Dark Mode

Zum Inhalt springen

Hanf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopadie
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hanf (Begriffsklarung) aufgefuhrt.
Cannabis ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Cannabis (Begriffsklarung) aufgefuhrt.
Hanf

Hanf (Cannabis)

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Hanfgewachse (Cannabaceae)
Gattung: Hanf
Wissenschaftlicher Name
Cannabis
L.

Hanf (Cannabis) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hanfgewachse. Der Anbau, Vertrieb und Besitz von Cannabis als Rauschmittel ist in vielen Landern illegal oder nur eingeschrankt zulassig.

Hanf ist eine meist einjahrige krautige Pflanze. Je nach Umweltbedingungen erreicht die Pflanze sehr unterschiedliche Wuchshohen. Unter gunstigen Bedingungen, auf feuchten, aber nicht staunassen Boden mit guter Nahrstoffversorgung konnen bis zu funf Meter Wuchshohe erreicht werden. Aber auch Kummerformen ungunstiger Standorte, mit Wuchshohen um die 20 Zentimeter, konnen erfolgreich bluhen und fruchten. Wildpflanzen erreichen gewohnlich nicht mehr als etwa drei Meter Hohe. Zur Faserproduktion genutzter Hanf wachst im dichten Stand gerade aufrecht. Frei wachsende Pflanzen sind oberwarts mehr oder weniger reich verzweigt.

Die Blatter sind handformig zusammengesetzt (palmat), der Rand ist gesagt. Die Anzahl der Blattchen an einem Blatt schwankt: Die ersten Blattpaare haben gewohnlich nur ein Blattchen, nachfolgende konnen bis zu 13 haben (gewohnlich sieben bis neun, je nach Genetik und Umweltbedingungen). Zur endstandigen Blute hin nimmt die Blattchenzahl wieder bis auf ein Einzelblattchen ab. Die Blatter sind im unteren Bereich vorwiegend gegenstandig, weiter oben wechselstandig.

Mannliche Hanfbluten mit unreifen Knospen

Alle Hanfarten sind windbestaubt[1] und zweihausig getrenntgeschlechtig (diozisch). Das bedeutet, dass eine Hanfpflanze entweder mannliche oder weibliche Bluten ausbildet.[2] Mannliche und weibliche Blutenstande sind sehr verschieden gestaltet. Mannliche Bluten sitzen in aufrechten, endstandigen (terminalen) und blattachselstandigen, reich verzweigten rispenartigen Trugdolden, die etwa 25 Zentimeter Lange erreichen konnen. Die gelbgrunen Einzelbluten sind hangend an zwei bis vier Millimeter langen Stielen, die funf Kelchblatter werden bis zu vier Millimeter lang, Kronblatter fehlen vollig.

Weibliche Hanfbluten mit zahlreichen Trichomen

Die weiblichen Bluten sitzen knauelig, oft zu zweien, gehauft in den Blattachseln von grossen, laubblattartigen Tragblattern. Sie sind von Hochblattern umgeben, die etwa zwei bis acht Millimeter Lange erreichen; diese sind von weisslichen Trichomen (gestielten Drusen) dicht besetzt. Die Bluten sind unauffallig, grunlich und ungestielt. Der kugelige Fruchtknoten ist in den anliegenden Kelch und die umgebenden Hochblatter eingeschlossen. Die zwei Griffel der Narbe sind orangerot bis rot gefarbt.[3][4] Die Fruchte sind Achanen.[5]

In seltenen Fallen treten auch monozische Pflanzenexemplare auf, die beide Bluten tragen.[6] Dabei kommen die unterschiedlichen Blutentypen manchmal in separaten Blutenstanden, manchmal in einem einzigen Blutenstand vor.[6]

In der Natur ist Hanf diploid, die Chromosomenzahl betragt 2n = 20, in Kultur wurden auch polyploide Pflanzenlinien gezuchtet.[7] Das Genom des Hanfes wurde am 18. August 2011 zum ersten Mal komplett sequenziert und betragt 131 Milliarden Basen. Nach Sortierung wird es auf etwa 400 Millionen Basenpaare geschatzt.[8]

Die beiden Worter ,,Hanf" (von althochdeutsch hanef) und lateinisch ,,Cannabis" (von altgriechisch kannabis kannabis) sind vermutlich etymologisch verwandt. Als Ursprung dieses Wanderwortes wurden das Thrakische und das Skythische vorgeschlagen.[9]

Ursprunglich war Hanf vermutlich in Zentralasien beheimatet. Da er durch menschliches Zutun seit Tausenden von Jahren immer weiter verbreitet wurde, lasst sich das naturliche Verbreitungsgebiet jedoch nicht mehr sicher eingrenzen. Heute ist Hanf fast weltweit in den gemassigten bis tropischen Zonen zu finden, sowohl kultiviert als auch verwildert.[10][11]

Aussere Systematik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gattung Cannabis trennte sich wahrscheinlich vor ca. 27,8 Mio. Jahren wahrend des mittleren Oligozans von seinem engsten Verwandten, der Gattung Hopfen (Humulus); die Pollen beider Gattungen sind schwer zu unterscheiden. Die altesten Pollen, die Cannabis zugeschrieben wurden, sind 19,6 Mio. Jahre alt (fruhes Miozan); der Fundort befindet sich in Ningxia, an der Grenze von Tibet- und Lossplateau. Im spaten Pleistozan war die Gattung weit in Asien verbreitet. Die altesten Funde in Sudasien datieren 32.000 Jahre zuruck.[12]

Innere Systematik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gattung Cannabis (mit Betonung auf der ersten Silbe; uber lateinisch cannabis von griechisch kannabis, ,Hanf') wurde ursprunglich anhand von Cannabis sativa (Gewohnlicher Hanf, fruher auch ,,indischer Hanf" genannt) als monotypische Gattung von Carl von Linne 1753 aufgestellt. Lamarck teilte dann 1785 die indische Sippe anhand morphologischer Merkmale und der berauschenden Fahigkeit als Cannabis indica (Indischer Hanf) ab und der russische Botaniker Dmitrij E. Janischewsky beschrieb als Erster 1926 Cannabis ruderalis (Ruderal-Hanf). Im 20. Jahrhundert war die Systematik innerhalb der Gattung Cannabis umstritten, neben dem Modell dreier verschiedener Arten gab es auch die Beschreibung als eine einzige Art C. sativa mit zahlreichen Unterarten. Einige Botaniker haben eine Aufteilung in mehr als drei Arten vorgeschlagen.

2003 verfasste der Amerikaner Karl W. Hillig eine ausfuhrliche genetische Untersuchung anhand von 157 Populationen weltweit,[13] die den Artrang von Cannabis sativa und Cannabis indica bestatigte. Die Eigenstandigkeit von Cannabis ruderalis konnte jedoch nicht sicher nachgewiesen werden, eine spatere Arbeit zur Chemotaxonomie der Gattung[14] bestatigte diese Ergebnisse und verengte den Umfang der Gattung auf zwei Arten:

  • Hanf (Cannabis sativa L.)
    • Kultur-Hanf (Cannabis sativa var. sativa)
    • Wild-Hanf (Cannabis sativa var. spontanea Vav.)
  • Indischer Hanf (Cannabis indica Lam.)

Kompliziert werden die Verhaltnisse dadurch, dass, zuruckgehend auf eine Arbeit von Loran C. Anderson 1980,[15] sich bei Zuchtern von Marihuana ein Sprachgebrauch einburgerte, nach dem Pflanzen mit breiten Blattchen, eher gestauchter Wuchsform und fruher Reife ,,indica" benannt wurden, schmalblattrige, langgestreckte und spat reifende Formen ,,sativa". Beide unterscheiden sich auch chemotaxonomisch im Cannabinoid-Profil. Diese Verwendung von ,,sativa" und ,,indica" hat keinen Bezug zur Taxonomie, im Gegenteil gehoren die von Lamarck beschriebenen Cannabis indica zu ,,sativa".[16]

Bei einer genetischen Untersuchung der mitochondrialen und Chloroplasten-DNA von 76 Populationen (Cultivaren, Landrassen und wild wachsenden) fanden australische Forscher sechs verschiedene Haplotypen, die sie in drei Kladen gliedern konnten; diese stimmen nicht mit den morphologisch abgegrenzten Sippen uberein.[17] Ihre Studie fand aber vor allem deshalb Aufmerksamkeit, weil sie in einer popularen Veroffentlichung eine der drei von ihnen gefundenen Gruppen (,,races") ,,rasta" benannten[18] (allerdings nicht in ihrer wissenschaftlichen Publikation, dort nur ,,group c").

Bei einer umfassenden Untersuchung unter Berucksichtigung von Pflanzenmaterial aus dem Ursprungsgebiet der domestizierten Sippen schlugen John M. McPartland und Ernest Small im Jahr 2020 eine neue Gliederung vor.[16] Ihren Untersuchungen zufolge sind die genetischen Unterschiede innerhalb der Gattung Cannabis fur die Unterscheidung mehrerer Arten zu gering, sie schlagen daher vor, die unterscheidbaren Hauptformen als Unterarten zu fassen. Dabei gehoren alle wegen ihres THC-Gehalts angebaute Formen zur Subspezies indica (einschliesslich der von Zuchtern als ,,sativa" bezeichneten schmalblattrigen Formen). Cannabis sativa subsp. sativa umfasst nur zur Fasergewinnung angebaute Formen, deren Wildform der Ruderal-Hanf (C. sativa var. spontanea Vav., syn. Cannabis sativa var. ruderalis Janischevsky) ist. Alle zur Drogengewinnung angebauten Sippen gehen auf Wildformen zuruck, die sudlich des Himalaya zuhause waren. Sie unterscheiden innerhalb der subsp. indica zwei Formen, die in etwa den ,,sativa" und ,,indica" der Zuchter entsprechen, die jeweils ebenfalls als Kultur- und als Wildpflanze vorkommen. Danach unterscheiden sie vier Varietaten:

  • Cannabis indica subsp. indica var. indica. Grosse, wenig verzweigte Pflanzen mit schmalen Blattchen, Verhaltnis THC zu CBD grosser 7, spat reifend (,,sativa"). Die von Lamarck 1785 als indica beschriebene Sippe.
  • Cannabis indica subsp. indica var. himalayensis (Cazzuola) McPartl. & E.Small. die dazugehorenden Wildpflanzen (oder urtumlichen Landrassen) aus dem Bergland von Indien, Nepal und Bhutan im Westen des Himalaya.
  • Cannabis indica subsp. indica var. afghanica (Vavilov) McPartl. & E.Small. Kleine Pflanzen (meist weniger als 1 m, immer weniger als 2 m hoch) mit breiten Blattchen, THC zu CBD-Gehalt kleiner 7 (normalerweise grosser 2) (,,indica").
  • Cannabis indica subsp. indica var. asperrima (Regel) McPartl. & E.Small. Deren Wildform. THC zu CBD oft kleiner 2. Wild oder subspontan im sudlichen Zentralasien, im nordwestlichen Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan und China (Xinjiang), nordlich anschliessend an die Verbreitung von himalayensis.

Die urtumlichen Landrassen (und mogliche uberlebende Wildpflanzen) sind heute durch introgressive Hybridisierung vom Aussterben bedroht, da durch den weltweiten Handel und Zucht- und Anbauversuche immer mehr Pflanzen anderer Herkunft in die alten Ausbreitungszentren eingefuhrt werden, wodurch die naturliche Diversitat immer mehr verarmt. Die etwa 20.000[19] gezuchteten Cannabis-Sorten sind grosstenteils heute Hybride zwischen den Varietaten.

Video: Die Geschichte des Hanfs

Genomanalysen und Resequenzierungen lassen darauf schliessen, dass Cannabis sativa bereits im fruhen Neolithikum in Ostasien kultiviert wurde. Die umfassende genomische Untersuchung von 110 Pflanzenproben verschiedenen Ursprungs weltweit zeigte, dass alle derzeit bekannten Hanf- und Cannabinoid-Kultivare von einem Ur-Genpool abstammen, der mit heutigen Cannabis-Wildpflanzen/-varietaten in China assoziiert ist. Genomisch datiert existierten vor ca. 12.000 Jahren fruhe domestizierte Vorfahren von Nutzhanf- und Cannabinoid-Typen, die von ,,Basal"-Cannabis abstammen.[20]

Fruhgeschichte und Antike

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanf (Cannabis sativa L.) wurde in China schon seit Langem genutzt. Ma (Ma ), wie die Chinesen den Hanf nannten, lieferte ihnen nicht nur wohlschmeckende und nahrhafte Samen, auch die Stangel mit ihren besonders langen und nahezu unverwustlichen Fasern wusste man schon fruh zu schatzen. Bereits im Shennong Bencaojing, einem fruhestens 2800 v. Chr., aber eher zwischen 300 v. Chr. und 200 n. Chr. verfassten chinesischen medizinischen Text, beschreibt der Autor, wie Hanf als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und viele andere Unpasslichkeiten eingesetzt werden kann.

In einem 2700 Jahre alten Grab der in China bestehenden Gushi-Kultur wurde ein ausschliesslich mit stark psychoaktiven Cannabisbluten gefullter Behalter als Teil der Grabbeigabe entdeckt.[21][22]

Uber Indien und die antiken Hochkulturen im heutigen Irak trat der Hanf seinen Weg um die Welt an. In Europa sind die altesten Funde ca. 5500 Jahre alt und stammen aus dem Raum Eisenberg (Thuringen, Deutschland). Ursprunglich stammt Cannabis wahrscheinlich aus Kasachstan.[23] Aus der Gegend des heutigen Litauen stammen Funde von Hanfsamen ca. 2500 v. Chr. und eines Hanffadens ca. 2300 v. Chr. Die alten Griechen und ihre agyptischen Nachbarn kleideten sich oft mit Hanf; Kleidung aus Hanfgewebe wird von Herodot (450 v. Chr.) erwahnt. Hanf, Nessel und Flachs waren lange Zeit die wichtigsten Faserpflanzen Europas. Plinius der Altere schreibt, dass Hanf Schmerzen lindere, und Pedanios Dioscurides berichtet von der Wirksamkeit des Saftes der Hanfsamen gegen Ohrenschmerzen. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit wurden aus Hanf Mittel zur Linderung von Wehenkrampfen und nachgeburtlichen Schmerzsymptomen gewonnen.

Mittelalter und Neuzeit

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Illustration aus dem Jahr 1885
Cannabis sativa im Stundenbuch der Anne von Bretagne

Hanf blieb auch nach der Antike in Europa eine wichtige Nutzpflanze. Kaiser Karl der Grosse erwahnte 812 im Kapitel LXII seiner Landguterverordnung Capitulare de villis vel curtis imperii den Hanf (canava), wenngleich er ihn auch nicht in die Liste der als verpflichtend anzubauenden Pflanzen aufnahm.

Viele mittelalterliche Waffen wie etwa der Langbogen, dessen Sehnen aus Hanf bestanden, waren ohne die robuste und widerstandsfahige Hanffaser, die enorme Zugkrafte aushalt, nicht anzufertigen gewesen.

Uber Spanien fand im 13. Jahrhundert eine weitere Anwendung der Hanffaser ihren Weg nach Europa - die Papierherstellung. Da die Papierherstellung aus Holz damals noch nicht beherrscht wurde, war Hanf neben Lumpen, die selbst oft aus Hanf bestanden, der wichtigste Rohstoff fur die Papierproduktion. So entstand in Nurnberg 1290 eine erste Papiermuhle auf deutschem Boden, und Gutenberg druckte 1455 seine beruhmte Gutenberg-Bibel auf Hanfpapier. Die vielfach kolportierte Aussage, die amerikanische Unabhangigkeitserklarung von 1776 sowie deren Entwurfe seien auf Hanfpapier gedruckt[24], wurde anhand der Originaldokumente vom US-amerikanischen National Constitution Center[25] und Politifact[26] als Mythos bezeichnet.

Abraham Gotthelf Kastner empfahl in dem von ihm ubersetzten Buch Abhandlungen aus der Naturlehre von 1744 den gemeinsamen Anbau von Hanf und Kummel und schilderte hierzu die genaue Vorgehensweise.[27]

Hanfseile und Segeltuch aus Hanf waren in der Schifffahrt wichtig, da die Faser sehr widerstandsfahig gegenuber Salzwasser ist und weniger Wasser aufnimmt als beispielsweise Baumwolle - Baumwollsegel wurden bei Regen derartig schwer, dass die Masten brechen konnten. Auch Flachsleinen war ein schlechter Ersatz, da es bei Kontakt mit Wasser anders als Leinwand aus Hanf binnen weniger Monate verrottet. Venedig erreichte seine Vormachtstellung als bedeutendes Handelszentrum im Mittelalter unter anderem durch die hohe Qualitat der Seilerei. In Sudwestdeutschland ging der Hanfanbau mit dem Aufkommen des fur die Bauern rentableren Tabakanbaus sowie mit der Einfuhr von Sisalfasern zuruck und kam bis zum Ersten Weltkrieg bis auf wenige Ausnahmen praktisch zum Erliegen.

Moderne und Gegenwart

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hanferntemaschine Blucher 02 fur die Fasergewinnung

In der Mitte des 20. Jahrhunderts verdrangten Kunstfasern besonders des Herstellers DuPont den Hanf auch aus der Bekleidungsherstellung, unterstutzt von der Anti-Cannabis-Kampagne von Harry J. Anslinger. Ausnahmen bildeten hier die ,,Hemp-for-Victory"-Kampagne des US-Militars, das dringend den Rohstoff Hanf fur die Rustung brauchte,[28] sowie die Landwirtschaftspolitik im nationalsozialistischen Deutschland, die den Anbau von Hanf als nachwachsenden Rohstoff vor Kriegsbeginn in wenigen Jahren vervierfachte.[29]

Der landwirtschaftliche Anbau von Hanf hat seit seiner ,,Wiedergeburt" Anfang der 1990er-Jahre kontinuierlich zugenommen. Trotzdem liegt die Produktion in Europa weit hinter der Nachfrage zuruck.

Dank seiner Eigenschaften konnte Hanf in vielen Bereichen der Wirtschaft wieder Fuss fassen. Er eignet sich zum Hausbau ebenso wie als Basis fur Farben, Lacke, Waschmittel und vieles mehr. Die Hanffaser ist der Baumwollfaser in vielerlei Hinsicht uberlegen und auch fur die Herstellung bestimmter Papiere geeignet.

Hanferzeugnisse zeigen eine sehr gute Widerstandsfahigkeit gegen Verschleiss, sodass die Fasern oft recycelt werden konnen und auch fruhe, geschichtliche Druckerzeugnisse eine gute Haltbarkeit aufweisen.

In der Pflanzenzuchtung wird Hanf als Parzellenisolation von Zuchtgarten genutzt, in denen mit Windbestaubern wie Beta-Ruben gearbeitet wird.

Hanfsamen finden auch als Futtermittel Verwendung. Sie kommen vor allem in Vogelfuttermischungen und Kornfuttermischungen fur Nagetiere (haufig fur Meerschweinchen und Kaninchen) vor. Sie haben wie alle Samereien einen hohen Fettgehalt und sorgen daher gerade bei Jungtieren fur schnelles Wachstum.

Um den legalen Anbau und Vertrieb hat sich eine finanzielle Infrastruktur meist kleinerer Unternehmen entwickelt.[30]

Hanf zahlt zu den altesten Nutzpflanzen der Erde. Die einzelnen Bestandteile der Pflanze (Fasern, Samen, Blatter und Bluten) werden ungenauerweise ebenfalls als Hanf bezeichnet. Aus diesen Pflanzenteilen konnen, je nach verwendeter Art oder Subspezies, verschiedene Produkte hergestellt werden:

Als Kulturpflanze angebauter Hanf wird im Fruhjahr ausgesat, die Samen keimen gewohnlich nach drei bis sieben Tagen. Bei einer Wuchshohe von etwa zehn Zentimeter werden die ersten echten Laubblatter (nach den Keimblattern) gebildet. Die Pflanze wachst bei zunehmender Tageslange, bluht aber nur, wenn die Tageslange abnimmt, d. h. die Dunkelperiode etwa 10 bis 12 Stunden uberschreitet (also erst im Spatsommer).

Als Arznei- und Drogenpflanze konnen nur bluhende weibliche Pflanzen verwendet werden, auch Hanfsamen und Hanfol lassen sich nur von fruchtenden weiblichen Pflanzen gewinnen.

Zur Gewinnung von Hanffasern sind dagegen sowohl weibliche wie mannliche Pflanzen geeignet, denn es werden die Sprossachsen verwertet. Allerdings sind die mannlichen Pflanzen fruher erntereif als die weiblichen, was den gemeinsamen Anbau verkompliziert.[31]

Da Hanf Schwermetalle aus dem Boden akkumuliert, kann es zur Phytosanierung bei Belastung mit Cadmium eingesetzt werden.[32] Die hochsten Konzentrationen werden dabei in den Blattern erzielt.[33] Cadmium, Nickel, Blei, Quecksilber, Cobalt, Molybdan und Arsen wird in sauren Boden am starksten aufgenommen.[34] Die Pflanze reagiert auf den Stress durch die Schwermetallbelastung durch vermehrte Bildung von Phytochelatinen.[35]

Hauptartikel: Nutzhanf
Hanffasern sind der Rohstoff fur sehr widerstandsfahige Textilien.
Langsschnitt durch einen Stamm

Als alteste Spuren einer Nutzung von wild gesammeltem Hanf zur Fasergewinnung gelten Fasern aus der Dzudzuana-Hohle in Georgien, deren Alter auf etwa 30.000 Jahre geschatzt wird. In der beruhmten Fundstelle Dolni Vestonice in Sudmahren wurden Abdrucke von genutzten Fasern entdeckt, die vermutlich etwa 26.000 Jahre alt sind. Der Ursprung des Anbaus von Nutzhanf als Kulturpflanze wird in China vermutet, nach archaologischen Funden und schriftlichen Quellen soll er etwa 5.000 bis 6.000 Jahre alt sein. Der Sage nach hat der Urkaiser Shennong den Anbau gelehrt. Die tatsachlich altesten Nachweise von Kulturhanf in China gehen auf die Yangshao-Kultur zuruck, wo in Linjia verkohlte Hanfsamen in einem Keramikgefass ausgegraben wurden, deren Alter auf 5.500 bis 4.500 Jahre geschatzt wurde. In der Siedlung Banpo, die um 3600 v. Chr. aufgegeben wurde, wurden Gewebereste gefunden, deren Zuordnung zum Hanf aber nicht vollig gesichert ist. Als sicherer gelten Abdrucke von Hanfschnuren in Keramikgefassen aus derselben Zeit. Weitere Funde von Geweberesten aus Hanffasern stammen etwa aus Tahojuang im Kreis Yongjing, Gansu (4.150 bis 3.780 Jahre alt) oder von einer Ausgrabung in der Kustenebene von Zhejiang (5.500 bis 4.200 Jahre alt). In einem der altesten Werke der chinesischen Literatur, dem Xia Xiao Zheng (,,kleiner Kalender der Xia-Dynastie"), dessen Alter auf vielleicht 3.000 Jahre geschatzt wird, wird der Hanfanbau bereits erwahnt. Die Chinesen nutzten Hanffasern auch seit langer Zeit zur Papierherstellung, es war der erste dafur in grosserem Stil verwendete Rohstoff. Zahlreiche der Bucher, die in den Mogao-Grotten nahe Dunhuang entdeckt wurden und die auf das 9. Jahrhundert n. Chr. datiert werden, sind auf Hanfpapier geschrieben.[36]

Von der Antike bis tief ins 20. Jahrhundert war Hanf ein anerkannter und unentbehrlicher Rohstoff zur Herstellung einer Vielzahl von Gegenstanden, darunter Kleidung, Hanfseile, Taue und Takelagen fur Schiffe, Verbandstoffe (Verbandmittel und Scharpien)[37] und Papier.

In den Jahren nach 1985 kam es zu einem regelrechten Hanf-Boom, der den Anwendungen der Nutzpflanze immensen Vortrieb einbrachte. Im Zuge dieser Hanfwelle entstanden in aller Welt Strukturen, die sich fur eine Normalisierung der gesetzlichen Lage oder schlicht fur eine vollstandige Legalisierung einsetzten. Das weltweit wachsende Engagement und der damit wachsende politische Druck fuhrten dazu, dass man sich auf europaischer Ebene mit Hanfanbau beschaftigte und dass heute (2017) 52 Nutzhanf-Sorten in der EU zum Anbau erlaubt sind.[38]

Hanf ist als nachwachsender Rohstoff wegen seiner problemlosen Zucht und vollstandigen Nutzbarkeit beliebt. Es werden keinerlei Herbizide benotigt, weil die Pflanzen bereits nach wenigen Tagen den Boden vollstandig beschatten, sodass kein Unkraut mehr Licht findet. Ausserdem ist er ausserst schadlingsresistent und pflegeleicht. Hanf produziert mehr Biomasse als jede andere heimische Nutzpflanze. In der Wirtschaft ist Hanf ausserst vielseitig einsetzbar und wird wegen seiner hohen Haltbarkeit, Umweltvertraglichkeit und niedrigen Energiebilanz geschatzt.

Eine Fulle von Publikationen befasste sich seit Beginn des 21. Jahrhunderts mit den Inhaltsstoffen von Hanf. Uber tausend Substanzen sollen in der Pflanze gefunden worden sein.[39]

Charakteristisch sind jedoch Cannabinoide, Terpenoide und andere fluchtige Substanzen, die von Trichomen abgegeben werden. Diese Pflanzenbestandteile treten fast ausschliesslich auf den Kelchblattern und Tragblattern weiblicher Hanfpflanzen auf.[40]

Die Bastfasern des Hanfs sind aus Zellen aufgebaut, deren Wande aus Cellulose, Hemicellulose, Pektin, Glykoproteinen und Lignin bestehen.[41]

Hanf als Arzneimittel

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Medizinisches Cannabis aus den USA

Die pharmakologischen Wirkungen von Hanf sind erst in jungster Zeit in den Fokus der medizinischen Forschung geruckt. Verantwortlich fur die Wirkungen sind Inhaltsstoffe, die als Cannabinoide bezeichnet werden; allen voran D9Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Dabei ist auch auf Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu achten.

Studien weisen auf ein mogliches arzneiliches Potential von medizinischem Hanf bei gewissen Krebsformen.[42][43][44][45] Die medizinische Anwendung von Cannabis und Cannabinoiden wird derzeit intensiv erforscht.[46]

Die Verschreibungsfahigkeit von Hanfbluten und Hanfextrakten ist national unterschiedlich geregelt. Das Einheitsabkommen uber die Betaubungsmittel der UN verlangt im Artikel 28 eine nationale Behorde, die die Verwendung reguliert und kontrolliert. Erstes europaisches Land, das eine solche Regelung traf, waren die Niederlande, wo seit 2001 medizinisches Cannabis Patienten verschrieben werden kann. Schon vorher war die Selbstversorgung uber halblegale Coffeeshops geduldet worden, die einige Patienten weiterhin dem neuen verschriebenen medizinischen Cannabis vorzogen.[47] In Deutschland ist Cannabis (,,Pflanzen und Pflanzenteile der zur Gattung Cannabis gehorenden Pflanzen") seit dem 10. Marz 2017[48] ein verkehrs- und verschreibungsfahiges Arzneimittel, das theoretisch von jedem Arzt verschrieben werden kann, wenn dieser den Einsatz als sinnvoll erachtet. In Osterreich sind Zubereitungen aus Cannabisextrakten gemass SS 14 Zif. 3 Suchtgiftverordnung verschreibbar.[49] Inzwischen sind in den meisten anderen europaischen Landern Cannabis-Praparate wie Nabiximols erlaubt, in den meisten auch andere Praparate wie Epidiolex (mit dem nicht psychoaktiven Cannabidiol als Wirkstoff[50]). In vielen Landern der Europaischen Union, zum Beispiel seit 2018 Portugal, Danemark, Polen, Frankreich, Grossbritannien, wurden nationale Programme fur verschreibungspflichtiges medizinisches Cannabis aufgelegt; eine einheitliche Reglung in der EU existiert bisher aber nicht. 2019 folgte die Schweiz mit einer nationalen Regelung.[47] Ausserhalb Europas existieren vergleichbare Regelungen so in Israel und in Australien schon seit 2016.[47] Stand 2018, hatten aber nur vier Lander, Deutschland, Kanada, Israel und die Niederlande, Cannabis auch als Kraut (also als Pflanzliche Arzneidroge) fur den medizinischen Gebrauch freigegeben.[51] Kompliziert ist die Rechtslage in den USA, wo es je nach Bundesstaat viele abweichende Regelungen gibt.

Als Medizinalhanf kommen sowohl Cannabis sativa als auch Cannabis indica bzw. daraus resultierende Hybride zur Verwendung. Kulturhanf wird nur selten, in weitgehend naturbelassener (und nicht berauschender) Form, als Hanfol und atherisches Hanfol eingesetzt. Haufiger dient er als Grundstoff zur Gewinnung zugelassener Arzneimittel wie beispielsweise Dronabinol, da Nutzhanf nur pharmakologisch unwirksame THC-Gehalte von unter 1 % aufweist.[52]

Hanf als Rauschmittel

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die getrockneten, meist zerkleinerten harzhaltigen Bluten und blutennahen, kleinen Blatter der weiblichen Pflanze werden Marihuana genannt (umgangssprachlich Gras oder Weed). Das extrahierte Harz wird auch zu Haschisch oder Haschischol weiterverarbeitet. Hauptsachlich psychoaktiv ist das Cannabinoid THC. THC beeinflusst unter anderem das Zentralnervensystem des Menschen. Es ist vorrangig fur relaxierende, sedierende und antiemetische Wirkungen verantwortlich.

Laut Weltdrogenbericht 2019 ist Cannabis mit 192 Millionen Nutzern die weltweit meistgebrauchte illegale Droge[53]. Auch in Deutschland ist Cannabis die am haufigsten illegal konsumierte Droge.[54] Seit dem 1. April 2024 ist der Besitz und Anbau jedoch durch das neue Cannabisgesetz (CanG) fur Erwachsene in bestimmten Grenzen erlaubt. Damit ist auch eine Amnestie fur Verurteilungen wegen Handlungen, die nach der neuen Regelung nicht mehr strafbar sind, verbunden.[55] Marokko und Afghanistan waren 2017 die Hauptlander von fur den Export bestimmten Cannabisprodukten.[56]

Die Wurzeln des Hanfs konnen bei entsprechenden Bodenverhaltnissen (auf Braunerde, deren Humushorizont jedoch durch einen feinerdereichen Horizont unterlagert ist) bis zu 140 cm in den Boden eindringen - das ist wesentlich tiefer als bei vergleichbaren Nutzpflanzen. Aus diesem Grund wurde Hanf fruher haufig auf ausgelaugten, verharteten Boden gepflanzt, um den Boden zu lockern und gegebenenfalls fur den spateren Anbau anspruchsvollerer Pflanzen wie etwa Getreide vorzubereiten. Hanf wurde ebenfalls in versteppten Gebieten verwendet, um den Boden nicht nur zu lockern, sondern zugleich zu beschatten. Erst wenn der Boden gebessert war, wurden andere Nutzpflanzen gesat.

Zuchtung einhausiger, THC-freier Sorten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanf ist eine zweihausig getrenntgeschlechtige (diozische) Pflanze, das heisst, jede Pflanze ist entweder mannlich oder weiblich. Die mannliche Pflanze des Hanfs heisst ,,Femel", sie ist fruher erntereif und von niedrigerem Wuchs als die weibliche. Bei der Fasergewinnung bereitete dies erhebliche Erntearbeit, weil die Ernte zweimal nacheinander erfolgen musste. Bei der ersten Ernte, dem Femeln oder Fimmeln, wurden nur die mannlichen Pflanzen entnommen. Die weiblichen Pflanzen blieben unbeschadigt und konnten wegen ihrer langeren Reifezeit in den zusatzlichen Raum einwachsen. Das Femeln erfolgte manuell, weil eine maschinelle Entnahme der mannlichen Pflanzen nicht moglich war.

Deshalb zuchtete man einhausigen (monozischen) Hanf, mit dem Ziel des gleichzeitigen Abreifens aller Pflanzen. Allerdings sind alle einhausigen Hanfsorten den zweihausigen ertragsmassig klar unterlegen.

Faserhanf darf innerhalb der EU einen THC-Gehalt von 0,3 % THC bis 1 % THC nicht uberschreiten, sonst ist die Sorte fur den Anbau unzulassig. In Deutschland gilt seit Februar 2023 die strenge Obergrenze von 0,3 % THC.[57] Fur die Agrarforderung ist die Listung der Sorte im ,,gemeinsamen Sortenkatalog fur landwirtschaftliche Pflanzenarten" Voraussetzung. Der THC-Gehalt wird zudem von der Bundesanstalt fur Landwirtschaft und Ernahrung laufend kontrolliert. Zur Rauscherzeugung sind aktuelle Faserhanfsorten deshalb ungeeignet.

Gesundheitliche Risiken

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanffasern und deren Staube konnen, wie alle Cellulosefasern, aufgrund der glykosidischen Bindung der Art b1-4 nicht von Saugetieren abgebaut werden.[58] Je nach Reinigungsprozess kommen zudem unterschiedliche Mengen an verbliebenen pflanzlichen und bakteriellen Antigenen aus dem Ausgangsmaterial vor.[59] Es wird diskutiert, ob haufiges Einatmen der Staube von Cellulosefasern zu einer Bioakkumulation in der Lunge fuhren kann, die sich dann eventuell in dem Krankheitsbild der Byssinose aussern konnte.[60][61][62]

Hauptartikel: Cannabis in Deutschland

Der Cannabiswirkstoff Tetrahydrocannabinol (D9-THC) unterlag bis zum 31. Marz 2024 der Anlage II des BtMG.

Seit Mai 2011 in Deutschland, mit der Verkundung der 25. Verordnung zur Anderung betaubungsmittelrechtlicher Vorschriften im Bundesgesetzblatt, ist Cannabis, sofern es fur die Zubereitung von Arzneimitteln verwendet wird, verkehrsfahig und cannabishaltige Fertigarzneimittel verschreibungsfahig.[63] Seit dem 10. Marz 2017 konnen Arzte in Deutschland daruber hinaus ihren Patienten auch Cannabisbluten und Cannabisextrakte verschreiben.[48] Die Krankenkassen ubernehmen die Kosten unter Umstanden. Apotheken konnen das verschreibungspflichtige medizinische Cannabis nur uber ein Portal der Cannabisagentur bestellen und mussen dabei eine Vielzahl an arznei- und betaubungsmittelrechtlichen Vorgaben beachten.[64]

Medizinisches Cannabis ist wie andere Betaubungsmittel nach SS 15 BtMG gesondert aufzubewahren und gegen unbefugte Entnahme zu sichern.[65] Dafur sind nach SS 3 BtMG zertifizierte Schutzschranke zu verwenden.[66] Zusatzlich ist zur Sicherstellung der Qualitat empfohlen, das Medizinalcannabis in licht- und luftundurchlassigen Behaltern aufzubewahren. Denn Schwankungen der Luftfeuchtigkeit, des Lichts und der Temperatur konnen sich langfristig negativ auf die Wirkstoffzusammensetzung sowie die Qualitat von Medizinalcannabis auswirken.[67][68]

Der Konsum von Betaubungsmitteln ist in Deutschland nicht verboten.[69] Er gilt rechtlich als straffreie Selbstschadigung (vgl. Objektive Zurechnung). Es ist von Kommentatoren des Betaubungsmittelgesetzes wie von Richtern anerkannt, dass man Drogen konsumieren kann, ohne sie im gesetzlichen Sinne erworben zu haben. Das ist von praktischer Bedeutung, weil aus diesen Grunden aus einem positiven Drogentest nicht auf eine strafbare Handlung geschlossen werden kann. In der Regel kommt es aber zu einem Eintrag in die Fuhrerscheindatei (Drogenkonsument: Fahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen). Dabei reicht bereits ein einziger Eintrag, der beim Test auch unterhalb des Grenzwertes liegen kann (BTM-Anzeige unter der Grenze, bez. THC-COOH-Wert), um eine Aufforderung zum Drogenscreening durch die Verwaltungsbehorde zu bekommen.[70] Hierbei gilt die umgekehrte Beweislast. Der Fuhrer eines Kfz muss auf seine Kosten beweisen, dass die gefundenen Abbauwerte nicht vom Konsum von Drogen herruhren.

Die Ampelkoalition, die sich nach der Bundestagswahl 2021 bildete, legte in ihrem am 24. November 2021 veroffentlichten Koalitionsvertrag fest, dass die kontrollierte Abgabe von Haschisch und Marihuana an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschaften legalisiert werden soll.[71] Ende November 2023 wurde berichtet, dass die Fraktionen der Regierungsparteien sich auf diverse Anderungen gegenuber dem ursprunglichen Gesetzentwurf geeinigt haben: So durfen im Privatraum bis zu 50 Gramm Cannabis besessen werden, wahrend es im offentlichen Raum bei 25 Gramm Cannabis bleibt. Die Strafbarkeit soll dabei im privaten Raum erst ab 60 Gramm greifen, im offentlichen Raum ab 30 Gramm - darunter gilt der Besitz als Ordnungswidrigkeit. Bei den Konsumverboten in der Nahe von Schulen und ahnlichen Einrichtungen wird der Abstand auf 100 Meter reduziert. Eine Abgabe in lizenzierten Geschaften, wie zunachst geplant, beinhaltet der Gesetzentwurf nicht.[72] Der Gesetzentwurf wurde am 23. Februar 2024 vom Bundestag mehrheitlich angenommen.[73] Der Bundesrat billigte am 22. Marz 2024 das Gesetz, indem er nicht den Vermittlungsausschuss anrief.[74] Das Gesetz wurde am 27. Marz 2024 verkundet und ist am 1. April 2024 in Kraft getreten.[75]

  • Eva Hoch, Miriam Schneider, Chris Maria Friemel (Hrsg.): Cannabis: Potenzial und Risiko - Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme. Springer, Heidelberg 2019, ISBN 978-3-662-57291-7, doi:10.1007/978-3-662-57291-7 (478 S., bundesgesundheitsministerium.de [PDF]). Kurzbericht, 8 S., PDF.
  • Chandra, Suman, Lata, Hemant, ElSohly, Mahmoud A. (Eds.): Cannabis sativa L. - Botany and Biotechnology. Springer, 2017, ISBN 978-3-319-54563-9.
  • Victor R. Preedy (Hrsg.): Handbook of Cannabis and Related Pathologies. Biology, Pharmacology, Diagnosis, and Treatment. Academic Press, London 2017, ISBN 978-0-12-800827-0.
  • Jonathan Paul Caulkins, Beau Kilmer, Mark Kleiman: Marijuana legalization: what everyone needs to know. Oxford University Press, New York 2016, ISBN 978-0-19-026240-2.
  • Canadian Centre on Substance Abuse: Cannabis, driving and implications for youth. Canadian Electronic Library, Ottawa, Ontario 2015, ISBN 978-1-77178-231-9 (full text PDF).
  • Roger G. Pertwee (Hrsg.): Handbook of Cannabis. Oxford University Press, 2014, ISBN 978-0-19-966268-5.
  • Robert C. Clarke, Mark D. Merlin: Cannabis, Evolution and Ethnobotany. University of California Press, 2013, ISBN 978-0-520-27048-0.
  • Roger Roffman, Robert S. Stephens: Cannabis Dependence. Its Nature, Consequences and Treatment. Cambridge University Press, 2006, ISBN 978-1-139-44955-7.
  • Wayne Hall, Rosalie Liccardo Pacula: Cannabis Use and Dependence: Public Health and Public Policy. Cambridge University Press, 2003, ISBN 978-0-521-80024-2.
  • Bernhard van Treeck: Das grosse Cannabis-Lexikon - Alles uber die Nutzpflanze Hanf. Lexikon-Imprint-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-89602-268-7.
  • Bocsa, Karus, Lohmeyer: Der Hanfanbau - Botanik, Sorten, Anbau und Ernte, Markte und Produktlinien. Landwirtschaftsverlag, 2000, ISBN 3-7843-3066-5.
Wikispecies: Hanf - Artenverzeichnis
Commons: Hanf (Cannabis) - Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Hanf - Bedeutungserklarungen, Wortherkunft, Synonyme, Ubersetzungen

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. | Robert C. Clarke: Marijuana Botany. 2. Auflage. Ronin Publishing, California 1991, ISBN 0-914171-78-X.
  2. | Sabine Lebel-Hardenack, Sarah R. Grant: Genetics of sex determination in flowering plants. In: Trends in Plant Science. Band 2, Nr. 4, April 1997, ISSN 1360-1385, S. 130-136, doi:10.1016/S1360-1385(97)01012-1.
  3. | Cannabis sativa in Flora of China online (Volume 5). Abgerufen bei www.efloras.org, Missouri Botanical Garden, St. Louis.
  4. | B. Quinger: Cannabaceae. In: Oskar Sebald, Siegmund Seybold, Georg Philippi (Hrsg.): Die Farn- und Blutenpflanzen Baden-Wurttembergs, Band 2. 2. Auflage. 1993, ISBN 3-8001-3323-7.
  5. | Ernest Small: Morphological variation of achenes of Cannabis. In: Canadian Journal of Botany. Band 53, Nr. 10, Mai 1975, ISSN 0008-4026, S. 978-987, doi:10.1139/b75-117.
  6. | a b V. M. Cristiana Moliterni, L. Cattivelli, P. Ranalli, G. Mandolino: The sexual differentiation of Cannabis sativa L.: A morphological and molecular study. In: Euphytica 140, (1-2), 2005, S. 95-106, doi:10.1007/s10681-004-4758-7.
  7. | Ernest Small: Interfertility and chromosomal uniformity in Cannabis. In: Canadian Journal of Botany. Band 50, Nr. 9, September 1972, ISSN 0008-4026, S. 1947-1949, doi:10.1139/b72-248.
  8. | Heidi Ledford: Weed sequenced. No really - weed. In: blogs.nature.com. Nature, 18. August 2011, archiviert vom Original am 12. Oktober 2016; abgerufen am 4. August 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft. Bitte prufe Original- und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blogs.nature.com
  9. | DWDS - Digitales Worterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 25. Januar 2023.
  10. | Zhengyi Wu, Zhe-Kun Zhou, Bruce Bartholomew: Cannabaceae. In: Flora Of China, Bd. 5, S. 75 (Online).
  11. | Ernest Small: Cannabaceae. In: Flora Of North America, Bd. 3 (Online).
  12. | Cannabis in Asia: its center of origin and early cultivation, based on a synthesis of subfossil pollen and archaeobotanical studies | SpringerLink. 11. Marz 2022, archiviert vom Original am 11. Marz 2022; abgerufen am 24. Januar 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft. Bitte prufe Original- und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/link.springer.com
  13. | Karl W. Hillig: Genetic evidence for speciation in Cannabis (Cannabaceae). In: Genetic Resources and Crop Evolution. Band 52, Nr. 2, Marz 2005, S. 161-180, doi:10.1007/s10722-003-4452-y.
  14. | Karl W. Hillig, Paul G. Mahlberg: A chemotaxonomic analysis of cannabinoid variation in Cannabis (Cannabaceae). In: American Journal of Botany, 91, 2004, S. 966-975, doi:10.3732/ajb.91.6.966.
  15. | Loran C. Anderson: Leaf variation among Cannabis species from a controlled garden. Botanical Museum Leaflets, Harvard University 28 (1), 1980, S. 61-69. JSTOR:41762825
  16. | a b John M. McPartland, Ernest Small: A classification of endangered high-THC cannabis (Cannabis sativa subsp. indica) domesticates and their wild relatives. PhytoKeys 144, 2020, S. 81-112. doi:10.3897/phytokeys.144.46700
  17. | Simon Gilmore, Rod Peakall, James Robertson: Organelle DNA haplotypes reflect crop-use characteristics and geographic origins of Cannabis sativa. Forensic Science International 172, 2007, S. 179-190. doi:10.1016/j.forsciint.2006.10.025
  18. | Rasta lends its name to a third type of cannabis. In: New Scientist. Nr. 2517, September 2005, S. 12 (newscientist.com [abgerufen am 4. August 2016]).
  19. | SeedFinder.eu Datenbank zu Cannabis-Sorten
  20. | G. Ren, X. Zhang, Y. Li et al.: Large-scale whole-genome resequencing unravels the domestication history of Cannabis sativa. In: Science Advances (2021), Band 7, eabg2286.
  21. | Archaologie: Ur-Kiffer in China. In: Der Spiegel. Nr. 52, 2008, S. 111 (online).
  22. | Dean Beeby: Researchers find oldest-ever stash of marijuana. In: Winnipeg Free Press. 27. November 2008, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  23. | BBC: Exklusiv - Die Wahrheit uber Cannabis auf VOX vom 27. Mai 2009.
  24. | Hinnerk Feldwisch-Drentrup: Von der Unabhangigkeitserklarung zum Kassenrezept. Deutsche Apothekerzeitung, 2. Februar 2016.
  25. | Busting some myths about the Founding Fathers and marijuana. (Memento vom 17. April 2017 im Internet Archive) National Constitution Center, 9. November 2012.
  26. | Sean Gorman: Kai Degner falsely says Declaration of Independence was penned on hemp. Politifact, 7. November 2016.
  27. | Abhandlungen aus der Naturlehre, Haushaltungskunst und Mechanik. Ubersetzt aus dem Schwedischen aus dem Jahr 1744.
  28. | Barbara Ann Chobocky, Michael Cordell: The Billion Dollar Crop Dokumentation, en. DVD: ISBN 1-59458-321-8, dt. Hanf - Das Milliarden-Dollar-Kraut. auf YouTube. Zeitstempel: (0:39)-(0:44).
  29. | die Anbauflache stieg um 300 %, vgl. den Abschnitt Einbindung der Landwirtschaft in den Vierjahresplan.
  30. | Deutsche Cannabis Aktien News | A0BVVK Nachrichten. Abgerufen am 26. Juni 2022.
  31. | Robert C. Clarke, Mark D. Merlin: Cannabis. Evolution and Ethnobotany. University of California Press, Berkeley / Los Angeles 2013, ISBN 978-0-520-27048-0.
  32. | Gangrong Shi, Caifeng Liu, Meicheng Cui, Yuhua Ma, Qingsheng Cai: Cadmium Tolerance and Bioaccumulation of 18 Hemp Accessions. In: Applied Biochemistry and Biotechnology. Band 168, Nr. 1, 2012, ISSN 1559-0291, S. 163-173, doi:10.1007/s12010-011-9382-0.
  33. | P. Linger, J. Mussig, H. Fischer, J. Kobert: Industrial hemp (Cannabis sativa L.) growing on heavy metal contaminated soil: fibre quality and phytoremediation potential. In: Industrial Crops and Products. Band 16, Nr. 1, 2002, ISSN 0926-6690, S. 33-42, doi:10.1016/S0926-6690(02)00005-5.
  34. | Marija Galic, Aleksandra Percin, Zeljka Zgorelec, Ivica Kisic: Evaluation of heavy metals accumulation potential of hemp (Cannabis sativa L.). In: Journal of Central European Agriculture. Band 20, Nr. 2, 2019, S. 700-711, doi:10.5513/JCEA01/20.2.2201.
  35. | Sandra Citterio, Angela Santagostino, Pietro Fumagalli, Nadia Prato, Paolo Ranalli, Sergio Sgorbati: Heavy metal tolerance and accumulation of Cd, Cr and Ni by Cannabis sativa L. In: Plant and Soil. Band 256, Nr. 2, 2003, ISSN 1573-5036, S. 243-252, doi:10.1023/A:1026113905129.
  36. | Robert C. Clarke, Mark D. Merlin: Cannabis. Evolution and Ethnobotany. University of California Press, Berkeley / Los Angeles 2013, ISBN 978-0-520-27048-0, darin Kapitel 5: History of Cannabis Use for Fiber.
  37. | Johannes Steudel: Der Verbandstoff in der Geschichte der Medizin: Ein kulturhistorischer Uberblick. Duren 1964, S. 21.
  38. | Martin Steldinger: Informationen zum Anbau von industriellem Hanf. In: Hanf Museum Berlin. (hanfmuseum.de [abgerufen am 31. Marz 2018]).
  39. | Christelle M. Andre, Jean-Francois Hausman, Gea Guerriero: Cannabis sativa: the plant of the thousand and one molecules. In: Frontiers in plant science. Jg. 2016, Bd. 7 (Februar 2016), Artikel Nr. 19 ([1]).
  40. | Paul G. Mahlberg, Eun Soo Kim: THC (tetrahydrocannabinol) accumulation in glands of Cannabis (Cannabaceae). In: The Hemp Report, 3 (17), 2001. Abgerufen am 23. Februar 2007.
  41. | Niels Koschke: Untersuchungen zum enzymatischen Bastfaseraufschluss unter besonderer Berucksichtigung des Faserhanfes (Cannabis sativa L.). Dissertation Staats- und Universitatsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, 2016.
  42. | C. Blazquez, L. Gonzalez-Feria, L. Alvarez, A. Haro, M. L. Casanova, M. Guzman: Cannabinoids inhibit the vascular endothelial growth factor pathway in gliomas. In: Cancer Research. Band 64, Nummer 16, August 2004, S. 5617-5623, ISSN 0008-5472. doi:10.1158/0008-5472.CAN-03-3927. PMID 15313899.
  43. | C. Sanchez, M. L. de Ceballos, T. Gomez del Pulgar, D. Rueda, C. Corbacho, G. Velasco, I. Galve-Roperh, J. W. Huffman, S. Ramon y Cajal, M. Guzman: Inhibition of glioma growth in vivo by selective activation of the CB(2) cannabinoid receptor. In: Cancer Research. Band 61, Nummer 15, August 2001, S. 5784-5789, ISSN 0008-5472. PMID 11479216.
  44. | NTP Toxicology and Carcinogenesis Studies of 1-Trans-Delta(9)-Tetrahydrocannabinol (CAS No. 1972-08-3) in F344 Rats and B6C3F1 Mice (Gavage Studies). In: National Toxicology Program technical report series. Band 446, November 1996, S. 1-317, ISSN 0888-8051. PMID 12594529.
  45. | M. Guzman, M. J. Duarte, C. Blazquez, J. Ravina, M. C. Rosa, I. Galve-Roperh, C. Sanchez, G. Velasco, L. Gonzalez-Feria: A pilot clinical study of Delta9-tetrahydrocannabinol in patients with recurrent glioblastoma multiforme. In: British Journal of Cancer. Band 95, Nummer 2, Juli 2006, S. 197-203, ISSN 0007-0920. doi:10.1038/sj.bjc.6603236. PMID 16804518. PMC 2360617 (freier Volltext).
  46. | P. Pacher, S. Batkai, G. Kunos: The Endocannabinoid System as an Emerging Target of Pharmacotherapy (PDF; 2,7 MB); In: Pharmacological Reviews. 58, 2006, S. 389-462, doi:10.1124/pr.58.3.2. Ubersicht uber biochemische Zusammenhange, pharmakologische Wirkungen, und Auswahl aktueller Studien zur arzneilichen Potenz des Cannabis. Siehe Table 1 auf Seite 437 u.f.
  47. | a b c Werner Knoss,*Marco van de Velde, Catherine Sandvos, Peter Cremer-Schaeffer (2019): Key elements of legal environments for medical use of cannabis in different countries. Bundesgesundheitsblatt 62: 855-860. doi:10.1007/s00103-019-02969-z
  48. | a b Erganzung des SS 31 Abs. 6 SGB V
  49. | ris.bka.gv.at: Suchtgiftverordnung.
  50. | Pietro Brunetti, Alfredo Fabrizio Lo Faro, Filippo Pirani, Paolo Berretta, Roberta Pacifici, Simona Pichini Francesco Paolo Busardo: Pharmacology and legal status of cannabidiol. Annali dell'Istituto Superiore di Sanita 56 (3), 2020, S. 285-291. doi:10.4415/ANN 20 03 06
  51. | Ran Abuhasira, Liat Shbiro, Yuval Landschaft: Medical use of cannabis and cannabinoids containing products - Regulations in Europe and North America. European Journal of Internal Medicine 49, 2018, S. 2-6. doi:10.1016/j.ejim.2018.01.001
  52. | Hainer Hai: Das definitive deutsche Hanfhandbuch. 1986, ISBN 3-922708-73-0, S. 87-88.
  53. | World Drug Report 2019. Abgerufen am 29. Juli 2020 (englisch).
  54. | @1@2Vorlage:Toter Link/www.gbe-bund.deWebprasenz der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2024. Suche in Webarchiven).
  55. | [2]
  56. | World Drug Report. Archiviert vom Original am 21. Dezember 2017; abgerufen am 5. Dezember 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht gepruft. Bitte prufe Original- und Archivlink gemass Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.drogenbeauftragte.de
  57. | Hoherer THC-Grenzwert fur Nutzhanf. Bundesministerium fur Ernahrung und Landwirtschaft, 15. Februar 2023, abgerufen am 16. Marz 2023.
  58. | Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, Lubert Stryer: Stryer Biochemie. 6. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Munchen 2007. ISBN 978-3-8274-1800-5.
  59. | V. Castranova, D. G. Frazer, L. K. Manley, R. D. Dey: Pulmonary alterations associated with inhalation of occupational and environmental irritants. In: Int Immunopharmacol. Band 2, Nr. 2-3, 2002, S. 163-172. PMID 11811921.
  60. | E. Tatrai, M. Brozik, Z. Adamis, K. Meretey, G. Ungvary: In vivo pulmonary toxicity of cellulose in rats. In: J Appl Toxicol. (1996), Band 16(2), S. 129-135. PMID 8935786.
  61. | L. Rushton: Occupational causes of chronic obstructive pulmonary disease. In: Rev Environ Health (2007), Band 22(3), S. 195-212. PMID 18078004.
  62. | D. C. Christiani, X. R. Wang: Respiratory effects of long-term exposure to cotton dust. In: Curr Opin Pulm Med. (2003), Band 9(2), S. 151-155. PMID 12574696.
  63. | 25. BtM-Anderungsverordnung
  64. | Die Cannabisagentur. In: Cansativ. Abgerufen am 7. November 2023.
  65. | Gesetz uber den Verkehr mit Betaubungsmitteln (Betaubungsmittelgesetz - BtMG) SS 15 Sicherungsmassnahmen. In: Bundesministerium der Justiz und Bundesamt fur Justiz. Abgerufen am 1. August 2023.
  66. | Richtlinien uber Massnahmen zur Sicherung von Betaubungsmittelvorraten bei Erlaubnisinhabern nach SS 3 Betaubungsmittelgesetz. In: Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte. Abgerufen am 1. August 2023.
  67. | Medizinalcannabis entsorgen. In: Abfallmanager Medizin. Abgerufen am 7. November 2023.
  68. | Qualitatsanforderungen an Cannabis zu Genusszwecken. In: Branchenverband Cannabiswirtschaft. Abgerufen am 7. November 2023.
  69. | Steffen Geyer: Straffrei kiffen in Viersen - UsualRedAnt. In: usualredant.de. Abgerufen im 1. Januar 1
  70. | THC-COOH-Wert - Cannabis-Konsumformen - Abbauprodukte - Fahrerlaubnisentziehung - FE-Entzug - MPU - Idiotentest - Blutentnahme - Blutuntersuchung - Gutachten - Haaranalyse - Daldrup. In: www.verkehrslexikon.de. Abgerufen im 1. Januar 1
  71. | Martin Nefzger: Cannabis-Legalisierung: Die Plane im Ampel-Koalitionsvertrag. Berliner Morgenpost, 24. November 2021, abgerufen am 24. November 2021 (deutsch).
  72. | Ampel-Fraktionen einigen sich auf Cannabis-Gesetz. tagesschau, 27. November 2023, abgerufen am 28. November 2023.
  73. | Bundestag beschliesst Teil-Legalisierung von Cannabis. In: tagesschau.de. 23. Februar 2024, abgerufen am 24. Februar 2024.
  74. | Ampel: Gultig vom 1. April an - Bundesrat macht Weg fur Cannabis-Legalisierung frei. In: FAZ. 22. Marz 2024, abgerufen am 22. Marz 2023.
  75. | Art. 15 im Cannabisgesetz
Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient weder der Selbstdiagnose noch wird dadurch eine Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4072298-3 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)