Sippar
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Sippar und das Umland |
Sippar (sumerisch Zimbir, biblisch Sepharvaim, heute Tell Abu Habbah) war eine erstmals in Sumer erwahnte Stadt des Altertums.
Grabungsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tell Abu Habbah wurde im Dezember 1880 von Hormuzd Rassam besucht und als Sippar identifiziert[1]. Fast sofort nach dem Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1881 wurde die Sonnengott-Tafel oder Abu-Habbah Tafel entdeckt, die aus der Regierungszeit von Nabu-apla-iddina stammt[2]. Zwischenzeitlich wurde in Sippar eine grosse Anzahl von Keilschrifttexten entdeckt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sippar lag in etwa 60 Kilometer nordlicher Entfernung von Babylon und 16 Kilometer sudwestlich vom heutigen Bagdad auf der ostlichen Seite des Euphrat. Die Stadt war zweigeteilt in Sippar des Sonnengotts und Sippar der Ischtar. Der Ort beheimatete als Hauptgott Utu und wurde inschriftlich unter anderem auch Sippar von Eden genannt. Der Tempel des Sonnengottes Schamasch war unter der sumerischen Bezeichnung Ebabbar bekannt. Die zugehorige Inschrift wurde auf das Jahr 1831 v. Chr. datiert.[3] Kyros der Grosse hatte Sippar nach seinem Sieg bei Opis 539 v. Chr. eingenommen.[4]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Robert Rollinger: Von Sumer bis Homer - Festschrift fur Manfred Schretter zum 60. Geburtstag am 25. Februar 2004 . Ugarit-Verlag, 2005, ISBN 3-934628-66-4.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- | H. Rassam: Recent Discoveries of Ancient Babylonian Cities. In: TSBA. Band 8, 1885, S. 172-180.
- | M. Jastrow, Jr.: On the Assyrian kudiru and the Ring of the Sun-god in the Abu-Habba Tablet. In: Proceedings of the American Oriental Society at Philadelphia. 1888, S. 95-98; M. Jastrow, Jr.: Nebopolassar and the Temple to the Sun-god at Sippar. In: American Journal of Semitic Literature. Band 15, 1899, S. 65-86.
- | Benjamin Bromberg: The Origin of Banking: Religious Finance in Babylonia in The Journal of Economic History 2, Nr. 1, 1942, S. 77-88.
- | Josef Wiesehofer: Die Geschichte Irans von den Achaimeniden bis in fruhislamische Zeit. In: Wilfried Seipel (Hrsg.): 7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran. Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 55-74, hier: S. 56.