstausg. Englisch: 1999.
  13. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 68.; Erstausg. Englisch: 1999.
  14. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 79 sowie 86; Erstausg. Englisch: 1999.
  15. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 70 ff.; Erstausg. Englisch: 1999.
  16. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 74 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  17. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 33.; Erstausg. Englisch: 1999.
  18. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 41 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  19. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 79f sowie 81.; Erstausg. Englisch: 1999.
  20. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 81 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  21. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 86.; Erstausg. Englisch: 1999.
  22. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 86 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  23. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 87.; Erstausg. Englisch: 1999.
  24. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 93.; Erstausg. Englisch: 1999.
  25. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 94.; Erstausg. Englisch: 1999.
  26. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 97 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  27. | Hans Joachim Marx: Handel, Hendel, Handel, Georg Friedrich, Giorgio Federigo, George Frideric. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 8 (Gribenski - Hilverding). Barenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2002, ISBN 3-7618-1118-7 (Online-Ausgabe, fur Vollzugriff Abonnement erforderlich).
  28. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 99.; Erstausg. Englisch: 1999.
  29. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 100.; Erstausg. Englisch: 1999.
  30. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 101 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  31. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 102 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  32. | Christoph Riedo: How Might Arcangelo Corelli Have Played the Violin? In: Music in Art, 39/1-2, 2014, S. 103-118, hier 103.
  33. | Christoph Riedo: How Might Arcangelo Corelli Have Played the Violin? In: Music in Art, 39/1-2, 2014, S. 103-118, hier 111.
  34. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 88.; Erstausg. Englisch: 1999.
  35. | David D. Boyden: The History of Violin Playing from ist Origins to 1761 and its Relationship to the Violin and Violin Music. Oxford University Press, New York 1990, ISBN 0-19-816183-2, S. 223.
  36. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 180.; Erstausg. Englisch: 1999.
  37. | a b Annette Monheim-Semrau: Zwischen Formstrenge und Ausdrucksvielfalt. Die Concerti grossi op. 6 von Arcangelo Corelli. In: Richard van Dulmen, Sina Rauschenbach (Hrsg.): Denkwelten um 1700. Zehn intellektuelle Profile. Bohlau Verlag, Koln 2003, ISBN 3-412-07102-1, S. 141-165, hier 145.
  38. | a b John Spitzer, Neal Zaslaw: The Birth of the Orchestra. History of an Institution, 1650-1815. Oxford University Press, New York 2004, ISBN 0-19-816434-3, S. 115.
  39. | John Spitzer, Neal Zaslaw: The Birth of the Orchestra. History of an Institution, 1650-1815. Oxford University Press, New York 2004, ISBN 0-19-816434-3, S. 117.
  40. | a b c Michael Talbot: Lingua romana in bocca veneziana: Vivaldi, Corelli and the Roman School. In: Studi corellani, IV (1990), S. 303-318, hier 314.
  41. | John Spitzer, Neal Zaslaw: The Birth of the Orchestra. History of an Institution, 1650-1815. Oxford University Press, New York 2004, ISBN 0-19-816434-3, S. 125f.
  42. | Walter S. Reiter: The Baroque Violin & Viola. A Fifty-Lesson Course, Volume I. Oxford University Press, Oxford 2020, S. 96.
  43. | Peter le Huray: Authenticity in Performance. Eighteenth-century Case Studies. Cambridge University Press, Cambridge 1990, ISBN 0-521-39044-3, S. 25.
  44. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 98 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  45. | Christoph Riedo: How Might Arcangelo Corelli Have Played the Violin? In: Music in Art, 39/1-2, 2014, S. 103-118, hier 114.
  46. | Gernot Gruber: Kulturgeschichte der europaischen Musik. Von den Anfangen bis zur Gegenwart. Barenreiter/Metzler, Kassel/Berlin 2020, ISBN 978-3-7618-2508-2 (Barenreiter), ISBN 978-3-662-61629-1 (Metzler), S. 290.
  47. | Nicholas Anderson: Baroque Music. From Monteverdi to Handel. Thames & Hudson, London 1994, ISBN 0-500-01606-2, S. 96.
  48. | Johannes Menke: Was hat Corelli in der None gefunden? In: Agnese Pavanello (Hrsg.): Corelli als Modell. Studien zum 300. Todestag von Arcangelo Corelli (1653-1713). Amadeus Verlag, Winterthur 2015, S. 89-104, hier 103 (= Basler Jahrbuch fur historische Musikpraxis, Band 37), ISMN 979-0-01521940-5 (Suche im DNB-Portal).
  49. | a b Werner Braun: Die Musik des 17. Jahrhunderts. Athenaion, Wiesbaden 1981 (= Neues Handbuch der Musikwissenschaft, Band 4), ISBN 3-7997-0746-8, S. 283.
  50. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 170.; Erstausg. Englisch: 1999.
  51. | Werner Keil: Musikgeschichte im Uberblick. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage, Wilhelm Fink, Paderborn u. a. 2018, ISBN 3-8252-8733-5, S. 136.
  52. | a b c Donald Jay Grout, Claude V. Palisca: A history of western music. 5th edition. W. W. Norton, New York 1996, S. 375.
  53. | Kordula Knaus: Musikgeschichte ,,Barock". Barenreiter, Kassel et al. 2023, ISBN 978-3-7618-7133-1, S. 153.
  54. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 141.; Erstausg. Englisch: 1999.
  55. | Kordula Knaus: Musikgeschichte ,,Barock". Barenreiter, Kassel et al. 2023, ISBN 978-3-7618-7133-1, S. 151.
  56. | Donald Jay Grout, Claude V. Palisca: A history of western music. 5th edition. W. W. Norton, New York 1996, S. 375.
  57. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 154 ff.; Erstausg. Englisch: 1999.
  58. | a b Richard Taruskin: Music in the seventeenth and eighteenth centuries. Oxford University Press, New York 2010, ISBN 978-0-19-538482-6, S. 189.
  59. | John Walter Hill: A Small Selection from among the Many Things that I Still Do Not Know about Baroque Music. In: Journal of music history pedagogy. Band 1/2, 2011, S. 113-133, hier 129 ff.
  60. | Donald Jay Grout, Claude V. Palisca: A history of western music. 5th edition. W. W. Norton, New York 1996, S. 375 f.
  61. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 170.; Erstausg. Englisch: 1999.
  62. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 147.; Erstausg. Englisch: 1999.
  63. | Donald Jay Grout, Claude V. Palisca: A history of western music. 5. Auflage. W. W. Norton, New York 1996, S. 374.
  64. | Werner Braun: Die Musik des 17. Jahrhunderts. Athenaion, Wiesbaden 1981 (= Neues Handbuch der Musikwissenschaft, Band 4), ISBN 3-7997-0746-8, S. 283ff.
  65. | Claude V. Palisca (Hrsg.): Norton Anthology of Western Music. W. W. Norton, New York 1996, S. 77.
  66. | Werner Braun: Die Musik des 17. Jahrhunderts. Athenaion, Wiesbaden 1981 (= Neues Handbuch der Musikwissenschaft, Band 4), ISBN 3-7997-0746-8, S. 284.
  67. | Lorenz Welker: Die Ensemblesonate von ihren Anfangen bis Corelli. In: Claus Bockmaier, Siegfried Mauser (Hrsg.): Die Sonate. Laaber Verlag, Laaber 2005 (= Handbuch der musikalischen Gattungen, Band 5), ISBN 978-3-89007-128-2, S. 9-34, hier 31.
  68. | Donald Jay Grout, Claude V. Palisca: A history of western music. 5th edition. W. W. Norton, New York 1996, S. 376.
  69. | David D. Boyden: The History of Violin Playing from ist Origins to 1761 and its Relationship to the Violin and Violin Music. Oxford University Press, New York 1990, ISBN 0-19-816183-2, S. 221.
  70. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 187 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  71. | Michael Heinemann: Kleine Geschichte der Musik. Reclam, Stuttgart 2004, S. 189.
  72. | a b Jurgen Neubacher: Die Musik des Barock. In: Peter Schnaus (Hrsg.): Europaische Musik in Schlaglichtern. Meyers Lexikonverlag, Mannheim 1990, S. 167-206, hier 190.
  73. | Donald Jay Grout, Claude V. Palisca: A history of western music. 5. Auflage. W. W. Norton, New York 1996, S. 383 f.
  74. | Terence Best: Handel's Op. 6 and the European concerto tradition. In: Gottinger Handel-Beitrage, 1996, VI, S. 70-84, hier 73.
  75. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 210; Erstausg. Englisch: 1999.
  76. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 218; Erstausg. Englisch: 1999.
  77. | Ludwig Finscher: Corelli als Klassiker der Triosonata. In: Studi corelliani II, 1978, S. 23-29, hier 23.
  78. | Agnese Pavanello: The Development of a Model. Rome as a Resonance Space for Corelli's Work. In: Dies. (Hrsg.): Corelli als Modell. Studien zum 300. Todestag von Arcangelo Corelli (1653-1713). Amadeus Verlag, Winterthur 2015, S. 35-52, hier 37 f. (= Basler Jahrbuch fur historische Musikpraxis, Band 37), ISMN 979-0-01521940-5 (Suche im DNB-Portal).
  79. | Kordula Knaus: Musikgeschichte ,,Barock". Barenreiter, Kassel et al. 2023, ISBN 978-3-7618-7133-1, S. 151.
  80. | Annette Monheim-Semrau: Zwischen Formstrenge und Ausdrucksvielfalt. Die Concerti grossi op. 6 von Arcangelo Corelli. In: Richard van Dulmen, Sina Rauschenbach (Hrsg.): Denkwelten um 1700. Zehn intellektuelle Profile. Bohlau Verlag, Koln 2002, ISBN 3-412-07102-1, S. 141-166, hier 152.
  81. | Brian W. Pritchard: Caldara, Antonio. In: Grove Music Online. Oxford Music Online. Oxford University Press, Version: 20. Januar 2001; oxfordmusiconline.com/
  82. | Guido Olivieri: Stylistic Influences of Arcangelo Corelli's Music on the Neapolitan Violin Sonata Repertory. In: Agnese Pavanello (Hrsg.): Corelli als Modell. Studien zum 300. Todestag von Arcangelo Corelli (1653-1713). Amadeus Verlag, Winterthur 2015, S. 211-236, hier 216 (= Basler Jahrbuch fur historische Musikpraxis, Band 37), ISMN 979-0-01521940-5 (Suche im DNB-Portal)..
  83. | Michael Talbot, Nicholas Lockey: Vivaldi, Antonio (Lucio). In: Grove Music Online. Oxford Music Online. Oxford University Press, Version: 30. Juli 2020; oxfordmusiconline.com/
  84. | Malcolm Boyd: Rome: the Power of Patronage. In: George J. Buelow: The late Baroque Era. From 1680s to 1740. The Macmillan Press Limited, Houndmills 1993, ISBN 0-333-51603-6, S. 39-65, hier 52 f.
  85. | Werner Braun: Die Musik des 17. Jahrhunderts. Athenaion, Wiesbaden 1981 (= Neues Handbuch der Musikwissenschaft, Band 4), ISBN 3-7997-0746-8, S. 285.
  86. | Terence Best: Handel's Op. 6 and the European concerto tradition. In: Gottinger Handel-Beitrage VI, 1996, S. 70-84, hier 73 f.
  87. | Clive Brown: Performing Corelli in the 19th Century. In: Agnese Pavanello (Hrsg.): Corelli als Modell. Studien zum 300. Todestag von Arcangelo Corelli (1653-1713). Amadeus Verlag, Winterthur 2015, S. 265-287, hier 265 (= Basler Jahrbuch fur historische Musikpraxis, Band 37), ISMN 979-0-01521940-5 (Suche im DNB-Portal).
  88. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 31; Erstausg. Englisch: 1999.
  89. | Clive Brown: Performing Corelli in the 19th Century. In: Agnese Pavanello (Hrsg.): Corelli als Modell. Studien zum 300. Todestag von Arcangelo Corelli (1653-1713). Amadeus Verlag, Winterthur 2015, S. 265-287, hier 267 ff. (= Basler Jahrbuch fur historische Musikpraxis, Band 37), ISMN 979-0-01521940-5 (Suche im DNB-Portal).
  90. | Clive Brown: Performing Corelli in the 19th Century. In: Agnese Pavanello (Hrsg.): Corelli als Modell. Studien zum 300. Todestag von Arcangelo Corelli (1653-1713). Amadeus Verlag, Winterthur 2015, S. 265-287, hier 274 (= Basler Jahrbuch fur historische Musikpraxis, Band 37), ISMN 979-0-01521940-5 (Suche im DNB-Portal).
  91. | Clive Brown: Performing Corelli in the 19th Century. In: Agnese Pavanello (Hrsg.): Corelli als Modell. Studien zum 300. Todestag von Arcangelo Corelli (1653-1713). Amadeus Verlag, Winterthur 2015, S. 265-287, hier 286 (= Basler Jahrbuch fur historische Musikpraxis, Band 37), ISMN 979-0-01521940-5 (Suche im DNB-Portal).
  92. | a b c Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 35; Erstausg. Englisch: 1999.
  93. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 36; Erstausg. Englisch: 1999.
  94. | Volker Sellmann: Weihnachtskonzert. In: br-klassik.de. 11. Dezember 2020, abgerufen am 25. Dezember 2025.
  95. | Arcangelo Corelli - La Folia. In: br-klassik.de. 17. Mai 2020, abgerufen am 25. Dezember 2025.
  96. | Gernot Gruber: Kulturgeschichte der europaischen Musik. Von den Anfangen bis zur Gegenwart. Barenreiter/Metzler, Kassel/Berlin 2020, ISBN 978-3-7618-2508-2 (Barenreiter), ISBN 978-3-662-61629-1 (Metzler), S. 289.
  97. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 42; Erstausg. Englisch: 1999.
  98. | Peter Allsop: Arcangelo Corelli und seine Zeit. Ubers.: Oliver Steinert-Lieschied. Laaber Verlag, Laaber 2009, ISBN 978-3-89007-250-0, S. 37 f.; Erstausg. Englisch: 1999.
  99. | Kurzbeschreibung mit Link zum PDF der Forschungsbeschreibung (Memento vom 2. Oktober 2015 im Internet Archive) (italienisch)
  100. | Arcangelo Corelli Sarabande, Gigue & Badinerie (,,Suite for Strings") (arranged by Ettore Pinelli). In: AllMusic. Abgerufen am 17. August 2018 (englisch).
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Personendaten
NAME Corelli, Arcangelo
KURZBESCHREIBUNG italienischer Violinist und Komponist des Barock
GEBURTSDATUM 17. Februar 1653
GEBURTSORT Fusignano
STERBEDATUM 8. Januar 1713
STERBEORT Rom