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Als Engel wird in der Religionswissenschaft ein Zwischenwesen zwischen Gott und Mensch bezeichnet. Die monotheistischen abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam kennen Engel als Geistwesen in (geflugelter) Menschengestalt, die von Gott erschaffen wurden und ihm untergeordnet sind. Sie gelten als Gottes Boten an die Menschen.
Quellen fur die Lehre von den Engeln, ihrer Funktion und Ordnung sind die autoritativen Schriften der jeweiligen Religionen:
- im Judentum der Tanach,
- im Christentum die Bibel aus Altem Testament (dessen Umfang je nach Konfession unterschiedlich ist) und Neuem Testament,
- im Islam der Koran.
Ausserdem bereichern Heiligenlegenden, Homilien, Wundergeschichten und volkstumliches Erzahlgut wie Sagen und Marchen die Vorstellungen von Engeln. Verbreitet sind diese auch in der Esoterik.
Abgrenzung Engel und Damonen, Teufel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sowohl Engel als auch Damonen werden in vielen religiosen und spirituellen Traditionen als transzendente, ubernaturliche Wesen verstanden, die jenseits der alltaglichen menschlichen Erfahrung existieren. Sie ubernehmen jeweils Vermittlerrollen zwischen hoheren Machten und der menschlichen Welt: Engel uberbringen Botschaften, schutzen, leiten und fordern, wahrend Damonen als gegensatzliche Krafte wirken, Menschen in die Irre fuhren oder zu Fehlhandlungen verleiten. In den abrahamitischen Religionen tritt besonders hervor, dass Engel nicht autonom handeln, sondern von Gott erschaffene und gesandte Boten sind, die ausschliesslich den gottlichen Willen reprasentieren und ausfuhren. Auf diese Weise erfullen sowohl Engel als auch Damonen eine aktive Funktion. Sie vermitteln zwischen dem Transzendenten und der menschlichen Lebenswelt.
Engel und Damonen werden haufig als personalisierte Akteure dargestellt, nicht nur als abstrakte Krafte, was narratives, symbolisches oder rituelles Arbeiten mit ihnen ermoglicht. Ausserdem entfalten sie eine wirksame Prasenz in der menschlichen Existenz, indem sie Denken, Handeln und Schicksal beeinflussen; Engel meist auf fordernde, Damonen auf storende Weise.[1]
Eine begriffliche Unterscheidung ist jedoch zwischen Damonen und dem Teufel notwendig: Wahrend Damonen eine Vielzahl verfuhrerischer, chaotischer oder destruktiver Krafte darstellen, gilt der Teufel als singulare, personifizierte Leitfigur des Bosen. In den abrahamitischen Traditionen, besonders im Christentum und Judentum (ha-satan, hebraisch haSHaTan ha-satan), wird er haufig als gefallener Engel beschrieben. Durch seine Rebellion gegen Gott wurde er zum Widersacher des gottlichen Willens. Damonen treten oft als seine Diener oder Manifestationen auf, agieren in manchen Texten jedoch auch unabhangig.[2][3]
Etymologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das deutsche Wort Engel stammt von altgriechisch aggelos (angelos, lat. angelus). In der griechischen Antike bezeichnete es einen Boten oder Gesandten (vgl. die persischen Angaroi), die Bedeutung gottlicher Geistwesen nahm es in der Septuaginta (als Ubersetzung fur hebr. mala`kh) und im Neuen Testament an.
Bei der Ubersetzung der griechischen Bibel in die gotische Sprache wurde angelos im profanen Sinn von ,,Bote, Gesandter" durch gotisch airus wiedergegeben, angelos im Sinn von ,,Bote Gottes" aber durch das Fremdwort aggilus.[4] Haufig wird angenommen, dass aggilus im Zuge der gotischen Mission des 5. Jahrhunderts in andere germanische Sprachen gelangte, vgl. althochdeutsch angil, engil, altsachsisch engil.[5] Das Wort gehort demnach zum altesten christlichen Wortschatz in der deutschen Sprache. Germanisten wie etwa Friedrich Kluge sind fur eine direkte Entlehnung des deutschen Wortes aus dem Griechischen und gegen eine Vermittlung als Latinismus.
Religionsgeschichtlicher Vergleich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ugarit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ugaritische Sprache ist mit dem Hebraischen verwandt. Hier findet sich mlak als Bezeichnung fur Gottheiten, die als Boten eines hoheren Gottes auftreten (insbesondere im Ba'al-Zyklus, 13. Jahrhundert v. Chr.), daneben aber auch als Bezeichnung fur Gesandte im profan-politischen Bereich. Es handelt sich um eine Substantivierung (maqtal) der Verbalwurzel l-'-k ,,senden".[6]
Die hoheren Gotter des ugaritischen Pantheons korrespondieren durch gottliche Boten miteinander. So bedient sich Ba'al des Gotterpaars Gupan und Ugar als Boten. Ihr Auftritt folgt einem Schema: sie werden vom Auftraggeber entsandt, machen eine weite Reise, treffen begleitet von Licht- und Feuer-Phanomenen beim Empfanger ein und huldigen ihm. Sie liefern ihre Botschaft ab und kehren mit der Antwort zuruck.[7]
Mesopotamien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auch in anderen Sprachen des syrisch-mesopotamischen Raums, wie Sumerisch und Akkadisch, werden menschliche und gottliche Boten mit dem gleichen Lexem bezeichnet. Die Vorstellung, dass hohere Gotter sich niedrigerer Gottheiten als Boten bedienen, findet sich mehrfach. Letztere werden in der Fachliteratur als Damonen (im Sinne von: ubernaturliche Wesen) bezeichnet. Je nach Art ihres Auftrags wurden sie als ,,gut" oder ,,bose" qualifiziert. Die Ikonographie stellte sie als Mischwesen dar, die nach Menschenart auf zwei Beinen gehen, im Gegensatz zu Mischwesen, die sich wie Tiere auf allen Vieren fortbewegen. Eine Sonderform anthropomorpher niederer Gottheiten mit vier oder zwei Flugeln werden als Genien bezeichnet.[8]
Dem Konzept des Schutzengels ahneln die ilu/istaru, von denen man annahm, dass jeder Mensch von einem solchen personlichen Schutzgott behutet wurde - falls dieser nicht erzurnt wurde und sich gegen seinen Schutzling wandte oder ihn ohne ubernaturlichen Beistand seinem Schicksal uberliess.[9]
Iranische Religion des Zoroastrismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wahrend die Konzepte von Gotterboten und himmlischem Hofstaat der Hochgotter im Alten Orient weit verbreitet sind, geht die von Zarathustra reformierte iranische Religion (Zoroastrismus) daruber hinaus, indem sie eine Hierarchie der Mittlerwesen lehrt:
- Amesha spenta ,,unsterbliche Heilige" namens Guter Sinn, Wahrheit, Rechtsherrschaft, Massgesinnung, Gesundheit und Unsterblichkeit: sie gelten als Manifestationen und Offenbarungstrager des Gottes Ahura Mazda;
- Niedrigere Geistwesen, darunter fravashi (individuelle Schutzengel) und daena (ein durch individuelle Frommigkeit hervorgebrachtes feminines Geistwesen, das den Gerechten nach seinem Tod uber die Cinwad-Brucke ins Jenseits geleitet[10]).
Der Engelhierarchie unter Ahura Mazda entspricht eine Hierarchie von Damonen unter der Herrschaft seines Widersachers Angra Mainyu.
Religionswissenschaftler nehmen an, dass die iranische Angelologie und Damonologie das Judentum und spater (teils vermittelt uber Judentum und Christentum, teils durch direkten Kontakt nach der Eroberung des Iran) den Islam beeinflussten.[11] Bezuglich des Judentums lasst sich feststellen, dass das Interesse an Engeln und Damonen unter persischer Herrschaft zunahm und diese auch in Hierarchien geordnet wurden. Der Einfluss iranischer Vorstellungen auf das nachexilische Judentum ist indes umstritten, da neben Ahnlichkeiten wie dem Engel- und Damonenglauben auch Unterschiede zu konstatieren sind. Das deuterokanonische Buch Tobit enthalt einen Hinweis auf kulturelle Kontakte, denn es bezeugt eine judische Gemeinde in Rages, einem Zentrum des Zoroastrismus.[12]
Manichaismus und engelartige Gestalten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Manichaismus stand in enger Beziehung zum Parsismus oder Zoroastrismus, er war aber keine reine Weiterentwicklung oder Ableitung davon. Vielmehr war es eine synkretistische Religion, die viele Elemente aus dem Zoroastrismus ubernommen hatte, aber ebenso stark von Christentum, Gnostizismus und teilweise Buddhismus gepragt wurde.[13] Der Manichaismus als eine spatantike, dualistische Religion wurde im 3. Jh. n. Chr. von Mani gegrundet. Der Manichaismus entwickelte ein kosmologisch[14] gepragtes ,,Lichtwesen-System", das in markantem Gegensatz zu den normativen judisch-rabbinischen und christlich-patristischen Engelvorstellungen stand.[15] Die manichaischen Lichtwesen (Syrisch 'b' drbwt' Abba d@ Rabbuta ,Vater der Erhabenheit' ,der Vielheit') waren emanierte Lichtkrafte, die im kosmischen Kampf, das gefangene Licht befreien sollten. ,,Abba d@Rabbuta" ist im Manichaismus die allgemeine Bezeichnung fur das hochste Lichtprinzip, also das oberste, ubergeordnete Wesen, aus dem alle anderen Lichtwesen emanieren. Im Gegensatz dazu erfullen die judisch-christlichen Engel eine subordinierte Vermittlerfunktion, die vollstandig auf den gottlichen Willen ausgerichtet ist.[16]
Griechische und romische Antike
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der griechischen Mythologie treten die Daimones als personliche Schutzgeister und Vermittler zwischen Gottern und Menschen auf. Laut Hesiod gingen sie aus den Seelen der Menschen des Goldenen Zeitalters hervor. Dem griechischen Daimon entspricht der romische Genius, der auch geflugelt dargestellt werden kann. Aber auch die Gotter selbst greifen in das Leben der Menschen ein oder senden den Gotterboten Hermes-Mercurius, der als Attribute geflugelte Schuhe und Hut tragt. Mit der Auseinandersetzung Griechenlands mit orientalischer, vor allem persischer Kultur ging die Vorstellung einer mit Vogelschwingen geflugelten Siegesgottin Nike in den Olymp ein. Als Victoria gelangte sie auch in den romischen Kulturkreis und wurde in spaterer Zeit zum Siegesengel mit Siegeskranz und Palmenzweig stilisiert.[17] Die Verehrung von angeloi als Mittler zwischen himmlischer und irdischer Welt war in der Romischen Kaiserzeit auch ausserhalb von Judentum und Christentum bekannt. Verschiedene lokale Kulte des Zeus Hypsistos, des phrygischen Men, der kleinasiatischen Doppelgottheit Hosios und Dikaios, des Allsehenden Aethers und der nabataischen Gottheit Ilaalge beinhalteten die Anrufung ihrer jeweiligen angeloi im Gebet. Weihinschriften zeigen, dass die Verehrung der angeloi popular war und ungeachtet der verschiedenen lokalen Hintergrunde ein gemeinsames religioses Vokabular dafur bestand. Einerseits beeinflusste der pagane Engelkult die christliche Engelverehrung in der nachkonstantinischen Zeit, andererseits waren christliche Theologen dadurch herausgefordert, zwischen akzeptablen und nicht akzeptablen Formen des Engelkults zu unterscheiden.[18]
In der Renaissance setzten Gelehrte wie Marsilio Ficino die antike Uberlieferung uber Genien/Daimones mit dem christlichen Konzept des Schutzengels in Bezug.[19]
Engel im Judentum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das im Tanach haufige Substantiv hebraisch malAoKH mal'akh, Plural mal'akhim, bedeutet Bote, Gesandter im profanen und politischen Sinn, im religiosen Sinn Bote Gottes (auch als Offenbarungsmittler, Deuteengel, Bundesengel, Engel des Angesichts), auch schadenbringender Engel (z. B. Todesbote); schliesslich konnen auch die Propheten, die judischen Priester und ganz Israel als mal'akhim, namlich Boten Gottes, bezeichnet werden.[20] Im hellenistischen Judentum wurde mal'akh durch altgriechisch angelos angelos ubersetzt, das im profanen Bereich ,,Bote", ,,Abgesandter" bedeutet.[21] Dies kennzeichnet insbesondere die antike judische Bibelubersetzung ins Griechische (Septuaginta) und das auf Griechisch verfasste Neue Testament. Die lateinische Bibelubersetzung (Vetus Latina, Vulgata) differenziert zwischen nuntius ,,Bote, Gesandter" und angelus ,,Bote Gottes, Engel".
Engel, hebraisch malAoKHiym mal'akhim ,,Boten", werden im Judentum durch Auslegung des Tanach und in langer Tradition meist als ubernaturliche Wesen verstanden, die Gott im Himmel zur Seite stehen, aber streng von Gott (JHWH) zu unterscheiden und diesem untergeordnet sind. Sie konnen gelegentlich ausgewahlten Menschen Gottes Willen und seine Anweisungen zu erkennen geben.[22][23] Die Engel werden in verschiedene Hierarchien eingeteilt. Ihr Wesen wird oft mit ,,Feuer" in Verbindung gebracht, der Talmud beschreibt ihr ,,wahres Wesen als Feuer".[24] Sie stehen in der judischen Tradition auch unter den Menschen, da sie keinen eigenen Willen haben und jeweils nur einen gottlichen Befehl auszufuhren imstande sind.[25] Gleichwohl sind sie machtig, je nach Gottes Entscheidung sichtbar oder unsichtbar und in der Lage, Menschen zu toten. So beschreibt es zum Beispiel die Geschichte Bileams in Num 22,22-35 Lut. Auffallig ist in diesem Zusammenhang, dass der Engel auf das Geheiss Gottes hin zwar unabhangig von Gott agiert, aber vollstandig stellvertretend fur Gott steht und redet.
Die Erscheinung von Engeln spielt schon in der Uberlieferung der fruhen Geschichte des Volkes Israel eine grosse Rolle. Verstandnis von Engeln zieht mit der Tradition und geht in die anderen abrahamitischen Religionen ein. Jedoch wird im judischen Glauben an himmlisch-englische Wesen die komplexe Erklarung ihrer geistig-spirituellen Welt nicht durch ein genau zu definierendes Ordnungsschema regiert, wie es z. B. dann die Angelologie des fruhen Christentums aufzubauen sucht.[26]
Die Engel haben gemass dem rabbinischen Judentum keinen Leib, sondern sind ewiglebende und aus Feuer erschaffene Geschopfe und treten in Midraschim gelegentlich als Konkurrenz zum Menschen auf. Die himmlischen Wesen, streng den Gesetzen Gottes folgend, werden eifersuchtig auf die Zuneigung Gottes gegenuber den Menschen. Der Mensch werde durch das Befolgen der Tora, im Gebet, dem Widerstehen des bosen Triebes (jetzer ha-rah) und durch Teschuba, den ohnehin schon makellosen Engeln, bevorzugt. Dadurch stehen sie in der judischen Tradition auch unter den Menschen. Im Midrasch wird der in Genesis verwendete Plural in Bezug zur Erschaffung der Menschen durch die Anwesenheit von Engeln erklart: Gott habe sich demnach mit den Engeln beraten, doch abschliessend allein entschieden. Die Geschichte diene dem Menschen als Vorbild, auch der Machtige solle sich mit den Schwachen beraten. Gottes eigene Entscheidung stellt dabei Gottes alleinige Allmacht dar.[27]
Engel im Christentum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Engel hatten im Christentum von jeher eine hohe Bedeutung. In der Engellehre des Pseudo-Dionysius Areopagita spielt die hierarchische Ordnung der Engel eine grosse Rolle. Thomas von Aquin hat in seiner Summa Theologiae die Engellehre umfassend ausgefuhrt. Nach Thomas sind Engel immaterielle Wesen, sie bestehen aus reiner Form und besitzen keine Materie.[28] Der Kirchenlehrer Augustinus unterscheidet zwischen dem Wesen und der Aufgabe der Engel als Boten: ,,'Engel' bezeichnet das Amt, nicht die Natur. Fragst du nach seiner Natur, so ist er ein Geist; fragst du nach dem Amt, so ist er ein Engel: seinem Wesen nach ist er ein Geist, seinem Handeln nach ein Engel."[29]
Wahrend die Engel in der Lateinischen Kirche und den orthodoxen Kirchen verehrt werden, stehen - abgesehen etwa von der, zwar keine Verehrung, aber ehrende Wertschatzung formuliert habenden, protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten[30] - die reformierten Kirchen der Engellehre skeptisch bis ablehnend gegenuber. In den lutherischen Kirchen, insbesondere in der Selbstandigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, wird aber der Gedenktag des Erzengels Michael und aller Engel gottesdienstlich begangen. Zudem enthalt die evangelisch-lutherische Kirchenagende eine eigene Prafation fur diesen Gedenktag. In der hochkirchlichen Bewegung zeigt sich ein verstarktes Interesse an der Thematik.[31]
Es gibt verschiedene Erzengel und Engel, neben dem Erzengel Michael, der die Heere des Herrn anfuhrt, die Erzengel Gabriel, den Botschafter Gottes, Raphael und Uriel. Verschiedene Quellen berichten zudem von weiteren Erzengeln.
Katholische Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Katechismus der Katholischen Kirche ordnet die Engel dem Himmel, also der unsichtbaren, geistigen Sphare zu, die zusammen mit der sichtbaren, der Welt der Menschen, die gesamte Schopfung Gottes bildet. Den Engeln als geistigen Wesen wird Verstand und Willen zugeschrieben, sie gelten als personale und unsterbliche Geschopfe.[29] Sie sind zu freien Entscheidungen fahig, weshalb den gefallenen Engeln, die ,,Gott und sein Reich von Grund auf und unwiderruflich zuruckwiesen" nicht vergeben werden kann und zwar aufgrund des ,,unwiderruflichen Charakters ihrer [eigenen] Entscheidung".[32]
Die Engel sind ,,Diener und Boten Gottes"[29], die bei der Verwirklichung des gottlichen Heilsplanes mitwirken, von der Erschaffung der Welt bis zur Wiederkunft Christi und dem Endgericht. Auch jedes Menschenleben sowie die gesamte Kirche begleiten sie als Furbitter und Helfer auf dem Weg zum Heil. In der Liturgie der Messfeier vereint sich die Kirche mit den Engeln in der Anbetung Gottes.[29]
Ausserkanonische Schriften (Henoch, Tobit)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Beschreibungen von Engeln und Engellehren finden sich auch ausserhalb der von judischen oder christlichen Autoritaten anerkannten Hauptschriften ihrer Religion. So ist z. B. das Buch Henoch, vermutlich aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und eventuell auf alteren Quellen aufbauend[33], eine Chronik, die ausfuhrlich uber eine ,,Reise durch die zehn Himmel" und uber Engel, ihre Namen, ihre Aufgaben und ihre charakteristischen Eigenschaften berichtet. Die Chroniken von Henoch wurden vom Kirchenvater Hieronymus im 4. Jahrhundert nach Christus zu Apokryphen erklart und ihnen damit der Rang einer Heiligen Schrift aberkannt. Das deuterokanonische Buch Tobit, das vermutlich aus dem 2. Jahrhundert vor Christus stammt, beschreibt das Wirken des Erzengels Raphael.
Angelologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Art und Ordnung der Engel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bibel erwahnt verschiedene Arten innerhalb der Millionen[34] von Engeln.[35] Sie stehen dort ohne eine klare Hierarchie, jedoch entwickelten Anhanger aller drei abrahamitischen Religionen Varianten von Engelhierarchien. Beherrscht werden die Hierarchien in den monotheistischen Religionen vom Schopfergott.
Im Mittelalter verbreitete sich ab dem sechsten Jahrhundert die Engellehre (Angelologie) des Pseudo-Dionysius Areopagita.[36] Sie wird unter anderem von Thomas von Aquin in seiner Summa theologica aufgegriffen.[37] Nach Pseudo-Dionysius lassen sich verschiedene Arten von Engeln unterscheiden, die in insgesamt neun Chore untergliedert sind.
Geschlecht der Engel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oft werden Engel als geschlechtslose Wesen verstanden, obwohl zumindest einige von ihnen als Junglinge oder junge Manner beschrieben werden, z. B. jene vom leeren Grab Jesu oder auch die in Sodom erscheinenden Engel des Alten Testaments. Der Auffassung von einer Sexualitat der Engel und der auferstandenen Menschen, wie sie die Sadduzaer vermuteten, lasst das Markusevangelium durch Jesus widersprechen: ,,Wenn namlich die Menschen von den Toten auferstehen, heiraten sie nicht, noch lassen sie sich heiraten, sondern sind wie Engel im Himmel. Dass aber die Toten auferstehen, habt ihr das nicht im Buch des Mose gelesen, in der Geschichte vom Dornbusch, in der Gott zu Mose spricht: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Er ist kein Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr irrt euch sehr." (Mk 12,25-27 EU)
Angelologie in moderner Theologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die traditionelle dogmatische Disziplin der Lehre von den Engeln (Angelologie) findet heute meist wenig Beachtung. Im 20. Jahrhundert ausserten sich zum Thema u. a. Karl Barth, Karl Rahner, Leo Scheffczyk, Ludwig Ott, Herbert Vorgrimler, Thomas Ruster und Johann Evangelist Hafner. Wilfried Harle schliesst sich in seiner Dogmatik[38] Claus Westermann an: ,,Der Engel kommt ins Sein mit seinem Auftrag, er vergeht mit der Erfullung seines Auftrags, denn seine Existenz ist Botschaft."[39]
Glauben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Laut einer Befragung von 1003 Personen in Deutschland im Marz 2019 glauben 40 Prozent an die Existenz von Engeln. Unter Katholiken (48 Prozent) und Protestanten (43 Prozent) war der Glauben deutlich ausgepragter als bei Konfessionslosen (26 Prozent), in Westdeutschland ausgepragter als in Ostdeutschland (41 zu 36 Prozent).[40]
Engel im Islam
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Grundlagen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Glaube an Engel (arabisch mly'k@, DMG mala`ika, singular mlk mal`ak ) gilt im Islam als verbindlich. So heisst es in Sure 4:136 des Korans: ,,Wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jungsten Tag nicht glaubt, ist weit abgeirrt" (vgl. auch Sure 2:177). Die Engel, aus Licht oder Feuer geschaffen,[41] werden im Koran wiederholt als ,,Diener Gottes" bezeichnet (z. B. Sure 43:19, Sure 21:36), sie sind aber auch die Boten Gottes, die nach seinem Befehl handeln (Sure 21:26). Eine der wichtigsten Aufgaben der Engel ist die Vermittlung der Offenbarung an die Propheten (Sure 16:2). Ausserdem schutzen sie die Menschen (Sure 50:17). Da der Koran an zahlreichen Stellen ohne weitere Erklarung von Engeln spricht, wird angenommen, dass Mohammeds Publikum mit diesem Konzept bereits vertraut war. Der Engelsglaube gelangte wahrscheinlich durch die judisch-christliche Tradition nach Arabien. Das Wort mal`ak soll aus dem Athiopischen ins Arabische entlehnt worden sein. Der in Arabien bereits vorhandene Glaube an die Dschinn erleichterte wahrscheinlich die Ubernahme des Engelsglaubens.[42] Laut dem Koran sind die Engel in vorislamischer Zeit als Tochter Gottes angesehen und angebetet worden, was auch in Bezug auf al-Lat, al-'Uzza und Manat erwahnt wird.[43] Die Vorstellung, dass Gott die Engel als weibliche Wesen erschaffen und Tochter gezeugt habe, wird im Koran jedoch zuruckgewiesen.[44]
Zu den Engeln, die namentlich im Koran erwahnt werden, gehoren Gabriel, der den Propheten die Offenbarungen Gottes ubermittelt, und Michael (Sure 2:98-99). Israfil wird nicht im Koran genannt, aber die islamische Tradition schreibt ihm die Aufgabe zu, mit einem Posaunenstoss das endzeitliche Gericht anzukundigen. Daruber wird im Koran (Sure 32:11) ein Todesengel erwahnt, dem die Tradition den Namen Izra'il gibt. Nach der islamischen Tradition haben die beiden Grabesengel Munkar und Nakir die Aufgabe, den Menschen kurz nach seiner Grablegung auf seinen Glauben hin zu prufen. Daruber hinaus erwahnt der Koran namentlich nicht naher bezeichnete Engel, wie die Wachter uber Paradies und Holle und die acht Engel, die den Thron Gottes tragen (Sure 40:7, Sure 69:17).[45]
In der nachkoranischen Tradition werden von mehreren Autoren wie in den anderen abrahamitischen Religionen vier den Thron Gottes tragende Engel oder Cherubim uberliefert, deren Unterschiedlichkeit betont wird. Laut at-Tabari (839-923) stehen sie fur die Elemente Wasser, Himmel, Erde und Winde, wahrend sie Sibt Ibn al-Dschauzi (1185-1256) zufolge aus Licht, Feuer, Erde und Erbarmen bestehen.[46]
Engel begleiten die Menschen als Schutz- oder Schreiberengel. In diesem Zusammenhang spielen die islamischen Reinigungsrituale eine wichtige Rolle, denn im Zustand ritueller Unreinheit schrecken die Engel vor den Menschen zuruck und kommen nicht ihren Aufgaben nach. Eine Hadith spezifiziert, dass jener Engel, welcher die schlechten Taten vermerke, von der rituellen Unreinheit nicht betroffen sei. Nach dem Reinigungsritual kehren die Engel wieder. Abschreckend wirken auch Lugen, der Geschlechtsakt und Nacktheit auf die Engel.[47]
Grundsatzlich werden Engel im Islam nicht als unfehlbar verstanden; als gefallene Engel gelten etwa Harut und Marut oder Iblis.[48] Die Vorstellung, Allah habe die Engel mit der Erschaffung Adams auf Neid und Stolz gepruft, findet sich ebenfalls bereits in den Werken fruher islamischer Autoren, wie Muhammad al-Baqir und Tabari.[49] Dennoch bestehen manche Gelehrte des Islams auf der Unfehlbarkeit der Engel. Hasan von Basra gilt als fruher Vertreter der Ansicht, die Engel seien zu keiner Missetat fahig. Demgemass deutete er Harut und Marut als Konige. Doch auch unter der Annahme, ein Engel konne aufgrund gewisser Entscheidungsfreiheit seinen Rang verlieren, bleibt dem Islam die Vorstellung einer Rebellion der Engel fremd.[50]
Schiitische Vorstellungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach Tradition der Zwolfer-Schia erschuf Gott unter seinem Thron ein Haus, das er al-Bait al-ma'mur (,,das bewohnte Haus", vgl. Sure 52:4) nannte und zu dem die Engel jedes Jahr die Wallfahrt vollziehen. In ahnlicher Weise hat er auch im vierten Himmel ein Haus erschaffen, das er ad-Darrah genannt hat. Diesem erweisen die Engel Verehrung, indem sie zu ihm hinpilgern und es umkreisen. Die Kaaba in Mekka soll sich genau unter diesem Haus befinden. Von dem sechsten Imam Dscha'far as-Sadiq wird die Aussage uberliefert: ,,Wenn ein Stein vom Gottesthron herabgeworfen wurde, wurde er genau auf das Dach von al-Bait al-ma'mur fallen. Und wenn ein Stein von al-Bait al-ma'mur geworfen wurde, wurde er genau auf das heilige Haus (al-bait al-haram) fallen."[51]
In der ismailitischen Lehre werden die Sterne und Spharen als Manifestation der Engel betrachtet. Der ismailitische Philosoph Nasir-i Chusrau betrachtete daruber hinaus die Menschen als ,,potentielle Engel". Aufgabe der Propheten, ihrer spirituellen Erben und der Imame sei es, als Vermittler die Menschen durch das offenbarte Buch und die Scharia auf den rechten Weg zu fuhren und sie so zu wirklichen Engeln zu machen. Jeder, der imstande sei, einen ,,potentiellen Engel" (firista-yi ba-quwwat) zu einem wirklichen Engel zu machen, habe selbst den Rang eines Engels und sei Gottes Stellvertreter auf Erden, so wie es im Koran heisse: ,,Wenn ich wollte, so wurde ich aus euch Engel machen, die Stellvertreter auf Erden sind" (Sure 43:60). Die Menschen konnen allerdings nur dann Engel werden, wenn sie den Vermittlern gegenuber gehorsam sind. Wenn sie dagegen ungehorsam sind, werden sie zu Damonen (Diw).[52]
Sufistische Interpretationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auch der Sufismus schreibt den Engeln die Aufgabe zu, gottliche Botschaften und Visionen zu ubermitteln. Da sie, von der irdischen Welt unberuhrt, uber kein Selbst (Nafs) verfugen, handeln sie stets gottgefallig und gelten als Gott besonders nahe. Der Sufi-Scheich 'Abd al-Karim al-Dschili entwickelt die Vorstellung der Engel als Lichtwesen weiter, indem er sie als aus dem Licht des Propheten Mohammed erschaffen beschreibt. Nach Heydar Amuli, beeinflusst von der metaphysischen Weltanschauung Muhyi d-Din Ibn 'Arabis, seien Engel als Reprasentanten der schonen Namen Gottes erschaffen worden, wahrend die Satane als Reprasentanten der majestatischen und herrischen Namen Gottes gelten.[53] Da die Engel sich Gottes Gegenwart bewusst sind, fehlt ihnen der Wunsch zur Sunde, wogegen der Mensch zwar mit Gottesferne und Versuchungen zu kampfen hat, dafur aber frei ist, sich aus Liebe fur ein frommes Leben zu entscheiden. Nach sufistischer Vorstellung gibt es in der Sphare der Engel keine Triebe und Leidenschaften, die zur Sunde fuhren konnten, weshalb sich der Mensch, im Gegensatz zum Engel, weiterentwickeln kann. Meistert er die Entwicklung seines Geistes, erreicht er einen engelsgleichen Zustand, jedoch mit dem Vorzug, eine menschliche Entwicklung vollzogen zu haben. Manchmal erscheinen Engel nach sufistischer Vorstellung den Glaubigen in menschlicher Gestalt. Eine besondere Rolle kommt dabei der Figur Chidr zu, der dem Suchenden ein Lehrer sei, wenn dieser keinen finden konne.
Salafistische Haltung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vertreter der salafitischen Interpretation des sunnitischen Islams halten an der Pflicht einer wortlichen Existenz von Engeln fest und lehnen metaphorische Interpretationen, wie sie beispielsweise von Nasr Hamid Abu Zaid vertreten worden sind, als eine verwerfliche Erneuerung, ab. Gleichzeitig verwerfen salafistische Gelehrte einige in der islamischen Tradition etablierte Vorstellungen als ,,unislamische" Isra'iliyat. Darunter die Geschichte der koranisch genannten Engel Harut und Marut und den Namen des Todesengels Asrael. Mitglied der Muslimbruder und Autor der ,,Islamisches Glaubensbekenntnis-Serie" Umar ibn Sulaiman al-Aschqa lehnte nicht nur jene Traditionen selbst ab, sondern auch fruhere Gelehrte, die solches Material nutzten.[54]
Sonstige religiose Gemeinschaften und Rezeptionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jesiden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Engel Melek Taus gilt den Jesiden als einer von sieben Erzengeln.
Engellehre in der Anthroposophie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Anthroposophie knupft an die aus dem christlichen Mittelalter uberlieferte Hierarchienlehre der Engel an. Die Theosophie stellt den Schopfergott JHWH in die zweite Hierarchie und gibt als sogenannte vierte Triade die Reihenfolge Mensch, Tier, Pflanze, Stein an. Der Mensch soll einmal zur vierten Hierarchie werden, so Rudolf Steiner.[55]
Der Engel Moroni und das Buch Mormon
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (,,Mormonen") versteht unter ,,Engel" einen Boten Gottes. Dies kann der Geist eines noch nicht geborenen oder schon verstorbenen aber noch nicht auferstandenen Menschen sein, ein Auferstandener, seltener aber auch ein Mensch wahrend seines sterblichen Lebens. Der Engel Moroni soll dem Begrunder der Mormonen, Joseph Smith, erschienen sein. Die Kirche Christi mit der Elias-Botschaft geht auf das Buch Mormon zuruck. Weiter ist fur sie der auferstandene Johannes der Taufer als Engel zwischen 1927 und 1994 zwei Kirchenmitgliedern erschienen und hat ,,Das Wort des Herrn" gebracht.
,,Gefallene Engel"
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als ,,Gefallene Engel" bezeichnet man jene himmlische Wesen, die als aus den himmlischen Spharen verbannt gelten. Solche Engel hatten dann, je nach Erzahlung, verschiedentlich die Gestalt von Teufeln, Satanen, Damonen oder Menschen angenommen.
In den Apokryphen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den Apokryphen wurden, anders als in der spateren christlichen Theologie, gefallene Engel noch nicht mit Damonen und Satanen gleichgestellt.[56] Dem athiopisches Henochbuch nach lehrten die gefallenen Engel die Menschen verbotenes Wissen des Himmels, unter anderem Zauberei und Waffenherstellung, wahrend es sich bei den Damonen um die Nephilim handelt. Diese seien die Kinder einer geschlechtlichen Beziehung zwischen Frauen und gefallenen Engeln und bringen seither Unheil uber die Menschen. Wahrend der Sintflut verstarben ihr menschlicher und korperlicher Teil. Da sie aber zur Halfte Engel sind, spuken sie als korperlose Damonen herum. Die Satane wiederum werden mit endzeitlichen Strafengeln identifiziert, die sowohl die sundhaften Menschen, als auch die gefallenen Engel anklagen, selbst aber schon vor der Sunde der Engel als Verfuhrer im Dienste Gottes tatig waren.[57]
Als Damonen in der christlichen Lehre
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In einem auf biblischem Engelsverstehen aufgebauten Hollenverstandnis ist Luzifer, der Hollenfurst, ein gefallener Engel, der sich nicht mehr der gottlichen Herrschaft unterordnen wollte.[58] Er soll ein Kontingent an ,,gefallenen Engeln" mit sich genommen haben und diese als Teufel beziehungsweise Satan regieren.[59][60] Wahrend manche Kirchenvater wie beispielsweise Irenaus von Lyon noch die Trennung zwischen Damonen und gefallenen Engeln - aus der Henochliteratur - akzeptierten, setzte bereits Origenes diese beiden Geistwesen gleich. Im Laufe des 3. Jahrhunderts verloren die Henochbucher an Einfluss und die Damonen wurden den ,,gefallenen Engeln" gleichgestellt. Als grundlegend fur die mittelalterliche christliche Damonologie gelten die Werke von Augustinus von Hippo, dessen Auffassung nach sich die Engel bei ihrem Fall in Damonen verwandelten.
Wirken im Islam
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auch in den Islam hielt die Vorstellung von ,,gefallenen Engeln", die sich von den Damonen (ginn) unterscheiden, Einzug. Der Einfluss der Apokryphen wird bei einem im Koran in Sure 2:102 erwahnten Engelspaar Harut und Marut deutlich. Diese lehrten der koranischen Erzahlung nach Magie. Muslimische Exegeten erkannten den Ursprung dieser Geschichte in den apokryphen Quellen und identifizierten sie mit den im Hebraischen Henochbuch erwahnten gefallenen Engeln. Dem apokryphen Narrativ folgend, hatte es sich ursprunglich um drei Engel gehandelt, wovon allerdings einer seine Taten bereute und in den Himmel zuruckkehren durfte. Die anderen beiden Engel wurden dahingegen auf Erden zuruckgelassen.
Der Fall des koranischen Teufels, der den Namen Iblis tragt, entstammt dahingegen nicht aus der Henochliteratur. Stattdessen reflektiert er die Geschichten aus Leben Adams und Evas. Seine Bitte die Menschen irreleiten zu durfen, findet dahingegen Parallelen zu Mastema, einem Anklagerengel aus dem Buch der Jubilaen. Beide Satansfiguren werden von Gott darin beschrankt, dass sie die Diener Gottes nicht verfuhren konnen.
Bildliche Darstellungen von Engeln
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Engeldarstellungen haben eine lange Tradition und waren vor allem in der christlichen Ikonographie zu finden. Auch in alten Illustrationen aus islamisch gepragten Kulturen wurden Engel abgebildet.
Ein fruher Bericht uber die bildliche Darstellung von Engeln findet sich im Alten Testament (2 Chr 3,10-13 EU; Datum der Niederschrift ca. 5. Jahrhundert vor Chr.). Zwei Engelsskulpturen (Cherubim) schmuckten den Tempel Salomos. Grosse und Bau werden genau beschrieben, die Engel sind mit Flugeln dargestellt. Die Darstellung von himmlischen Wesen mit angedeuteten oder tatsachlichen Schwingen findet sich schon in Bildern alt-agyptischer, in der Regel weiblicher, Gottheiten. In dieser Art werden z. B. Isis und Nephthys dargestellt. Die Flugel sind meist nicht separat am Rucken, sondern in Form von Federreihen an den Armen angesetzt.[61]
Fruhchristliche Kunst stellt Engel als Junglinge und noch ohne Flugel dar. In den Bildern aus dem 3. Jahrhundert in den Priscilla-Katakomben Roms ist der ,,Bote Gottes" nur aus dem Kontext der Figuren zu erkennen. Damit wird jede Ahnlichkeit mit den geflugelten Genien der Antike vermieden.[62] Auch wenn durch christliche Schriftsteller dieser Epoche wie Tertullian Engel schon als geflugelte Wesen erwahnt werden,[63] so beginnt die Kunst erst uber hundert Jahre spater, sie mit Flugeln darzustellen. Meist sind die Engel mit einer weissen Tunika bekleidet.
Auch in der Gotik werden Engel in der abendlandischen Kunst als Junglinge dargestellt. Sie werden unter dem Einfluss byzantinischer Darstellung prachtvoller gekleidet[64] oder tragen den Habit eines Monchs. Es werden ihnen machtigere Schwingen gegeben, ein Heiligenschein zeigt ihre Lichtgestalt an. In den Darstellungen zur Apokalypse sind Engel als Helfer beim Weltgericht vor allem in der Spatgotik zu finden, auch Darstellungen der Erzengel als kampferische Schutzpatrone in zeitgenossischer Rustung.[65]
In der islamischen Kunst tauchen Engel nicht vor dem 12. Jahrhundert auf. Die ersten bekannten Darstellungen von Engeln finden sich auf Munzen aus Diyarbakir. Auf der Titelseite des Kitab al-diryaq (1198-9) sind vier Engelsfiguren, tanzend um ein Bild des Mondes, abgebildet. In den ersten Ausgaben von Quazwinis 'Aja`ib al-makhluqat tragen Engel einen abbasidischen Turban und ruckt sie somit dem mannlichen Geschlecht nahe. Im ilkanischen Iran wurden Engel zum ersten Mal zur Illustration von Geschichten und hagiografischen Texten verwendet. Dabei wurden neue Motive aus dem Osten importiert. Die Kleidung aus Jami' al-tawarikh by Rashid al-Din (1318) ahnelt der aus chinesischen Darstellungen der Bodhisattva und den spatantiken Helden der sassanidischen Kunst.
In den vielfaltigen Szenen der Renaissance mit der Verkundigung an Maria, die Mutter Jesu oder Weihnachtsszenen werden vor allem der Erzengel Gabriel oder Gruppen lobpreisender Engel dargestellt. Die im Stil der Epoche gemalten Engel sind z. B. durch die Bilder von Giotto und Raffaelo bekannt.
Auch im Barock werden Engel weiter in ihrer Majestat prachtvoll dargestellt, es werden aber auch die auf hellenistische und byzantinische Vorbilder zuruckgehende Kinderengel (Putten) sehr popular. Zumindest seit Caravaggio vermischen sich Engeldarstellungen mit der Art, wie schon in der Antike der Liebesgott Eros/Amor abgebildet wurde.
Durch den Einfluss des Zeitalters der Aufklarung trat die Darstellung von Engeln in der Kunst zuruck. Ab der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts finden sich anstelle der traditionellen junglingshaften Darstellung haufig weibliche Engelsdarstellungen in der bildenden Kunst. Beispiele fur Engelsdarstellungen in der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts finden sich bei Paul Klee oder bei Ernst Fuchs.
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Engelsdarstellung von einem Steinkreuz aus dem 10. Jahrhundert (Clonmacnoise, Irland)
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Engel auf einer Deckenmalerei in der Stiftskirche St. Agidius in Neustadt an der Weinstrasse (um 1420)
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Grabengel im Sonnenschein - Johannisfriedhof in Dresden
Engel aus kommunikationstheoretischer Sicht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Betrachtung uber alle drei abrahamitischen Traditionen hinweg, erfullen ,,Engel" ahnliche ,,kommunikationstheoretische Funktionen":
- als Botschaftstrager (semantische Ubertragung)
- als Ubersetzer (Transzendenz zum Mensch)
- Strukturgeber von Offenbarung
- als eine semiotische Formen der gottlichen Selbstmitteilung
- Akteure eines gestuften Kommunikationssystems.
Aus kommunikationstheoretischer Sicht kann man ,,Engel" als Symbol oder Modell fur eine vermittelnde, strukturierende oder transformierende Instanz im Kommunikationsprozess zwischen ,,Gott" und ,,Mensch" verstehen. Dabei geht es nicht darum, ihre reale Existenz zu beweisen oder zu bestreiten, sondern darum, ihre funktionale Rolle zu beschreiben. In diesem Sinne fungieren Engel als Medium und Ubersetzer, indem sie transzendente Bedeutung in menschlich verstehbare Formen uberfuhren. Gleichzeitig treten sie als symbolische Ausdrucksformen auf, die religiose Erfahrungen ordnen und in ein mehrstufiges Kommunikationssystem einbetten. Dadurch tragen Engel dazu bei, die Komplexitat und Ambiguitat gottlicher Selbstmitteilung (Kommunikator) zu reduzieren und diese fur Menschen (Rezipient) anschlussfahig und verstehbar zu machen.[66][67]
| Tradition | Gelehrte (Auswahl) | Zeitraum | Zentrale Vorstellung uber Engel | aus kommunikationstheoretischer Sicht |
|---|---|---|---|---|
| Judisch | Maimonides (Rambam) | 1138-1204 | Engel als Intellekte, die gottlichen Willen umsetzen und Prophetie ermoglichen[68] | Vermittlung gottlicher Inhalte durch intellektuelle Ubersetzung |
| Judisch | Nachmanides (Ramban) | 1194-1270 | Engel setzen gottlichen Willen um und vermitteln Offenbarung | Performative Kommunikation: Engel als operative Ubertragung von Gottes Willen |
| Judisch | Rabbinische Tradition, Midrasch | Spatantike-Mittelalter | Engel als Boten, Deuter und Vermittler gottlicher Botschaften | Narratives Kommunikationsmodell (Bote zum Empfanger) |
| Christlich | Dionysius Areopagita | 5.-6. Jahrhundert | Engelshierarchien als gestufte Vermittlung von Gottes Licht und Erkenntnis[69] | Mehrstufiges Kommunikationssystem (Von Gott zum Engel zum Mensch) |
| Christlich | Thomas von Aquin | 1225-1274 | Engel als reine Intellekte, die gottliche Wahrheit an Menschen weitergeben[70] | Ubersetzung/Encoding transzendenter Erkenntnis in menschliche Erkenntnisformen |
| Christlich | Karl Barth | 1886-1968 | Engel als personale Form gottlicher Anrede; Boten der Offenbarung[71] | Engel als konkrete Kommunikationsakte Gottes |
| Christlich | Paul Tillich | 1886-1965 | Engel als Symbole fur Vermittlungsstrukturen des Heiligen[72] | Engel als semiotische Formen der Offenbarung |
| Christlich | Rudolf Bultmann | 1884-1976 | Engel als mythologische Ausdrucksformen von Gottes Anruf | Symbolisch-narrative Kommunikationsstrukturen |
| Christlich | Romano Guardini | 1885-1968 | Engel als personale ,,Du"-Anrede Gottes im Inneren des Menschen | Personalisierte Kommunikationsbeziehung zwischen Gott und Mensch |
| Islamisch | Al-Ghazali | 1058-1111 | Engel, v. a. Gabriel, als Vermittler gottlicher Offenbarung an Propheten[73] | Klassisches Sender-Kanal-Empfanger-Modell |
| Islamisch | Ibn Sina (Avicenna) | 980-1037 | Engel bzw. Aktiver Intellekt geben Propheten gottliche Wahrheiten ein | Transzendente ,,Datenkompression": Ubersetzung unendlicher Wahrheit in menschliche Form |
| Islamisch | Ibn Arabi | 1165-1240 | Engel als personifizierte Formen gottlicher Bedeutungen | Semiotische Manifestationen gottlicher Kommunikation |
| Islamisch | Kalam-Tradition (z. B. Abu l-Hasan al-Asch'ari, Al-Maturidi) | 9.-10. Jahrhundert | Engel als Boten Gottes und Ausfuhrende gottlicher Befehle | Funktionale Kommunikations- und Vollzugsinstanzen |
[74][75][76]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Engel (Heraldik)
- Engelsmusik
- Grabengel
- Erstes Deutsches Engel-Museum Engelskirchen
- Deutsches Schutzengelmuseum
- Zwischenwesen
Filme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Michael Trabitzsch: Engel und Heilige. Dokumentation, 2014.[77]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aufsatze
- Patricia Crone: The Book of Watchers in the Quran. In: Exchange and Transmission across Cultural Boundaries: Philosophy, Mysticism and Science in the Mediterranean, ed. H. Ben-Shammai, S. Shaked and S. Stroumsa. The Israel Academy of Sciences and Humanities, Jerusalem 2013, S. 16-51.
- Engelbert Kirschbaum, Wolfgang Braunfels (Hrsg.): Lexikon der christlichen Ikonographie. Band 1, Herder Verlag, Freiburg/B. 1968-1976, ISBN 3-451-22568-9, Sp. 626-642.
- Theodor Klauser (Hrsg.): Reallexikon fur Antike und Christentum. Sachworterbuch zur Auseinandersetzung des Christentums mit der antiken Welt. Stuttgart 1950 ff., Band 5, S. 53.
- Lexikon des Mittelalters. Band 3, Sp. 1905-1914.
- Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte. Band 5, S. 341-601.
- Engel. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fur Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 646-655.
- Michael Glasmeier: Angelologische Bibliographie. In: Tumult. Zeitschrift fur Verkehrswissenschaft. Band 6, 1983, S. 9-15, ISSN 0172-858X.
- Johann Evangelist Hafner: Warum im Himmel nicht nur Seelen sind. Die Funktion der Engel als Konkurrenzgruppe. In: Evangelische Theologie/N.F. Jg. 65, 2005, S. 350-365, ISSN 0014-3502.
- John Macdonald: The creation of man and angels in the eschatological literature. In: Islamic Studies. Journal of the Islamis Research Institute of Pakistan. Band 3, 1964, S. 285-308 und 485-519; Band 4, 1965, S. 55-102 und 137-179, ISSN 0578-8072.
- Ulrich Mann, Horst Seebass, Karl Erich Grozinger, Otto Bocher u. a.: Engel I. Religionsgeschichtlich II. Altes Testament III. Judentum IV. Neues Testament V. Kirchengeschichtlich VI. Dogmatisch VII. Praktisch-theologisch. In: Theologische Realenzyklopadie. Band 9, 1982, S. 580-615. (kulturgeschichtlicher und theologischer Uberblick mit weiterer Lit.)
- Thomas Marschler: Der Ort der Engel. Eine scholastische Standardfrage zwischen Naturphilosophie, Metaphysik und Theologie. In: Freiburger Zeitschrift fur Philosophie und Theologie. Jg. 53, 2006, S. 41-76, ISSN 0016-0725.
- Rachel Milstein: Angels in art and architectur. In: Encyclopaedia of Islam THREE, Edited by: Kate Fleet, Gudrun Kramer, Denis Matringe, John Nawas, Everett Rowson.
- Burkhard Neunheuser: Die Engel im Zeugnis der Liturgie. In: Archiv fur Liturgiewissenschaft. Band 6, 1960, Heft 2, S. 4-27, ISSN 0066-6386.
- Michael Plathow: Luther und die Angelologie. In: Zeitschrift fur Dialektische Theologie. Band 12, 1996, S. 27-50, ISSN 0169-7536.
- Karl Rahner: Uber Engel. In: Ders.: Gott und Offenbarung (= Schriften zur Theologie. Band 13). Benziger, Zurich 1978, ISBN 3-545-22091-5, S. 381 ff.
- Karl Rahner: Engel. In: Karl Rahner (Hrsg.): Sacramentum mundi. Theologisches Lexikon fur die Praxis. Band 1, S. 1038-1046. (und in: Herders Theologisches Taschenlexikon. Band 2, S. 120-125)
- Walter Schmitz: Sakularisation und Utopie, Die Gestalt des Engels in der Deutschen Literatur der Moderne. In: Kunst und Kirche. Okumenische Zeitschrift fur zeitgenossische Kunst und Architektur. Band 54, 1991, S. 254ff, ISSN 0023-5431.
- Stephen L. White: Angel of the Lord. Messenger or Euphemism? (MS Word; 93 kB). In: Tyndale Bulletin. Organ of the Tyndale Fellowship for Biblical Theological Research. Jg. 50, 1999, Heft 2, S. 299-305, ISSN 0082-7118.
- Uwe Wolff: Papst Benedikt XVI. und die Engel. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 9. Februar 2023, S. 17.
Monographien
- Giorgio Agamben, Emanuele Coccia (Hrsg.): Angeli. Ebraismo Cristianesimo Islam. (La quarta prosa). Pozza, Vicenza 2009, ISBN 978-88-545-0064-8.
- Gertrud Angermann: Engel an Ravensberger Bauernhausern. Ein Beitrag zum Wandel des Dekors vom 18. bis 20. Jahrhundert. 2. Auflage. Coppenrath, Munster 1986 (Volltext als PDF).
- Friedmar Apel: Himmelssehnsucht. Die Sichtbarkeit der Engel. Insel-Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-458-34426-8.
- Theodor Bogler (Hrsg.): Die Engel in der Welt von heute. Gesammelte Aufsatze (= Liturgie und Monchtum. Band 21). Ars liturgica, Maria Laach 1960.
- Johannes Brinktrine: Die Lehre von der Schopfung. Schoningh, Paderborn 1956.
- Anna Caiozzo: Images du ciel d'Orient au Moyen Age. Une histoire du zodiaque et des representations dans les manuscrits du Proche-Orient musulman (Collection Orient). Presses Univ. de Paris-Sorbonne, Paris 2003, ISBN 2-84050-234-8.
- Gerard Calvet: Catechisme des anges. Editions Sainte-Madeleine, Le Barroux 2007, ISBN 978-2-906972-59-9.
- deutsche Ausgabe: Katechismus der Engel. Verlagsbuchhandlung Sabat, Kulmbach 2023, ISBN 978-3-943506-72-3.
- Jean Danielou: Les anges et leur mission d'apres les Peres de l'Eglise. Editions de Chevetogne, Chevetogne 1952.
- deutsche Ausgabe: Die Sendung der Engel (= Wort und Antwort, Band 30). Ubersetzt von Winfrida Dittrich. Muller, Salzburg 1963.
- Oliver Durr: Der Engel Machte, Systematisch-theologische Untersuchung: Angelologie (= Forum Systematik. Band 35). Kohlhammer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-020854-4. (zugleich Dissertation, Ruhr-Universitat Bochum 2008).
- Walther Eickmann: Die Angelologie und Damonologie des Korans im Vergleich zu der Engel- und Geisterlehre der Heiligen Schrift. Paul Eger, Leipzig 1908.
- Michael N. Ebertz, Richard Faber (Hrsg.): Engel unter uns. Soziologische und theologische Miniaturen. Konigshausen & Neumann, Wurzburg 2008, ISBN 978-3-8260-3850-1.
- Rosa Giorgi: Engel, Damonen und phantastische Wesen. (,,Angeli e demoni"). (= Bildlexikon der Kunst. Band 6). Verlag Parthas, Berlin 2004, ISBN 3-936324-04-2.
- Malcolm Godwin: Engel. Eine bedrohte Art (,,Angels"). Heyne, Munchen 1995, ISBN 3-453-08775-5 (Rezension in: Die Zeit 49/1991 vom 29. November 1991. (Memento vom 13. Januar 2009 im Internet Archive))
- Paulus Gordan: Boten Gottes. Neun Bildbetrachtungen. Beuroner Kunstverlag, Beuron 2. Auflage 1970, ISBN 3-87071-013-6.
- Johann Evangelist Hafner: Angelologie. (= Gegenwartig Glauben Denken. Band 9). Schoningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-506-76738-7.
- Darrell D. Hannah: Michael and Christ. Michael Traditions and Angel Christology in Early Christianity. (= Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament/2. Band 109). Mohr Siebeck, Tubingen 1999, ISBN 3-16-147054-0 (zugleich Dissertation, Cambridge University 1995).
- Peter Hawel: Engel - Damonen - Widersachermachte. Hawel, Wallerstein 2014, ISBN 978-3-9810376-8-5.
- Camilla von Heijne: The Messenger of the Lord in Early Jewish Interpretations of Genesis. Universitat Uppsala, Uppsala 2008.
- Torkild Hinrichsen: Alle Engel dieser Erde. Auf den irdischen Spuren eines himmlischen Phanomens. 2. Auflage. Husum 2001, ISBN 3-88042-960-X (popularwissenschaftliche kulturgeschichtliche Beobachtungen eines Kunsthistorikers).
- Volkmar Hirth: Gottes Boten im Alten Testament. Die alttestamentliche Mal'ak-Vorstellung unter Berucksichtigung des Mal'ak-Jahwee-Problems (= Theologische Arbeiten. Band 32). Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1975 (zugleich Dissertation, Universitat Leipzig 1971).
- Alberdina Houtman, Tamar Kadari, Marcel Poorthuis, Vered Tohar: Religious Stories in Transformation. Conflict, Revision and Reception. Brill, Leiden 2016.
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- Alfred Lapple: Engel und Teufel. Wiederkehr der Totgesagten; eine Orientierung. Pattloch Verlag, Augsburg 1993, ISBN 3-629-00609-4.
- Michael Mach: Entwicklungsstadien des judischen Engelglaubens in vorrabbinischer Zeit. (= Band 34, Texts and studies in ancient Judaism), Mohr Siebeck, Tubingen 1992, ISBN 3-16-145937-7 (zugl. Dissertation, Universitat Tel Aviv 1987).
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- Johannes Heinrich Oswald: Angelologie. Das ist die Lehre von den guten und bosen Engeln im Sinne der katholischen Kirche. Mit einem Anhang ,,Christlicher Glaube und Damonenlehre" der Kongregation fur die Glaubenslehre. Verlagsbuchhandlung Sabat, Kulmbach 2015, ISBN 978-3-943506-32-7 (1. Aufl. 1883, 2. Aufl. 1889).
- Johannes Heinrich Oswald: Angelologie. Das ist die Lehre von den guten und bosen Engeln im Sinne der katholischen Kirche. Mit einem Anhang >>Christlicher Glaube und Damonenlehre<< der Kongregation fur die Glaubenslehre. Kulmbach 2015, ISBN 978-3-943506-32-7.
- Ludwig Ott: Grundriss der katholischen Dogmatik. 11. Auflage. Verlag Nova & Vetera, Bonn 2006, ISBN 3-936741-25-5.
- Eric Peterson: Das Buch von den Engeln. Stellung und Bedeutung der heiligen Engel im Kultus. Kosel-Verlag, Munchen 1955.
- Pie-Raymond Regamey: Les anges au ciel et parmi nous. Fayard, Paris 1959.
- deutsche Ausgabe: Die Welt der Engel (= Der Christ in der Welt, Reihe 5: Die grossen Wahrheiten, Band 4). Ubersetzt von Nora Scheitgen. Pattloch Verlag, Aschaffenburg 1961.
- Marc Roberts: Das neue Lexikon der Esoterik. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2005.
- Alfons Rosenberg: Engel und Damonen. Gestaltwandel eines Urbildes. 2. Auflage. Kosel Verlag, Munchen 1986, ISBN 3-466-20278-7.
- Thomas Ruster: Von Menschen, Machten und Gewalten. Eine Himmelslehre. Matthias-Grunewald-Verlag, Mainz 2007, ISBN 978-3-7867-2570-1.
- Ekkart Sauser: Heilige und Engel im Kirchenjahr. Besinnungen und Anregungen zu Messbuch und Gotteslob. Pustet Verlag, Regensburg 1979, ISBN 3-7917-0602-0.
- Peter Schafer: Rivalitat zwischen Engeln und Menschen. Untersuchungen zur rabbinischen Engelvorstellung. de Gruyter, Berlin 1975 (zugl. Habilitationsschrift, Universitat Frankfurt am Main 1972/1973).
- Peter Schafer: Rivalitat zwischen Engeln und Menschen. Untersuchungen zur rabbinischen Engelvorstellung. Walter de Gruyter, Berlin 2015.
- Leo Scheffczyk: Einfuhrung in die Schopfungslehre. 3. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3-534-06690-1.
- Michel Serres: La legende des anges. Flammarion, Paris 1993, ISBN 2-08-035192-3.
- deutsche Ausgabe: Die Legende der Engel. Ubersetzt von Michael Bischoff. Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-16744-7.
- Fridolin Stier: Gott und sein Engel im Alten Testament. Aschendorff, Munster 1934 (zugl. Dissertation, Universitat Tubingen 1932).
- Georg Stuhlfauth: Die Engel in der altchristlichen Kunst. Mohr, Freiburg/B. 1897 (zugl. Dissertation, Universitat Strassburg 1896).
- Karel van der Toorn, Bob Becking, Pieter W. van der Horst (Hrsg.): Dictionary of Deities and Demons in the Bible. Brill, Leiden 1999, ISBN 90-04-11119-0.
- Herbert Vorgrimler: Wiederkehr der Engel? Ein altes Thema neu durchdacht (= Topos-Taschenbucher. Band 653). Butzon und Bercker, Kevelaer 1991, ISBN 3-7666-9752-8.
- Alois Winklhofer: Die Welt der Engel. Buch-Kunstverlag, Ettal 1958.
- Uwe Wolff (Hrsg.): Das grosse Buch der Engel. 3. Auflage. Herder, Freiburg/B. 2002, ISBN 3-451-27988-6.
- Uwe Wolff: Engel. Mit Illustrationen von Sebastian Rether. Buchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 2023.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- | Wilhelm Josef Derichs: Sehnsucht nach Transzendenz. Der Engel in Theologie und Literatur am Beispiel von Klaus Mann. (= Band 17, Wissenschaftliche Beitrage aus dem Tectum Verlag, Reihe: Germanistik), Tectum / Nomos, Baden-Baden 2022, ISBN 978-3-8288-4753-8, Textauszug auf [1] S. 9; 16-20;
- | Kurt Flasch: Der Teufel und seine Engel. Die neue Biographie. C. H. Beck, Munchen 2015, ISBN 978-3-406-68412-8.
- | Kurt Rottgers: Teufel und Engel. transcript, Bielefeld 2005, ISBN 3-89942-300-3.
- | Elfriede Stutz: Gotische Literaturdenkmaler. Metzler, Stuttgart 1966, S. 79.
- | Vgl. Friedrich Kluge: Etymologisches Worterbuch der deutschen Sprache, 21. Auflage. De Gruyter, Berlin/New York 1975, S. 166; Lutz Mackensen: Ursprung der Worter: Etymologisches Worterbuch der deutschen Sprache. Bassermann, 2013, S. 121.
- | Sang Youl Cho: Lesser Deities in the Ugaritic Texts and the Hebrew Bible: A Comparative Study of Their Nature and Roles (= Gorgias Ugaritic Studies. Band 7). Gorgias Press, Piscataway 2013, S. 138-140. Die Verbalwurzel l-'-k ,,senden" ist in den westsemitischen Sprachen nur im Ugaritischen bezeugt; hebraisch malAoKH mal'akh kann eine Substantivierung eines nicht bezeugten hebraischen Verbs sein - oder aber ein Lehnwort aus dem Ugaritischen. Vgl. Sang Youl Cho: Lesser Deities in the Ugaritic Texts and the Hebrew Bible: A Comparative Study of Their Nature and Roles. Piscataway 2013, S. 181 f.
- | Sang Youl Cho: Lesser Deities in the Ugaritic Texts and the Hebrew Bible: A Comparative Study of Their Nature and Roles. Piscataway 2013, S. 174.
- | Angelika Berlejung: Angels and Angel-Like Beings I. Ancient Near East. In: Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR). Band 1, De Gruyter, Berlin/Boston 2009, ISBN 978-3-11-018355-9, Sp. 1165-1167.
- | Angelika Berlejung: Angels and Angel-Like Beings I. Ancient Near East. In: Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR). Band 1, De Gruyter, Berlin/Boston 2009, ISBN 978-3-11-018355-9, Sp. 1165-1167.
- | Mansour Shaki: Den. In: Encyclopaedia Iranica (Online).
- | Ulrich Mann: Engel I Religionsgeschichtlich. In: Theologische Realenzyklopadie (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 580-583.
- | Angelika Berlejung: Geschichte und Religionsgeschichte des antiken Israel. In: Jan Christian Gertz (Hrsg.): Grundinformation Altes Testament. Vandenhoeck & Ruprecht, 6. uberarbeitete und erweiterte Auflage Gottingen 2019, S. 59-192, hier S. 177 f.
- | Martina Janssen: Mani Deutsche Bibelgesellschaft, Dezember 2010, auf die-bibel.de [2] Kapitel ,,Lehre"
- | siehe hierzu auch Kosmogonie
- | I. Scheftelowitz: Die Entstehung der manichaischen Religion und des Erlosungsmysteriums. Alfred Topelmann, Giessen 1922, auf gnosis.study [3] S. 17
- | Georges Tavard et al.: Die Engel - Entwicklungen der ersten Jahrhunderte. In: Karl Rahner, Hermann Schmidt (Hrsg.): Handbuch der Dogmengeschichte. Band II, Faszikel 2b, Herder Verlag, Freiburg / Basel / Wien 1968, ISBN 978-3-451-00704-0, auf unifr.ch [4] 20-49 (zitiert als HdD + Seitenzahl)
- | Helena Isabel Fischer: Anthropologische Reflexionen in Damonologien der hohen romischen Kaiserzeit Justin - Apuleius - Censorinus (150-238 nach Christus). Dissertationsschrift, Universitat Erfurt, Erfurt 2013, auf db-thueringen.de [5]
- | Rangar Cline: Ancient Angels: Conceptualizing Angeloi in the Roman Empire (= Religions in the Graeco-Roman World. Band 172). Brill, Leiden 2011, S. 167 f.
- | Christoph J. Steppich: Numine afflatur. Die Inspiration des Dichters im Denken der Renaissance. Wiesbaden 2002, S. 199.
- | Gesenius. 18. Aufl. 2013, S. 678 f.
- | Wilhelm Gemoll (Begr.), Theresae Aigner (Bearb.): Griechisch-Deutsches Schul- und Handworterbuch. 10. Auflage. Oldenbourg Verlag, Munchen 2006, ISBN 3-486-00234-1.
- | Siehe z. B. Hermann Rottger: Mal'ak jhwh, Bote von Gott. Die Vorstellung von Gottesboten im hebraischen Alten Testament. Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-261-02633-2 (zugl. Dissertation, Universitat Regensburg 1977).
Johann Michl: Engel (jud.). In: RAC, Band 5. Hiersemann Verlag, Stuttgart 1962, S. 60-97. - | Georg Dietrich: Engel im Judentum. Oktober 2018, auf heilig-land-wein.de [6]
- | David Albert Jones: Angels: A History. Oxford University Press, Oxford 2010, ISBN 978-0-19-958295-2, S. 36
- | Joseph Hertz: Kommentar zum Pentateuch, hier zu Gen 19,17 EU. Morascha Verlag Zurich, 1984. Band I, S. 164.
- | Zum Thema ausfuhrlicher: Alexander Altmann u. a.: Art. Angels and Angelology. In: Encyclopaedia Judaica, Band 2. 2. Auflage, S. 150-162.
- | Reinhard Gregor Kratz, Hermann Spieckermann: Gotterbilder, Gottesbilder, Weltbilder: Griechenland und Rom, Judentum, Christentum und Islam. Mohr Siebeck, 2006, ISBN 3-16-148807-5 (Google Books [abgerufen am 5. Dezember 2020]).
- | Anthony Kenny: Thomas von Aquin. S. 77, Herder/Spektrum, 1980, aus dem Englischen von Berardin Schellenberger
- | a b c d Katechismus der Katholischen Kirche. 2007, abgerufen am 3. Dezember 2023.
- | Ludwig Richard Conradi: Der Dienst der guten Engel und die Nachstellungen der gefallenen, nebst biblischen Fingerzeigen mit Bezug auf ihren Ursprung und ihr Geschick. Internationale Traktatgesellschaft, Hamburg, Basel u. a. (2., in umgearbeiteter und vergrosserte Form erschienene Auflage) 1898, weitere Auflegen: 1913 und (300. Tausend) 1915, S. 40 f. (Ehrung der Engel, aber nicht Verehrung).
- | vgl. Uber die Engel, Kommunitat St. Michael in Cottbus
- | Katechismus der Katholischen Kirche. 1997, abgerufen am 3. Dezember 2023.
- | siehe hierzu Apokryphe judische Schriften
- | Ludwig Richard Conradi: Der Dienst der guten Engel und die Nachstellungen der gefallenen, nebst biblischen Fingerzeigen mit Bezug auf ihren Ursprung und ihr Geschick. Internationale Traktatgesellschaft, Hamburg, Basel u. a. (2., in umgearbeiteter und vergrosserte Form erschienene Auflage) 1898, weitere Auflegen: 1913 und (300. Tausend) 1915, S. 32 f. (Zahl der Engel).
- | siehe unter anderem: 1 Sam 4,4 EU, Jes 6,2 EU, Eph 1,21 EU, Kol 1,16 EU
- | Dionysius Areopagita: De caelesti hierarchia, Kap. 6. Englische Ubersetzung.
- | Thomas von Aquin: Summa Theologiae, Prima Pars, Quaestio 108 Deutsche Ubersetzung.
- | Wilfried Harle: Dogmatik. 3., uberarbeitete Auflage. de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019314-5, S. 299.
- | Claus Westermann: Gottes Engel brauchen keine Flugel. 5. Auflage. Kreuz-Verlag, Stuttgart 1989, ISBN 3-7831-0535-8, S. 7 (Nachdr. d. Ausg. Munchen 1965).
- | Dietmar Pieper: >>Der Himmel ist leer<<. In: Der Spiegel. Nr. 17, 2015, S. 40-48 (online - 20. April 2019).
- | Die arabische Bezeichnung der Substanz, aus der die Engel erschaffen worden seien, lautet entweder Nur oder Nar. Die ubliche, aber nicht notwendigerweise angemessene Ubersetzung von Nar ist Feuer. Der Ausdruck Nur wurde dabei mit dem kuhlen Licht des Mondes assoziiert und Nar als das sengende Licht der Sonne (Feuer), weshalb die Engel der Barmherzigkeit aus Nur und die Engel der Strafe aus Nar erschaffen seien. Gisela Webb: Angel. In: Jane Dammen McAuliffe (Hrsg.): Encyclopaedia of the Qur`an. Band 5, Brill, Leiden/Boston 2001, S. 117-121, und Band 3, S. 45.
- | William Montgomery Watt, Alford T. Welch: Der Islam I. Mohammed und die Fruhzeit, islamisches Recht, religioses Leben. Kohlhammer, Stuttgart 1980, S. 224.
- | Der Koran, hrsg., ubers. u. komm. v. Adel Theodor Khoury, Gutersloh 2004, S. 611, Sure 43:16-20 (die dortige Argumentation der Muschrikun kommt auch in Sure 6:148 vor), siehe auch S. 174, Sure 4:117 u. S. 660-661, Sure 53:19-28.
- | Der Koran, hrsg., ubers. u. komm. v. Khoury, S. 568-569, Sure 37:149-157.
- | A. Th. Khoury: Engel. In: A. Th. Khoury, Ludwig Hagemann, Peter Heine: Islam-Lexikon. Herder, Freiburg i.Br. 1991. Band I, S. 203-206. Hier S. 203 f.
- | Syrinx von Hees: Enzyklopadie als Spiegel des Weltbildes: Qazwinis Wunder der Schopfung: eine Naturkunde des 13. Jahrhunderts. (Diskurse der Arabistik, Band 4) Otto Harrassowitz, Wiesbaden 2002, S. 283, ISBN 978-3-447-04511-7.
- | Stephen R. Burge: Impurity / Danger! In: Islamic Law and Society. Band 17, Nr. 3-4. Brill Publishers, Januar 2010, ISSN 0928-9380, S. 320-349, doi:10.1163/156851910X489869, JSTOR:23034917.
- | Karl Wulff: Der Islam und die Naturwissenschaften: Der Konflikt zwischen der religiosen Wahrheit und der rationalen Wissenschaft. Diplomica Verlag 2014, ISBN 978-3-8428-9615-4, S. 84.
- | Chipman, Leigh N. B: Adam and the Angels: An Examination of Mythic Elements in Islamic Sources. Hrsg.: Arabica. 49. 2002, S. 429-455.
- | Amira El-Zein Islam, Arabs, and Intelligent World of the Jinn Syracuse University Press 2009, ISBN 978-0-8156-5070-6, S. 45.
- | Mufid Ibn-al-Mu'allim: Tashih al-I'tiqad. Ed. Muhammad Rida al-Ga'fari. Teheran 1388hs (= 2009/2010 n.Chr.), S. 157.
- | Between reason and revelation: twin wisdoms reconciled; an annotated English translation of Nasir-i Khusraw's Kitab-i Jami' al-Hikmatayn. Transl. from the Persian by Eric Ormsby. Tauris, London 2012, S. 129-132.
- | Ayman Shihadeh: Sufism and Theology. Hrsg.: Edinburgh University Press. 2007, ISBN 978-0-7486-3134-6, S. 54-56.
- | Stephen Burge: Angels in Islam: Jalal al-Din al-Suyuti's al-Haba'ik fi Akhbar al-malik. Routledge, 2015, ISBN 978-1-136-50473-0, S. 13-14.
- | Rudolf Steiner: Vortrage vor Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft. Dreizehnter Vortrag, Berlin 8. Oktober 1905 (Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe 93a).
- | Georg Langin: Die biblischen Vorstellungen vom Teufel und ihr religioser Wert. TP Verone Publishing, 2016, ISBN 978-9925-03077-4, S. 39 (Erstausgabe: 1890).
- | Florian Theobald: Teufel, Tod und Trauer: Der Satan im Johannesevangelium und seine Vorgeschichte. Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, ISBN 978-3-647-59367-8, S. 85.
- | Dazu Jes 14 EU, Hes 28 EU, Lk 10 EU, Offb 12 EU.
- | Ernst Osterkamp: Lucifer. Stationen eines Motivs (= Komparatistische Studien. Band 9). De Gruyter, Berlin / New York 1979, ISBN 3-11-007804-X.
- | Leo Jung: Fallen angels in Jewish, Christian and Mohammadan literature. In: The Jewish Quarterly Review. Neue Folge, Band 15, 1924/25, S. 267-502, und Band 17, 1925/26, S. 287-336.
- | Isis. In: Benjamin Hederich: Grundliches mythologisches Lexikon. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1986, ISBN 3-534-03489-9, Sp. 1373-1387 (Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1770).
- | Peter W. Hartmann: Engel. In: Ders.: Das Kunstlexikon. Selbstverlag, Sensheim 1997, ISBN 3-9500612-0-7.
- | Tertullian (Autor), Carl Becker (Hrsg.): Apologeticum = Verteidigung des Christentums. 4. Auflage. Kosel-Verlag, Munchen 1992, ISBN 3-466-20106-3, Kap. 22.
- | Heinrich und Margarethe Schmidt: Die vergessene Bildersprache christlicher Kunst. Ein Fuhrer zum Verstandnis der Tier-, Engel- und Mariensymbolik. C.H. Beck, Munchen 2007, ISBN 978-3-406-54768-3.
- | z. B. Henriette Mendelsohn: Die Engel in der bildenden Kunst. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte der Gotik und der Renaissance. Behr Verlag, Berlin 1907.
- | Johann E. Hafner: Die Engelssprache - ein Beitrag zur Kommunikationstheorie. S. 91-99 In: Michael N. Ebertz, Richard Faber (Hrsg.): Engel unter uns: Soziologische und theologische Miniaturen. Konigshausen & Neumann, Wurzburg 2008, ISBN 978-3-8260-3850-1, auf uni-potsdam.de [7]
- | Erhard S. Gerstenberger: Boten, Engel, Hypostasen: Die Kommunikation Gottes mit den Menschen. Gott und Mensch im Dialog I, 2004, 139-154, auf [8] S. 144
- | Die Siebenzahl der Engel. Judische Tradition, auf 2dbild.ch [9]
- | Die mystische Theologie des Dionysius Areopagita Eine Theologie des Lichtes 1. Hinfuhrung. In Karl Pinggera: Die mystische Theologie des Dionysius Areopagita / Monchtum in protestantischen Perspektiven. Evangelische Akademie Hofgeismar, Hofgeismar 2010, Textauszug auf publikationen.uni-tuebingen.de [10] S. 17 f.
- | Uwe Wolff: Engel sitzen nicht auf Nadelspitzen: Thomas von Aquin als Engelforscher. Communio, Theologie und Kirche, 15. August mmunioauf herder.de [11]
- | Bernhard Wenisch: Engel in der Theologie und im geistlichen Leben. In: Engel. Gottliche Boten in Theologie und Esoterik. (= Nr. 99, Weltanschauungen - Texte zur religiosen Vielfalt), Referat fur Weltanschauungsfragen (Inhaber: Arbeitsgemeinschaft der osterreichischen Pastoral- und Seelsorgeamter), Wien 2012,, Textauszug auf weltanschauungsfragen.at [12] S. 4
- | Harald Matern: Eschatologie und Ethik bei Paul Tillich. In: Christian Danz, Marc Dumas, Werner Schussler, Mary Ann Stenger, Erdmann Sturm (Hrsg.): Ethics and Eschatology. - Teil der International Yearbook for Tillich Research. De Gruyter Brill, Volume 10, Issue 1 (2015), Textauszug auf doc.rero.ch [13] S. 30-31
- | Sebastian Gunther: As the Angels Stretch Out Their Hands" (Qur`an 6:93) The Work of Heavenly Agents According to Muslim Eschatology. In: Sahra Kuehn, Stefan Leder, Hans-Peter Pokel (Hrsg.): The Intermediate Worlds of Angels Islamic Representations of Celestial Beings in Transcultural Contexts. (= Band 114, Beiruter Texte und Studien herausgegeben vom Orient-Institur Beirut), Ergon Verlag in Kommission, Baden-Baden 2019, ISBN 978-3-95650-622-2., auf [14] S. 313 f.; 316 f.
- | Barbara Hallensleben: Vorlesung Engel und Damonen. Vorlesungsskript vom 4. April 2023, auf unifr.ch [15]
- | Claus Westermann: Engel (Angelologie). Evangelisches Kirchenlexikon (EKL2), Bd. 1 (1961), Sp. 1071-1075, auf jochenteuffel.com [16]
- | Claus Westermann: Gottes Engel brauchen keine Flugel. Kreuz, Freiburg 1978, ISBN 978-3-7831-0535-3
- | Engel und Heilige - Auf den Spuren der Geistwesen in der Kunst. Ein Film von Michael Trabitzsch (Memento vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive) abgerufen am 15. Dezember 2015.