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Symploke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopadie

Die Symploke oder Complexio (griechisch sumploke ,Geflecht' und lateinisch complexio ,Verflechtung'), seltener Completio genannt (lateinisch completio ,Vollendung'), ist eine rhetorische Figur aus der Gruppe der Wortwiederholungen (Pallilogien) und Erweiterungsfiguren. Eine Symploke verbindet eine Anapher und eine Epipher: Jeweils am Anfang und am Ende paralleler Satze oder Verse werden gleiche Worter wiederholt,[1] haufig in der klassischen Rhetorik auch beginnend mit demselben Fragepronomen, das die gleiche Antwort erhalt.

,,Was ist der Toren hochstes Gut? Geld!
Was verlockt selbst die Weisen? Geld!"

,,Alles geben die Gotter, die unendlichen,
Ihren Lieblingen ganz,
Alle Freuden, die unendlichen,
Alle Schmerzen, die unendlichen, ganz."

- Johann Wolfgang von Goethe: Alles geben die Gotter

Einzelnachweise

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  1. | Heinrich F. Plett: Einfuhrung in die rhetorische Textanalyse. 9., aktualisierte und erweiterte Auflage. Buske, Hamburg 2001, ISBN 3-87548-246-8, S. 45.