Bier
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Bier ist ein Getrank, das durch Garung aus starkehaltigen Stoffen gewonnen und nicht destilliert wird. Bei der Herstellung des meist kohlensaurehaltigen Getranks werden oft Hopfen oder andere Wurzstoffe zugesetzt,[1] etwa Fruchte, Krauter wie Grut oder andere Gewurze.
Wein und Bier entstehen durch Garung von Zucker. Fur Weine werden Zucker aus pflanzlichen oder tierischen Quellen (zum Beispiel Honig) vergoren, wahrend der Ausgangsstoff fur die Gewinnung von Zucker bei Bier immer Starke ist. Der Zucker wird aus der Starke von Getreide (Gerste, Weizen, Roggen, Hafer, Hirse, Reis, Mais) durch Malzen oder andere enzymatische Verfahren gewonnen, seltener wird Starke aus Kartoffeln oder anderem Gemuse wie Erbsen herangezogen.
Bier gibt es praktisch ebenso lange, wie es Agrarkulturen gibt. In Anbaugebieten Zentraleuropas fur Gerste und Roggen sowie in den USA und einigen anderen, den so genannten Bierlandern, ist es das beliebteste alkoholische Getrank. Bier und Braukunst wird weltweit als Identifikationsmerkmal und wesentlichen Bestandteil deutscher Kultur angesehen, auch wenn in vielen anderen Landern ebenfalls Bier gebraut wird. In Deutschland ist der Vertrieb von alkoholischen Getranken unter der Bezeichnung ,,Bier" nur erlaubt, wenn sie dem deutschen Reinheitsgebot, einem Kanon von Rechtsvorschriften fur die Bierbrauerei in Deutschland, entsprechen.
Der Alkoholgehalt der meisten Biersorten liegt in Deutschland und Osterreich zwischen 4,5 Vol.-% und 6 Vol.-%, je nach Sorte aber auch daruber. Alkoholfreie Biere werden durch zwei verschiedene Verfahren - Abbrechen der Garung oder Extraktion des Alkohols aus normalen Bieren - erzeugt.
Etymologie
Die Etymologie ist ungeklart. Uber den Ursprung des Wortes ,,Bier" gibt es unterschiedliche Erklarungsansatze, von denen sich bisher jedoch keiner in den Sprachwissenschaften durchsetzen konnte. Gesichert sind jedoch die Wortformen in den historischen Sprachformen des Deutschen und seiner verwandten germanischen Sprachen, so althochdeutsch bior, mittelhochdeutsch bier, regional auch pier, mittelniederdeutsch ber, altenglisch beor, altfriesisch biar und altnordisch bjorr. Die beiden wichtigsten Worterbucher zur Etymologie der deutschen Sprache - von Kluge/
- zur indogermanischen Wurzel *bhreu mit Konsonantenverschiebung auch *bherw, zu der das Verb brauen, sowie lateinisch defrutum ,,(eingekochter) Most" und griechisch-thrakisch brytos fur ,,Gerstenbier" gehoren
- als klosterliches Fremdwort zu spatlateinisch biber ,,Getrank, Trunk"
- zur indogermanischen Wurzel *b(e)u-, *bh(e)u-, *b(h)u- ,,aufblasen, schwellen"; danach ware Bier, germanisch *beuza-, als ,,das Aufschaumende, Blasenwerfende" zu verstehen.
Geschichte
Den altesten bisher bekannt gewordenen Braubetrieb gab es in der Rakefet-Hohle (heutiges Israel) im Gebiet der Natufien-Kultur vor rund 13.000 Jahren.[4] Das alteste uberlieferte Bierrezept ist ca. 5000 Jahre alt und stammt aus China.[5] Fruhe Nachweise fur Bier gibt es aus dem altmesopotamischen Raum.[6] Die Agypter liessen halbfertig gebackenes Brot mit Wasser vergaren und bekamen so eine Art Bier. Wie bei Naturvolkern noch ublich (siehe dazu Chicha und Kava) wurde Getreide oder Brot gekaut und dabei eingespeichelt und der erhaltene Brei in einen Vorratstopf gespuckt,[7] die Einspeichelung fuhrte zur Aufspaltung der Starke zu vergarbaren Zuckern (siehe dazu Speichel#Funktion und Speichel-Amylase#Katalysierte Reaktion). Die Kelten kannten mehrere Biersorten, insbesondere das weit verbreitete korma bzw. curma, ein einfaches Gerstenbier, und die cervisia bzw. cervesia (vgl. spanisch cerveza), ein Weizenbier mit Honig fur die wohlhabendere Bevolkerung.[8]
Im Mittelalter wurde Bier noch aus sehr vielen unterschiedlichen Zutaten gebraut. Es wurde Bier uberwiegend mit obergariger Hefe gebraut. Erst zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert wurden die Krauterbiere in Mitteleuropa zunehmend vom Hopfenbier verdrangt.[9] Der Hopfen verleiht dem Bier einen erfrischend bitteren Geschmack, wirkte (in Zeiten ohne kunstliche Kuhlung) schwach konservierend[10] und bildet ein Gegengewicht zum sussen Malz.[11]
Die scherzhaft gebrauchte Bezeichnung ,,Flussiges Brot" hat einen ernsthaften historischen Hintergrund: In fruheren Zeiten galt Bier als geeignetes Getrank fur Kinder, da es einen geringeren Alkoholgehalt hatte und durch das Kochen der Bierwurze weitgehend keimfrei war, was vom damaligen Trinkwasser nicht behauptet werden konnte. In Zeiten von Missernten und Hunger war es wegen seines Energiegehalts eine wichtige Erganzung der oft knappen Nahrung, da minderwertiges Getreide nicht weggeworfen werden musste, sondern durch das Bierbrauen halbwegs geniessbar wurde. Beliebte Fruhstucksspeise war bis zum 19. Jahrhundert noch die Biersuppe. Unterernahrte Wochnerinnen erhielten alkoholfreies ,,Heil-Bier" auf Rezept.[12] Im 17. Jahrhundert ubernahmen Monche den Begriff fur ihr Fastenbier, denn flussige Nahrung bricht das Fasten nicht.[13]
Angesichts des hohen Bierkonsums im Mittelalter und in der fruhen Neuzeit war Bier fur den stadtischen Fiskus und die um 1500 entstehenden Landessteuerbehorden von grossem Interesse. Bereits im Spatmittelalter wurden fast uberall Produktions- und Verkaufssteuern auf Bier erhoben.
Bierkeller gab es vielerorts in Naturhohlen. Als Bier in Kuhlhausern, die der Wiener Brauer Adolf Ignaz Mautner von Markhof unter dem Patentnamen ,,Normal-Bierlagerkeller System Mautner" entwickelte, auch bei niedrigen Temperaturen gelagert werden konnte, setzte sich bald die untergarige Brauweise durch. Bereits 1841 wurde das untergarige Lagerbier von Anton Dreher in Schwechat und von Adolf Ignaz Mautner in Wien gebraut; dies lautete die Epoche der untergarigen Biersorten ein. Als wichtiger Punkt in der Geschichte des untergarigen Bierbrauens gilt die ,,Erfindung" der Pilsner Brauart. Sie ging aus der schon damals beruhmten Bayerischen Brauart hervor, die vor allem auf nur leicht gedarrtem Malz und auf der langsamen Garung durch Lagerung in kalten Hohlen und tiefen Kellern beruhte. Josef Groll braute am 5. Oktober 1842 den ersten Sud nach Pilsner Brauart. Dieser wurde erstmals am 11. November 1842 offentlich ausgeschenkt und eroffnete so den weltweiten Siegeszug dieser Bierspezialitat, die als Original Pilsner Urquell vertrieben wird.
In Deutschland wird Bier nach der Bierverordnung von 2005 basierend auf dem Biersteuergesetz, umgangssprachlich als Reinheitsgebot bekannt, gebraut. Bier ist das in Deutschland und vielen anderen Landern meistkonsumierte alkoholische Getrank.
In Osterreich geht die gewerbliche Erzeugung mit der Brauerei Hofstetten in Oberosterreich auf das Jahr 1229 zuruck. Im weiteren Mittelalter entstanden zahlreiche Klosterbrauereien, die erst im 15. und 16. Jahrhundert durch Hausbrauereien zuruckgedrangt wurden. Wurde bis in das 19. Jahrhundert Bier mit obergariger Hefe produziert, anderte sich das mit der Erfindung von Presshefe durch Mautner schlagartig. Mit dem Schwechater Lagerbier wurde Osterreich eines der bedeutendsten Bierexportlander. Die osterreichischen Brauer erzielten bei der Weltausstellung Paris 1867 zahlreiche Preise. Wurde in den Weingegenden fruher wesentlich mehr Wein als Bier getrunken - in Wien waren es 1732 dreimal so viel Wein wie Bier - so anderte sich das bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. In der Zeit des Vormarz Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Bier ein Modegetrank der Intellektuellen, Beamten, Studenten und Kunstler. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts lag der durchschnittliche Bierverbrauch in Osterreich pro Kopf bei etwa 105 Liter im Jahr, wobei das Lager und das Marzen die haufigsten Sorten sind.[14] Auf Grund der langen Geschichte der Biererzeugung wurde das Getrank in das Register der Traditionellen Lebensmittel aufgenommen.[15]
Bierhandwerk
Brauprozess
Beim Bierbrauen werden die Bierzutaten Wasser, Malz und Hopfen miteinander vermischt und durch Fermentation mittels Zugabe von Hefe biochemisch verandert. Es existieren unterschiedliche Brauverfahren, an dessen Ende je nach Art der Zutaten und der Brauprozessfuhrung unterschiedliche Biersorten entstehen.
Nachdem aus Getreide, meist Gerste, Malz hergestellt wurde, wird dieses geschrotet. Der eigentliche Brauprozess beginnt mit dem Maischen. Dabei wird Wasser erwarmt, das geschrotete Malz hinzugefugt und die so entstandene Maische unter standigem Ruhren je nach Verfahren bis auf etwa 75 degC erhitzt. Bei verschiedenen Temperaturen setzen Enzyme (Diastase) die nicht vergarbare Starke aus dem Malz in vergarbaren Malzzucker um.
Mit einer Iodprobe wird anschliessend festgestellt, ob die geloste Starke vollstandig verzuckert ist. Daraufhin wird die Maische im Lauterbottich gelautert. Der Malztreber und die sogenannte Wurze, der flussige, vergarbare Teil der Maische, werden voneinander getrennt. Durch Nachgusse mit heissem Wasser wird die Wurze aus dem Treber gespult und anschliessend in der Kochpfanne mit Hopfen oder auch anderen Krautern gekocht.
Bei dem nun folgenden Ausschlagen wird der Sud aus der Wurzepfanne in einen Whirlpool oder durch einen Filter gepumpt, um die vorhandenen Schwebstoffe wie Hopfenruckstande oder geronnene Proteine von der Ausschlagwurze zu entfernen. Zuletzt wird die nun Anstellwurze genannte Flussigkeit in einem Kuhler auf die optimale Gartemperatur abgekuhlt und die Hefekultur zugesetzt.
Bei der nachfolgenden alkoholischen Garung werden die in der Wurze gelosten Zucker zu Ethanol und Kohlendioxid umgesetzt. Das Gas bleibt zum Teil im fertigen Bier unter Druck als Kohlensaure gebunden. Nach der Hauptgarung, die etwa eine Woche dauert, muss das Jungbier noch etwa vier bis sechs Wochen nachgaren und lagern. Das gereifte Bier wird oft nochmals gefiltert und schliesslich in Flaschen, Fasser oder Dosen abgefullt.
Bierbeprobung
Vom abgefullten Bier werden in den Brauereien regelmassig Stichproben entnommen und einer sensorischen Beurteilung unterzogen. Unterschieden wird zwischen
- Geschmack: bitter, salzig, suss, sauerlich, vollmundig, herb, mild,
- Geruch: aromatisch fruchtig, wohlriechend blumig, harzig/nussig, getreideartig, karamellartig, seifig, schweflig, modrig,
- Aussehen: klar, blank, opal und trub
- Farbe
Ziel ist es, wie bei den wahrend des gesamten Brauprozesses uberwachten chemisch-technischen Parametern, fur die einzelnen Produkte eine gleichbleibende Qualitat zu gewahrleisten und Fehler rechtzeitig zu erkennen. Treten Abweichungen von den verschiedenen Qualitatsnormen der jeweiligen Brauerei auf, wird durch Verschnitt mit anderen Chargen versucht, die Betriebsstandards zu erreichen.
Sensorische Prufungen werden bei Vergleichen zwischen verschiedenen Biersorten und Biermarken durchgefuhrt. Zusatzlich wird oft auf die sorten- und regionalspezifische Reintonigkeit geachtet. Bei der geschmacklichen Prufung erfolgt die Einteilung in Antrunk, Mittelteil und Abgang. Zur Beprobung gehort der visuelle Eindruck, dabei wird neben der Farbe der Flussigkeit die Bestandigkeit und Porengrosse des Bierschaums beurteilt. Diese Merkmale lassen Ruckschlusse auf die Qualitat des Bieres zu.
Einteilung der Biere
Eine Klassifizierung von Bieren ist nach vielen unterschiedlichen Gesichtspunkten wie Rechtsvorschriften, Geschmack, Braustil und -zutaten oder auch Orten und Regionen moglich.[16] Vor allem im englischen Sprachraum hatte der Autor Michael Jackson mit seinem Buch The World Guide to Beer einen grossen Einfluss auf die Kategorisierung von Biersorten.
Einteilung nach Stammwurzegehalt (Biergattung)
Unter Stammwurze versteht man den Gehalt an loslichem Extrakt im noch unvergorenen Bier, der wie bei Suppe die Kraftigkeit ausmacht. Aus dieser Stammwurze resultieren dann Susse, Trockenruckstand und Alkoholgehalt des vergorenen Bieres.
Aufgrund von steuer- oder lebensmittelrechtlichen Erwagungen gliedert der Gesetzgeber die Biere anhand der Hohe der Stammwurze in unterschiedliche Biergattungen.
Deutschland
In Deutschland sind Biergattungen uber die Bierverordnung in vier Gruppen unterteilt.
- Bier mit niedrigem Stammwurzegehalt mit einer Stammwurze von unter 7 % (Der Stammwurzegehalt wird in Gewichtsprozent (Gew.-%), genauer Massenprozent (M.-% oder %), gleich g/100g Losung, mithilfe einer ,,Bierspindel" bestimmt und angegeben, der Alkoholgehalt wird im Brauverfahren ebenfalls als M.-% bestimmt und berechnet, auf Etiketten aber als Volumenprozent (Vol.-%) angegeben)
- Schankbier mit einer Stammwurze von 7,0 % bis unter 11 %
- Vollbier mit einer Stammwurze von 11,0 % bis unter 16 %
- Starkbier ab einer Stammwurze von mindestens 16,0 %
Osterreich
In Osterreich gelten diesbezuglich folgende Sachbezeichnungen:[17]
- Leichtbier bei Alkoholgehalt von nicht mehr als 3,7 Vol.%
- Schankbier mit einer Stammwurze von 9 % bis unter 11 %
- Vollbier mit einer Stammwurze von 11 % bis unter 16 %
- Spezialbier mit einer Stammwurze von mindestens 12,5 % (optionale Bezeichnung eines Vollbiers)
- Starkbier mit einer Stammwurze von mindestens 16,0 % (alternative Bezeichnung Bockbier)
Schweiz
In der Schweiz lauten die Sachbezeichnungen fur Biere:[18]
- Leichtbier mit einer Stammwurze unter 10 %
- Lagerbier mit einer Stammwurze ab 10 %
- Spezialbier mit einer Stammwurze ab 11,5 %
- Starkbier mit einer Stammwurze ab 14 %
Einteilung nach Art der verwendeten Hefe (Bierart)
Anhand der Art der verwendeten Hefe werden die Biersorten in obergarige Biere (z. B. Altbier oder Kolsch) und untergarige Biere (z. B. Pils oder Helles) aufgeteilt. Daneben gibt es noch die Besonderheit der spontangarigen Biere (z. B. Lambic oder Geuze), bei denen die Hefe nicht kontrolliert zugesetzt wird, sondern die ortlichen, frei in der Luft uber dem offenen Garbottich fliegenden Hefen und Milchsaurebakterien genutzt werden.
Einteilung nach dem Brauort (Biertyp)
Die Einteilung nach Biertypen ist historisch bedingt und heutzutage nicht mehr sehr gelaufig. Die Bezeichnungen fur Bier leiten sich von beruhmten Brauorten ab, deren Biersorten typisch fur sie waren. Am Bekanntesten ist heutzutage noch das Pilsner Bier, das Munchner, Dortmunder oder das Kolsch.
Einteilung nach weiteren unterschiedlichen Merkmalen (Biersorte)
Deutschland
Die Biersorten selbst erhalten ihre Bezeichnung nach diversen Merkmalen wie
- Verwendetes Getreide: Weizenbier, Roggenbier
- Bierfarbe: Helles, Dunkel, Rotbier
- Herkunft: Kolsch, Berliner Weisse
- Geschmack: Bitter, Sussbier, Rauchbier
- Brauverfahren: Steinbier, Altbier
Osterreich
Nach dem Osterreichischen Lebensmittelbuch gibt es folgende Sorten:
Schuttung zu mindestens 75 % aus Gerstenmalz:
- Lager bzw. Marzen: ausgewogen malziges, mild hopfenbitteres, untergariges Vollbier.
- Pils: hellfarbiges und starker gehopftes, untergariges Bier.
Mindestens 50 % Weizenmalz:
- Weizen, auch Weissbier: obergariges, fruchtiges, schwach gehopftes Bier.
Unfiltrierte Biere:
- Zwickl, Keller- und Weizen- bzw. Weissbier
Arten
Alkoholfreie Biere
Meist enthalt ,,alkoholfreies Bier" noch eine geringe Menge Restalkohol, die auch gesetzlich bis zu einem Gehalt von 0,5 Vol.-% als ,,alkoholfrei" toleriert wird[19]. Der Alkoholgehalt liegt je nach Herstellungsverfahren zwischen 0,0 Vol.-% und 0,5 Vol.-%. Die meisten Fruchtsafte oder Kefir[20] enthalten von Natur aus durch Garprozesse vergleichbare Alkoholmengen. Biere mit 0,0 Vol.-% Ethanol gibt es erst seit 2006.[21] Fur trockene Alkoholiker, Schwangere, Autofahrer und Kinder ist zwar der Alkoholgehalt einer 0,5-Liter-Flasche alkoholfreien Biers kein Problem, dennoch ist alkoholfreies Bier aus psychologischen Grunden vor allem fur Alkoholkranke nicht unbedenklich.[22]
Es existieren zwei unterschiedliche Herstellungsverfahren: Das Abbrechen des Garprozesses bei einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-%, wie es beim Malzbier durchgefuhrt wird; oder das nachtragliche Entfernen von Ethanol bis zum gewunschten Alkoholgehalt. Bei der vorzeitigen Unterbrechung der Garung wird eine extraktschwache Wurze mit 7-8 % Gehalt an Stammwurze eingesetzt. Zur Entfernung von Alkohol aus einem normalen Bier wird entweder ein Verfahren genutzt, bei dem durch Umkehrosmose uber eine Membran oder uber einen Vakuum-Verdampfer der Alkoholgehalt reduziert wird.[23] Teils wird eine Kombination von Umkehrosmose und Destillation verwendet, bei der aus dem durch die Membran hindurchgetretenen Permeat aus Ethanol und Wasser das Ethanol abdestilliert und das zuruckbleibende Wasser, mit eventuellen weiteren Geschmacksstoffen, wieder in das hinter der Membran zuruckgebliebene Konzentrat zuruckgefuhrt wird. In Deutschland lag der Marktanteil alkoholfreier Biere 2009 bei 3,5 % und stieg bis 2025 auf uber 10 % an.[24]
Biermischgetranke
Bier wird auch mit anderen Getranken gemischt angeboten. Meist wird mit Erfrischungsgetranken oder Fruchtsaften gemischt. Sie bestehen meist zu wenigstens 50 % aus Bier. Diese Mischgetranke werden zunehmend als Fertigprodukt in den Handel gebracht. Langere Zeit sind aber bereits Mischungen bekannt, die erst unmittelbar vor dem Genuss in Lokalen bereitet wurden. Die absatzstarksten Mischgetranke sind in Deutschland mit einem Anteil von uber 40 Prozent Bier-/Limomischungen, also v. a. Radler.[25]
Bierkonsum und Brauwirtschaft
Weltweit
2022 wurden insgesamt 1,9 Milliarden Hektoliter Bier gebraut. Die Lander mit der grossten Produktion von Bier waren China, die USA und Brasilien.[26]
Europaische Union
Nach Angaben von ,,The Brewers of Europe" lag die Europaische Union im Jahr 2017 mit einer Jahresproduktion von ca. 395 Millionen hl (2018: ca. 405 Millionen hl) auf Rang 2 der weltgrossten Bierproduzenten.
Fur das Jahr 2018 werden EU-weit 10285 aktive Brauereien angegeben, ca. 7200 davon sind Kleinbrauereien mit einem Jahresausstoss von unter 1000 hl. Im Vergleich zum Jahr 2012 (4827 Brauereien) hat sich die Gesamtzahl der Brauereien seitdem mehr als verdoppelt. Von den aktiven Brauereien befinden sich 2030 in Grossbritannien, 1600 in Frankreich und 1542 in Deutschland. Der Bierkonsum in der EU betrug 2018 ca. 370 Millionen hl und ca. 32 Millionen hl wurden aus der EU exportiert.[27][28]
Deutschland
Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 92,2 Millionen hl Bier abgesetzt, das waren 1,8 Millionen hl weniger als im Vorjahr. Nicht enthalten sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malzbier sowie das aus Nicht-EU-Landern eingefuhrte Bier. Biermischgetranke waren 2019 mit circa 4,4 Millionen hl am Bierabsatz beteiligt, dies entspricht etwa 4,8 % des gesamten Bierabsatzes. 76,1 Millionen hl (ca. 82,6 %) des gesamten Bierabsatzes waren fur den deutschen Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der steuerfreie Absatz betrug 16,1 Millionen hl Bier. 9 Millionen hl davon gingen in die EU-Lander, 7 Millionen hl in Drittlander und ca. 124.000 hl als Haustrunk an die Beschaftigten der Brauereien.[30]
Von der im Jahr 2019 produzierten Gesamtmenge von 86,2 Millionen hl kamen 24 Millionen hl aus Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 19,4 Millionen hl. Von den insgesamt 1548 erfassten Braubetrieben bilden 862 kleine Brauereibetriebe mit weniger als 1000 hl/Jahr die grosste Gruppe.[31]
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Konsum von alkoholhaltigem Bier in Deutschland seit Jahren rucklaufig. 1994 wurden noch 107 Millionen hl in Deutschland abgesetzt, 2019 waren es noch 76 Millionen hl, im Jahr 2020 rund 72 Millionen hl.[32] Selbiges gilt fur die Entwicklung des Pro-Kopf-Verbrauchs. Wahrend ein deutscher Burger im Jahr 2009 im Durchschnitt noch circa 105 l Bier trank, waren es 2013 bereits unter 100 l, 2019 nur noch 92 l.[31] 2020 wurde ein deutlicher Ruckgang mit einem Minus von 5,4 % auf 86,9 Liter verzeichnet. Der starkste Einbruch innerhalb der letzten 10 Jahre lasst sich unter anderem mit den Massnahmen zur Bekampfung der Corona-Pandemie im Jahr 2020 begrunden.[33] 2023 sank der Bierabsatz in Deutschland gegenuber dem Vorjahr um weitere 4,5 Prozent, auf rund 8,4 Milliarden Liter.[34] 2024 ging er um weitere 2,0 Prozent zuruck, auf rund 8,3 Milliarden Liter.[35]
Touristenstrassen wie die Aischgrunder Bierstrasse und die Bayerische Bierstrasse erschliessen die touristische Vermarktung von Bier und Brauwirtschaft.
Osterreich
Schweiz
In der Schweiz wurden 2017 4,62 Mio. Hektoliter Bier getrunken. Davon wurden 3,46 Mio. hl von Schweizer Brauereien produziert und 1,59 Mio. hl aus 86 Landern importiert. Mit 75 % ist Lagerbier am beliebtesten, gefolgt von 10 % Spezialbier (Pilsener Brauart), die restlichen 15 % verteilen sich auf diverse Spezialbiere wie Zwickel, Kellerbiere, obergarige Biere und Biermischgetranke. Der Pro-Kopf-Konsum betrug 2017 54,3 Liter Bier. Mit 921 Brauereien[36] auf 8,4 Mio. Einwohner weist die Schweiz wohl die hochste Brauereidichte der Welt auf. Als Brauerei zahlt in der Schweiz eine Braustatte, die mehr als 400 Liter Bier im Jahr produziert und sich daher bei der Eidgenossischen Alkoholverwaltung registrieren muss und zwischen 17 und 34 Rappen[37] pro Liter Biersteuer[38] zahlt.[39][40]
Tschechien
Biermasse
In unterschiedlichen Gegenden Deutschlands, der Schweiz, Osterreichs und der ubrigen Welt haben sich regionale Bezeichnungen fur verschiedene Grossen von Bierglasern und Bierflaschen etabliert, die ihren Ursprung zum Teil in alten (teilweise regionalen) Masseinheiten haben.
Inhaltsstoffe
Bedingt durch die Art der verwendeten Zutaten, den Brau- und Garprozess sowie die Lagerung und Reifung des Bieres sind im fertigen Getrank eine Vielzahl an unterschiedlichen Stoffen wie Kohlenhydrate, Vitamine, Aromastoffe sowie Spurenelemente vorhanden.
| Substanzen | Art | Gewicht | Benotigter Tagesbedarf[41] |
|---|---|---|---|
| Grundsubstanzen | Kohlenhydrate | 30-40 g | |
| Eiweiss | 3-5 g | ||
| Alkohol | 35-43 g | ||
| Kohlensaure | 4-5 g | ||
| Wasser | 840-900 g | ||
| Vitamine | B1 (Thiamin) | 0,03-0,04 mg | 1,0-1,4 mg |
| B2 (Riboflavin) | 0,3-0,4 mg | 1,2-1,6 mg | |
| B6 (Pyridoxin) | 0,4-0,9 mg | 1,2-1,9 mg | |
| H (Biotin) | 0,005 mg | 0,0-0,06 mg oder 0,15 mg[42] | |
| Nikotinsaure (Niacin) | 6-9 mg | 13-18 mg | |
| Folsaure | 0,04-0,8 mg | 0,4-0,6 oder 0,2 mg[42] | |
| Pantothensaure | 0,9-1,5 mg | 6 mg | |
| Elemente | Kalium | 420-570 mg | 2000 mg |
| Phosphor | 0,12-0,32 g | ||
| Schwefel | 0,1-0,2 g | ||
| Magnesium | 80-100 mg | 300-400 mg | |
| Kalzium | 40-100 mg | 1000-1200 mg oder 800 mg[42] | |
| Silicium | 0,01-0,04 g |
Vitamine und Mineralstoffe
Bei moderatem Konsum kann Bier eine gute Quelle vieler wasserloslicher Vitamine sein, darunter die B-Vitamine Riboflavin, Folsaure, Pantothensaure, Pyridoxin und Niacin. Thiamin ist nur in geringen Mengen vorhanden, da es wahrend der Garung von der Hefe abgebaut wird. Da Alkohol die Thiaminaufnahme hemmt, kann das vorhandene Thiamin schlechter verwertet werden. Fettlosliche Vitamine werden wahrend des Brauprozesses abgeschieden und gelangen dadurch nicht ins Endprodukt. Vitamin C ist zwar in Gerste und grunem Malz vorhanden, wird aber beim Darren zerstort. Manchen Bieren wird es als Antioxidationsmittel zugesetzt.[43]
Bier ist reich an Kalium, Magnesium, Selen und Silicium, enthalt aber nur wenig Calcium, Eisen und Zink. Das hohe Kalium-Natrium-Verhaltnis macht Bier gut geeignet fur eine natriumarme Ernahrung. Da Alkohol diuretisch wirkt, kann Bier einen Mineralstoffverlust begunstigen.[43]
Aromastoffe
Bier enthalt zahlreiche Aromastoffe, die fur den Geruch und Geschmack verantwortlich sind. Dabei unterscheiden sich Art und Menge der Aromastoffe je nach Biersorte. Alkoholfreie Biere enthalten - neben dem Alkohol - auch andere Aromastoffe nur in geringerer Konzentration als herkommliche Biere. Eine Auswahl ist in der folgenden Galerie zu sehen.[44]
- Auswahl einiger Aromastoffe im Bier
-
Ethanol ist auch ein Aromastoff.
-
Humulon - ein Bitterstoff aus dem Hopfen.
-
Linalool sorgt fur einen hopfigen Geruch.
-
Furaneol sorgt fur Karamellnoten in dunklen Bieren.
Gesundheit und Risiken
Als alkoholhaltiges Getrank kann Bier eine starke psychische und im spateren Verlauf korperliche Abhangigkeit hervorrufen - also suchtig machen - und zur Alkoholkrankheit fuhren. Da in vielen Regionen der Konsum von Bier[45] und Wein in grosseren Mengen gesellschaftlich anerkannt ist und so nicht als auffalliges Verhalten gilt, wird das Suchtverhalten von den Betroffenen und ihrem Umfeld tendenziell spater erkannt als bei anderen Substanzen.
Herz und Kreislauf
| Biersorte | Polyphenole in mg/l |
|---|---|
| Alkoholfrei | 366 +- 73 |
| Lager | 452 +- 86 |
| Pils | 484 +- 37 |
| Weizen | 504 +- 44 |
| Ale | 563 +- 52 |
| Trappistenbier | 622 +- 77 |
| Bock | 875 +- 168 |
Bier ist eine wesentliche Quelle polyphenolischer Antioxidantien, welche vor Arteriosklerose schutzen konnen. In den Vereinigten Staaten steht Bier an Platz 3 der Antioxidantienlieferanten in Getranken und liefert pro Kopf etwa die doppelte Menge wie Rotwein. In Tiermodellen konnte eine Schutzwirkung von Bier mit und ohne Alkohol nachgewiesen werden, teils war der Effekt in alkoholhaltigem Bier aber starker.[47]
Der Polyphenolgehalt von Bier unterscheidet sich zwischen verschiedenen Sorten deutlich. Den grossten Beitrag zum antioxidativen Effekt liefern Syringasaure, Sinapinsaure, Kaffeesaure und Ferulasaure.[46]
Glutenunvertraglichkeit
Fur Menschen mit einer Glutenunvertraglichkeit (Zoliakie) sind praktisch alle konventionell gebrauten Biere aufgrund des im Braugetreide (Gerste und Weizen) enthaltenen Glutens fur den Konsum nicht oder nur eingeschrankt geeignet. Aus Getreidesorten, die kein Gluten enthalten, wird glutenfreies Bier gebraut. Verwendet werden dafur unter anderem Mais, Reis, Hirse, Sorghum oder Buchweizen. Diese alternativen Getreidesorten sind jedoch oft nur ineffizient zu verarbeiten oder weisen geschmackliche Abweichungen auf.[48] Traditionell zubereitetes Bier oder bierahnliche Getranke auf der Basis dieser Sorten sind in verschiedenen Regionen der Welt verbreitet, so das japanische Sake aus Reis, das aus Mais hergestellte Chicha in Sudamerika oder die auf Hirse basierenden Getranke Tella, Dolo, Pombe und Merisa in Afrika. Industriell produziertes glutenfreies Bier wird nach modernen Brauverfahren hergestellt und orientiert sich geschmacklich oft an handelsublichen Bieren.[48]
Werbung zu gesundheitsbezogenen Wirkungen
Nach der Health-Claims-Verordnung ist Werbung fur Bier mit gesundheitsbezogenen Angaben nicht gestattet.[49]
Kuriosa
Starkstes Bier der Welt
Da die Bierhefe ab 12 % Alkoholgehalt abstirbt, bedarf es zum Erreichen hoherer Konzentrationen unterstutzender Verfahren. Diese sind die nachtragliche Zugabe frischer Hefe, das Entfernen abgestorbener Hefekulturen, das Entziehen von Wasser (Eisbock) oder andere Techniken. Dabei werden mittlerweile Werte uber 60 % erreicht. Da es keine einheitlichen internationalen Massstabe dafur gibt, wie diese Biere hergestellt werden durfen, sind sowohl die Rekorde als auch die Getranke selbst mit Vorsicht zu geniessen.
Sonstiges
- Umgangssprachlich gibt es allerlei Bezeichnungen fur Bier, etwa scherzhaft Gerstensaft oder Hopfenkaltschale.[50]
- Vergleichbar der Weinprobe gibt es die Bierprobe, bei der fur ein interessiertes Publikum ein Angebot mit unterschiedlichen Biersorten und Biermarken vorgestellt wird. Diese fachkundige Beprobung wird meist von einem Biersommelier durchgefuhrt.
- Einer der international bekanntesten Bierverkoster war der Brite Michael Jackson.
- Zwei Fasser Bier waren die erste Fracht, die in Deutschland mit der Ludwigseisenbahn zwischen Nurnberg und Furth befordert wurde. Allerdings nicht mit der Inbetriebnahme und noch nicht mal vom Adler gezogen, sondern zu einem unbekannten Zeitpunkt nach dem 11. Juli 1836 in einem Wagen der Dritten Klasse, und gezogen wurde der erste Zug fruhmorgens von einem Ackergaul.[51] Der Mythos von den Zwei Fassern auf dem Tender des Adlers ist also dem Marketing der Lederer-Brauerei geschuldet. Allerdings markiert dieses Ereignis tatsachlich den Beginn des Gutertransports auf der deutschen Eisenbahn.
- In Schweden ist Bier mit uber 3,5-Vol-Prozent nicht frei im Handel erhaltlich, sondern nur in Filialen der staatlichen Kette Systembolaget. In Finnland ist Bier bis 4,7-Vol-Prozent im freien Handel erhaltlich, wahrend hoherprozentiges Bier nur in den staatlichen Alko-Laden verkauft wird. In Island und auf den Faroer sind in Supermarkten nur Leichtbiere bis 2,25- (Island) bzw. 2,7-Vol-Prozent (Faroer) erhaltlich, wahrend andere Biersorten in wenigen staatlichen Alkoholladen (Vinbudin (Island) und Rusdrekkasola Landsins (Faroer)) vorgehalten werden. Fur Norwegen existieren ahnliche Regelungen, wobei hier die Grenze bei 4,75-Vol-Prozent liegt.
- Der Codex Hammurapi, eine der altesten Gesetzessammlungen der Welt, widmet sich besonders ausfuhrlich dem Bier: Zahlreiche Paragrafen beschaftigen sich mit seiner Herstellung, dem Bierpreis und seiner Zuteilung. So hatten babylonische Provinzverwalter und Hohepriester Anrecht auf die Hochstmenge von rund funf Litern pro Tag, den Hofdamen des Konigs standen immerhin noch drei Liter zu,[52] jedem Tempelarbeiter funf Brote und zwei Kruge Bier. Die Tradition des Haustrunks geht auf diese Zeit zuruck.[53]
- In Biergarten und anderen Ausschanken hat das Bier aus Fassern zumeist die gekuhlte Temperatur. Viele Menschen haben sehr individuelle Vorlieben bezuglich der richtigen Temperatur, zum Anpassen der Trinktemperatur gibt es Bierwarmer. In einem zugefugten Einhangegefass befindet sich warmes Wasser. So kann ein Bier durch die Dauer des Einsatzes des Bierwarmers individuell temperiert werden.
- Es gibt in verschiedenen Landern Bierparteien.
Tag des Bieres
- Der Internationale Tag des Bieres wird seit 2008 jahrlich am ersten Freitag im August gefeiert.
- In der Schweiz wird seit dem 19. April 2012 der Tag des Schweizer Bieres gefeiert.[54]
- Der Deutsche Brauer-Bund feiert seit 1994 den Tag des Deutschen Bieres jeweils am 23. April.
Siehe auch
Literatur
- Hans Michael Esslinger, Ludwig Narziss: Beer. In: Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2009. doi:10.1002/14356007.a03_421.pub2
- Ludwig Narziss: Abriss der Bierbrauerei. 7. Auflage. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2004, ISBN 3-527-31035-5.
- Michael Jackson: Bier. Dorling Kindersley, Starnberg 2005, ISBN 3-8310-0801-9.
- Klaus-Peter Gilbertz: Internationale Bibliographie zur Geschichte des Bieres, der Brauereien und des Brauwesens. 2. Auflage. Bergkirchen 2006, ISBN 3-00-016701-3.
- Brian Glover: Bier. Die besten Marken der Welt. Eurobooks Cyprus Limited, Limassol 2000, ISBN 978-3-89815-090-3.
- Gunther Hirschfelder, Manuel Trummer: Bier. Eine Geschichte von der Steinzeit bis heute. Theiss Verlag-WBG, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-8062-3270-7.
- David Kenning: Bier: Brauereien und Sorten aus der ganzen Welt. Parragon Books, Bath 2006, ISBN 978-1-4454-1034-0.
Weblinks
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- Literatur von und uber Bier im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Olivier Robert: Bier. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Alle deutschen Biersorten (Webarchiv)
- Historische Biere
- Karte der Schreibweisen fur Bier in Europa (Webarchiv)
Einzelnachweise
- | Eintrag zu Bier. In: Rompp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 9. Februar 2016.
- | Friedrich Kluge, Elmar Seebold: Bier. In: Etymologisches Worterbuch der deutschen Sprache. 22. Auflage. 1989, S. 83 f. (Digitalisat im Textarchiv - Internet Archive).
- | Wolfgang Pfeifer et al.: Bier. In: Etymologisches Worterbuch des Deutschen. Digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer uberarbeitete Version im Digitalen Worterbuch der deutschen Sprache. 1993 (Eintrag).
- | Forscher wollen alteste Brauerei der Welt entdeckt haben bei spiegel.de (abgerufen am 4. Oktober 2018)
- | Altestes Bierrezept Chinas entschlusselt auf science.orf.at, abgerufen am 6. April 2017, (Aus Jiajing Wang u. a.: Revealing a 5,000-y-old beer recipe in China. In: PNAS. 113(23), 2016, S. 6444-6448, doi:10.1073/pnas.1601465113).
- | Oli Bloor, Ed Scott-Clarke and Katy Scott: The brewery that turns bread into beer. In: CNN. 18. Dezember 2017, abgerufen am 19. November 2020.
- | Thomas Hengartner, Christoph Maria Merki (Hg.): Genussmittel. Ein kulturgeschichtliches Handbuch, Campus Verlag, Frankfurt, New York, Vorschau bei Google-Books, Seite 34
- | Franz Meussdoerffer, Martin Zarnkow: Das Bier: Eine Geschichte von Hopfen und Malz. C.H. Beck Verlag, 2014, ISBN 978-3-406-66667-4, S. 35.
- | Porst. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 23, ISBN 3-11-017535-5, S. 287 ff.
- | Mikrobiologische Stabilisierung durch Hopfenextrakte, bei Fraunhofer-Institut, abgerufen im Februar 2024
- | Tom Standage, Sechs Getranke, die die Welt bewegten, Artemis & Winkler, Dusseldorf 2006, S. 250
- | Wundermittel Bier - Erstmal ein kuhles Blondes: Die Geschichte des Bieres MDR, 1. August 2018
- | Das Kloster als Unternehmen: Starkes Andechs-Bier fur die Fastenzeit. Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, 23. Dezember 2001
- | Pro-Kopf-Bierkonsum in Osterreich 2022. Abgerufen am 4. Februar 2024.
- | Bier. Eintrag Nr. 101 im Register der Traditionellen Lebensmittel des osterreichischen Bundesministeriums fur Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft. abgerufen am 17. Februar 2013.
- | Klassifizierung von Bier. Abgerufen am 8. Oktober 2020.
- | Teresa Pistracher: 1.7 Bezeichnung. Abgerufen am 3. Juli 2022 (deutsch).
- | Verordnung des EDI uber Getranke SR 817.022.12, Art. 65.
- | Wissenswertes rund um Bier Hopfen und Malz
- | Stiftung Warentest: Alkoholfreies Bier - ein bisschen Alkohol In: Test, Heft 7/2008, Juli 2008.
- | Stiftung Warentest: Alkoholfreies Bier - ein bisschen Alkohol In: Test, Heft 7/2008, Juli 2008.
- | Nina Prell: Versteckte Promille - Wie riskant ist naturlicher Alkohol in Lebensmitteln? In: Focus. 29. April 2011.
- | Eintrag zu Biereinteilung. In: Rompp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 19. September 2013.
- | https://rundschau.de/trends/umsatz-online-lebensmittelhandel-in-deutschland-2/
- | Absatzverteilung von Biermischgetranken in Deutschland nach Sorten in den Jahren 2016 und 2017. Statista GmbH, abgerufen am 25. Januar 2019
- | Barth Bericht 2022/23
- | The Contribution made by Beer to the European Economy EU Report - March 2020. (PDF) Abgerufen am 9. Oktober 2020.
- | EUROPEAN BEER TRENDSSTATISTICS REPORT - 2019 Edition. (PDF) Abgerufen am 9. Oktober 2020.
- | Laut Deutscher Bierbrauer Bund (Memento vom 31. August 2017 im Internet Archive) (PDF; 18 kB), auf brauer-bund.de, abgerufen am 15. Januar 2021.
- | Bierabsatz im Jahr 2019 um 1,9 % gegenuber dem Vorjahr gesunken. Pressemitteilung Nr. 032 vom 30. Januar 2020. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 12. Oktober 2020.
- | a b Brauwirtschaft 2019. (PDF) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 12. Oktober 2020.
- | Absatz von Bier, betriebene Braustatten, Verbrauch von Bier. Abruftabelle. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 12. Oktober 2020.
- | Alkoholverbrauch geht im Corona-Jahr 2020 weiter zuruck. Abgerufen am 28. Juni 2021.
- | Bierabsatz 2023 um 4,5 % niedriger als im Vorjahr. In: destatis.de. Statistisches Bundesamt, 1. Februar 2024, abgerufen am 1. Februar 2024.
- | Presse 1,4 % weniger Bier im Jahr 2024 abgesetzt. In: destatis.de. 3. Februar 2025, abgerufen am 3. Februar 2025.
- | Verzeichnis der steuerpflichtigen Inlandbrauereien, (PDF), Eidgenossische Zollverwaltung EZV, Stand vom 13. Marz 2018, abgerufen am 22. April 2018.
- | Biersteuer, auf der Website der Eidgenossische Zollverwaltung EZV, abgerufen am 22. April 2018.
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- | Ins Glas geschaut. In: Bier von hier. Im Land der Bierbrauer. Beilage der NZZ am Sonntag. und der Zentralschweiz am Sonntag. 22. April 2018, S. 8.
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- | Deutsche Gesellschaft fur Ernahrung e. V.: Referenzwerte fur die Nahrstoffzufuhr (Memento vom 7. Mai 2010 im Internet Archive).
- | a b c Richtlinie 90/496/EWG (PDF) des Rates vom 24. September 1990 uber die Nahrwertkennzeichnung von Lebensmitteln
- | a b Charles W. Bamforth: Beer: Health and Nutrition. Wiley-Blackwell, 2004, ISBN 0-632-06446-3, S. 106 ff.
- | Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch & Peter Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. 6. Auflage. Springer, Berlin 2008, ISBN 978-3-540-73201-3, Kap. 20, S. 911-935, doi:10.1007/978-3-540-73202-0.
- | DWDS - Digitales Worterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 19. Dezember 2022.
- | a b Alessandro Piazzon, Monica Forte, Mirella Nardini: Characterization of Phenolics Content and Antioxidant Activity of Different Beer Types. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry. Band 58, Nr. 19, 2010, ISSN 0021-8561, S. 10677-10683, doi:10.1021/jf101975q.
- | Joe A. Vinson: Beer: Is It Alcohol, Antioxidants, or Both? Animal Models of Atherosclerosis. In: Victor R. Preedy (Hrsg.): Beer in Health and Disease Prevention. Academic Press, 2009, ISBN 978-0-12-373891-2, S. 635-640.
- | a b Glen P. Fox: Beer and Celiac Disease. In: Victor R. Preedy (Hrsg.): Beer in Health and Disease Prevention. Academic Press, 2009, ISBN 978-0-12-373891-2, S. 561-566.
- | "Bekommliches" Bier - Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben | Advant Beiten. Abgerufen am 22. Juni 2023.
- | Hopfenkaltschale, Der Standard, 2005
- | Kalenderblatt-Sendung auf BR2 zum 11. Juli 1863 BR, abgerufen am 9. Oktober 2025
- | Brockhaus: ,,Was so nicht im Lexikon steht". Leipzig 1996, ISBN 3-7653-1551-6, S. 38.
- | Hier schreibt der Chef Werner Dubach, Prasident der Eichhof Holding: Bierbrauer im goldenen Kafig. Handelszeitung, 26. Mai 2004.
- | Tag des Schweizer Bieres 2014. (Memento vom 18. August 2014 im Internet Archive)
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- Text der gesprochenen Version (26. April 2006)