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Polysemie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopadie
Dieser Artikel behandelt den Begriff aus der Sprachwissenschaft. Zum Befund der Multispermie siehe Spermiogramm.

Als polysem (von altgriechisch polus polys ,,viel, mehrere" und sema sema ,,Zeichen") wird in der Sprachwissenschaft ein Ausdruck (z. B. Wort, Morphem oder Syntagma) bezeichnet, der mehrere unterscheidbare Bedeutungen hat, wobei aber diese Bedeutungen ein gewisses Mass an Ahnlichkeit oder begrifflichem Zusammenhang aufweisen. Die Eigenschaft, polysem zu sein, heisst Polysemie. Polyseme Worter sind also mehrdeutig - im Unterschied zur einfachen Ambiguitat (z. B. Homonymie) kann die Mehrdeutigkeit aber subtiler und weniger auffallig sein. Die Abgrenzung zwischen Polysemie und einfacher Mehrdeutigkeit ist jedoch unscharf.

Polysemie kann zu Missverstandnissen und Fehlschlussen fuhren, aber auch wortspielerisch, sprachschopferisch oder dichterisch eingesetzt werden.

Herkunft und Definitionen

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Das Wort polysem bildet sich aus altgriechisch polus polys ,,viel" und sema sema ,,Zeichen" und ist der Gegenbegriff zur Monosemie[1] (monos monos ,,einzeln"). Eingefuhrt wurde der Begriff 1897 durch Michel Breal.[2] Abzugrenzen ist die Polysemie auch von der Homonymie (griechisch fur ,,Gleichnamentlichkeit").

[1] bedeutet Polysemie allgemein Mehrdeutigkeit eines (sprachlichen) Zeichens,[3] insbesondere von Wortern (lexikalische Mehrdeutigkeit, auch: Ambiguitat[4] Aquivokation)
[2] bedeutet Polysemie spezifisch eine systematische Mehrdeutigkeit - im Gegensatz zur zufalligen Mehrdeutigkeit (Homonymie).[5][6]

Die Abgrenzung zwischen Homonymie und Polysemie erfolgt unterschiedlich, so dass Polysemie bedeuten kann:

[2.1] eine systematische Mehrdeutigkeit auf Grund etymologischer Verwandtschaft;
[2.2] eine systematische Mehrdeutigkeit auf Grund einer Verwandtschaft der einzelnen Bedeutungen, die eine gemeinsame Grundbedeutung[1][5][7] oder gemeinsame Kernbedeutung[8] haben, was vielfach - aber nicht zwangslaufig - auf eine gemeinsame etymologische Wurzel zuruckzufuhren ist

Letzteres ist die Hauptverwendung im sprachwissenschaftlichen Kontext.

Polysemie ist nicht auf Worter beschrankt. Es gibt Polysemie generell eines Zeichens im Allgemeinen,[9] eines Ausdrucks[5] bzw. konkret eines Morphems, eines Lexems oder des Syntagmas eines Satzes.[4]

Auftreten von Polysemie

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Die meisten Worter sind polysem,[10] beschreiben also mehrere mehr oder minder unterschiedliche Sachverhalte, die sich aus einem gemeinsamen Kontext entwickeln. Polysemie gilt als naturlichsprachlicher Normalfall[11] und als Ausdruck des sprachlichen Okonomie-Prinzips.[11] Als Polysemieproblem bezeichnet man die Frage, nach der am besten passenden Bedeutung polysemer Worter in einem vorliegenden Kontext.[12]

Beispiele fur besonders viele Polyseme sind:

  • Laufer - Laut Guinness-Buch der Rekorde 1997 ist Laufer das deutsche Wort mit den meisten Bedeutungen (24), Duden - Das grosse Worterbuch der deutschen Sprache, 4. Aufl. Mannheim 2012 [CD-ROM] gibt nur (mehr) 6 Bedeutungen an: Teppich, Schach, Landwirtschaft, Bauwesen, Technik sowie Sport mit zwei Unterbedeutungen a) Laufen und b) veraltend im Fuss- und Handball. In den gedruckten alteren Auflagen wurden teilweise grosszugiger Polysemien differenziert. Im Folgenden sind nach diesem Worterbuch die Aufteilung in - soweit differenziert - Lemmata (Homonyme) und in deren Polyseme angegeben.
  • Bank (2 Lemmata: 1. Lemma von ahd. banc = Tisch, 5 Polysemien; 2. Lemma von it. banco mit den zwei Polysemien 1. a) Kreditunternehmen und b) Gebaude desselben und 2. Instanz beim Glucksspiel; dies offenbar in Spannung zu vielen auch nachvollziehbaren Einteilungen in Lehrbuchern)
  • Brucke (8)
  • Atlas (3 Lemmata (Homonyme): 1. einer der Titanen, 3. erster Halswirbel, und 2. unterteilt in 2.1 geografische Karten in Buchform und 2.2 Bildtafeln aus einem Wissensgebiet)
  • Flugel (5)
  • Schlag (16)
  • Zug (16; in einer fruheren gedruckten Ausgabe noch 24)
  • Feder (5)

Weitere Beispiele fur Polyseme: Nadel, Nagel, Riegel, Rolle, Schraube

Polyseme konnen auf verschiedene Weisen entstehen. Die Ursachen der Polysemie sind Metaphorik (bildhafte Verwendung), Metonymie (nicht wortliche Verwendung), Bedeutungsentlehnung (erweiterte Verwendung), elliptischer Gebrauch (weglassende Verwendung), Belebung von Archaismen (wiederaufnehmende Verwendung),[10] oder fachsprachliche Ausdifferenzierung von Begrifflichkeiten.

Polysemie und Homonymie

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Legt man die Hauptbedeutung zu Grunde, kommt man zu folgender Ubersicht:

Aquivokation
Homonymie
verschiedene Bedeutung,
oft verschiedene Herkunft
Polysemie
gemeinsame Wurzel
und/oder abgeleitete Bedeutung,
z. B. Laufer (Sportler/Schachfigur)
Homographie
gleiche Schreibweise,
verschiedene Bedeutung,
oft verschiedene Aussprache,
z. B. modern (verwesen) und
modern (fortschrittlich)
Homophonie
gleiche Aussprache,
verschiedene Bedeutung,
oft verschiedene Schreibweise,
z. B. malen und mahlen
Aquivokation, Homonymie und Polysemie im Verhaltnis

Polyseme haben mehrere Bedeutungen, die untereinander ahnlich sind.[13] Ist dies bei mehrdeutigen Wortern nicht der Fall, so liegt stattdessen Homonymie vor. Als homonym gelten Worter, deren Bedeutungen so verschieden sind, dass zwischen ihnen keine Ahnlichkeit zu erkennen ist. Eine eindeutige Abgrenzung zwischen Polysemie und Homonymie ist allerdings nicht immer moglich.

Die Abgrenzung zwischen Polysemie und Homonymitat wird verbreitet auch so vorgenommen, dass Polysemie vorliegt, wenn ein Wort (ein Lexem) mehrere Bedeutungen (Bedeutungsvarianten) hat, und Homonymie gegeben ist, wenn (mindestens) zwei Worter zwar denselben Wortkorper, jedoch verschiedene Bedeutungen haben.[14] Die Schwierigkeit liegt dann allerdings darin, anzugeben, wann ein und wann mehrere Worter vorliegen.

Ob Polysemie oder Homonymie vorliegt, ist vielfach nur noch bei vertieften etymologischen Kenntnissen erkennbar.

Das Schulbeispiel ist Bank im Sinne von (1) ,,Geldinstitut" und (2) ,,Sitzgelegenheit". Es handelt sich etymologisch um ein Wort und ist daher ein Polysem im Sinne von [2.1], jedoch bei synchroner Betrachtung nicht mehr im Sinne von [2.2]. Es wird daher in Worterbuchern zum Teil als ein Wort abgehandelt, zum Teil (z. B. im Duden[15]) erhalt jede Bedeutung einen eigenen Eintrag.
Der Ausdruck Bauer hat die Bedeutungen (1) ,,Landwirt" und (2) ,,Vogelkafig". Beide Bedeutungen haben eine gemeinsame etymologische Wurzel,[16] allerdings handelt es sich um klar voneinander unterschiedene Bildungen: Bauer ,,Landwirt" ist ein Maskulinum und (i. d. R.) schwach flektiert, wie ahd. giburo, von dem es abstammt, wahrend Bauer ,,Vogelkafig" sowohl Neutrum als auch Maskulinum sein kann und stark flektiert wird, wie ahd. bur.

Vor diesem Hintergrund kann bezweifelt werden, ob die traditionelle Unterscheidung Polysemie und Homonymie von mehr als etymologischem Wert ist. Es bietet sich daher an, entweder im (aufgeweichten) Sinne von [1] von Polysemie zu sprechen oder statt von Polysemie/Homonymie verallgemeinernd von (lexikalischer) Mehrdeutigkeit, Ambiguitat[8] oder Aquivokation.

Arten von Polysemie

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Polysemie durch Spezialisierung

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Viele Polyseme entstehen dadurch, dass ein Ausdruck durch Verwendung in einem speziellen Kontext eine leicht veranderte Bedeutung erfahrt. Auf diese Weise kann aus einem allgemeinen Begriff ein neuer Fachbegriff einer Fachsprache entstehen. Aber auch der umgekehrte Weg ist moglich, wenn ein fachsprachlicher Begriff mit der Zeit auch in allgemeinsprachlicher Bedeutung verwendet wird.

Regulare Polysemie

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Ein Spezialfall der Polysemie ist die regulare Polysemie, auch systematische Polysemie[17] oder polysemes Muster[18] genannt. Regulare Polysemie liegt bei Gruppen von lexikalischen Zeichen vor, wenn von jeweils einer Bedeutung regular eine zweite Bedeutung erschlossen werden kann. So kann bei lexikalischen Zeichen, die Institutionen bezeichnen, auf eine weitere, die Mitglieder der Institution oder das Gebaude dieser Institution bezeichnende Bedeutung geschlossen werden.

In den folgenden Beispielen bezeichnet Schule eine Institution, eine Personengruppe und ein Gebaude:

  1. ,,Er geht noch zur Schule" (= Institution)
  2. ,,Die Schule streikt heute" (= alle Schuler, Lehrer etc.)
  3. ,,Schulen sollten von aussen als solche erkennbar sein" (= Gebaude und bei als solche gleichzeitig Institution)
  4. ,,Unsere Schule steht unter Denkmalschutz!" (= konkretes Gebaude)

Im Grundsatz Vergleichbares ist bei den Wortern Universitat, Kindergarten, Parlament, Rathaus, Bank usw. moglich.[18]

Diese Form der Polysemie wird im Worterbuch nicht erfasst.

Das Schul-Beispiel wird von Manfred Bierwisch angefuhrt. Es wird zum Teil als Beleg dafur angesehen, dass ein Ausdruck nicht direkt ambig[19] und vage sei. In Anlehnung an das Konzept der Familienahnlichkeit von Wittgenstein konne daher von einer Bedeutungs- oder Konzeptfamilie[19] gesprochen werden.

Richtiger durfte es sein, die Vielzahl der Lesarten als gewohnliche lexikalische Mehrdeutigkeit zu erfassen, bei denen die einzelnen Bedeutungen sich unter anderem durch das Verhaltnis der Analogie voneinander ableiten lassen. Ebenso wenig ist der Ausdruck gesund in ,,gesunde Biokost" und ,,gesunder Mensch" vage, nur weil er im ersten Fall in einer analogen Bedeutung (gesund = ,,das, was Gesundheit erhalt/verschafft") verwendet wird.

Polysemie durch Bedeutungserweiterung

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Eine weitere Form der Mehrdeutigkeit ist die Bedeutungserweiterung durch ubertragenen Gebrauch. In dem Satz ,,Peter ist eine Banane" wird das lexikalische Zeichen Banane nicht in einer neuen, Personen bezeichnenden Bedeutung verwendet. Es werden lediglich bananentypische Eigenschaften, etwa die, lang und krumm zu sein, auf Peter ubertragen. Auch diese Form der Mehrdeutigkeit wird nicht in Worterbuchern kodiert. Wenn sich diese Form der Bedeutungsubertragung aber im Gebrauch verfestigt, wird dies auch in Worterbuchern registriert (Beispiel Schwein in: ,,Peter ist ein Schwein").

Modelle der Polysemie

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Fordert man fur Polysemie in Abgrenzung zur blossen Homonymie eine ,,semantische Nahe", so erscheint eine solche erklarungsbedurftig. Dazu gibt es unterschiedliche Theorien. Unter anderem gibt es eine ,,Zwei-Ebenen-Semantik" von Manfred Bierwisch. Alternativ dazu wird Polysemie im Rahmen der kognitiven Linguistik netzwerkartig modelliert (,,Netzwerkmodell der Polysemie").[20]

Lexikografische Erfassung von Polysemie

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Die Polysemie ist ein linguistisches oder lexikologisches Phanomen, das sich nicht unmittelbar aus dem Gebrauch eines lexikalischen Zeichens ablesen lasst.

Bei der Worterbucherstellung (Lexikografie) wird die Mehrdeutigkeit von sprachlichen Zeichen dadurch erfasst, dass in einem Artikel zu dem betreffenden sprachlichen Zeichen mehrere semantische Kommentare, zu jeder Bedeutung einer, erstellt werden. In Worterbuchern werden Polyseme unter einem Stichwort behandelt, Homonyme dagegen unter verschiedenen Stichwortern. So findet man nur ein Stichwort Pferd, das u. a. die Bedeutungen ,,grosses Saugetier" und ,,Turngerat" hat, aber zwei Stichworter Bank mit den Bedeutungen ,,Sitzgelegenheit" oder ,,Geldinstitut".[15]

Polyseme und homonyme lexikalische Zeichen erweisen sich auch als Problem bei der Indexierung innerhalb der Dokumentation, wo durch einzelne, definierbare Schlagworter (Lemmatisierung) ein Sachverhalt erschlossen werden soll. Aus diesem Grund werden die Schlagworter in einem kontrollierten Vokabular voneinander abgegrenzt.

Quantitative Erfassung der Polysemie

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Vor allem zwei verschiedene Aspekte der Polysemie konnen quantitativ bearbeitet werden: die Haufigkeit, mit der die verschiedenen Bedeutungen einer bestimmten sprachlichen Einheit verwendet werden, und die Interaktion der Polysemie mit anderen sprachlichen Eigenschaften.

Ein quantitativer Aspekt der Polysemie besteht also darin, dass man untersucht, welche verschiedenen Bedeutungen eine sprachliche Einheit hat, und dann Einzeltexte oder auch Textkorpora daraufhin auswertet, welche dieser Bedeutungen einer Einheit wie haufig vorkommt. Ordnet man dieses Ergebnis nach der Haufigkeit der einzelnen Bedeutungen in einer Tabelle, so kann man an die Daten dieser Tabelle ein mathematisches Modell anpassen, das als Gesetzeshypothese aufgefasst wird.[21]

Ein zweiter Aspekt betrifft die Beziehungen zwischen der Polysemie und anderen Spracheigenschaften.

Es gibt ein Zusammenspiel von Wortlange und Polysemie, das wie folgt benannt werden kann: Je langer Worter durchschnittlich sind, desto geringer ist ihre Polysemie. Einen deutlichen Beleg dafur liefert Lu Wang am Beispiel des Chinesischen.[22] Das Gleiche wurde bei Untersuchungen zum Japanischen festgestellt: "[...] polysemy is inversely proportional to word length, i.e. words with more meanings are shorter."[23] Der gleiche Zusammenhang gilt auch fur das Indonesische.[24] Fur das Deutsche hat Kohler die Polysemie (bei ihm: Polylexie) als Funktion der Lange nachgewiesen.[25]

Grosse des Lexikons

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Die Polysemie steht ausserdem in einem negativen Zusammenhang mit dem Umfang des Lexikons einer Sprache[26] und in einem positiven mit der sogenannten Polytextie der Worter; das heisst mit der Eigenschaft von Wortern, in sehr vielen verschiedenen Texten/Textarten vorzukommen.[27][28]

Auch das Alter von Wortern wirkt sich auf ihre Polysemie aus: Je alter Worter sind, desto mehr unterschiedliche Bedeutungen haben sie im Durchschnitt. Dieser Zusammenhang ist zum Beispiel fur das Englische[29] und das Japanische[30] nachgewiesen.

  • Norbert Fries: Ambiguitat und Vagheit, Einfuhrung und kommentierte Bibliographie. Niemeyer, Tubingen 1980, ISBN 3-484-10376-0.
  • Volker Harm: Einfuhrung in die Lexikologie. WBG, Darmstadt 2015 (Einfuhrung Germanistik), ISBN 978-3-534-26384-4, S. 46-63.
  • George A. Miller: Worter. Streifzuge durch die Psycholinguistik. Herausgegeben und aus dem Amerikanischen ubersetzt von Joachim Grabowski und Christiane Fellbaum. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 217-220 und 298-301.
  • Gergely Petho: What is Polysemy? A Survey of Current Research and Results. In: Eniko Nemeth T., Karoly Bibok: Pragmatics and the Flexibility of Word Meaning. Elsevier, Amsterdam 2001, ISBN 0-08-043971-3, S. 175-224 (Current research in the semantics/pragmatics interface 8; englisch).
  • Brigitte Nerlich (Hrsg.): Polysemy. Flexible patterns of meaning in mind and language (= Trends in linguistic. Studies and monographs, Bd. 142). Mouton de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-017616-5.
Wiktionary: Polysemie - Bedeutungserklarungen, Wortherkunft, Synonyme, Ubersetzungen

Einzelnachweise

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  1. | a b Homberger: Sachworterbuch zur Sprachwissenschaft. 2000; Eintrag Polysem.
  2. | Essai de semantique: science des significations. Hachette, Paris 1897, S. 154-172 (digitalisierte Version).
  3. | dtv-Lexikon: in 20 Banden (1992), Stichwort Polysemie ISBN 3-423-05998-2: ,,Mehrdeutigkeit eines sprachlichen Zeichens".
  4. | a b Ulrich: Linguistische Grundbegriffe. 5. Auflage. 2002, ISBN 978-3-443-03111-4, Polysemie.
  5. | a b c Meibauer: Einfuhrung in die germanistische Linguistik. 2. Auflage. 2007, S. 193.
  6. | Die Terminologie von ,,zufalliger" und ,,systematischer Mehrdeutigkeit" findet sich bei Meibauer 2007.
  7. | Ulrich 2002: ,,Polysemie fordert einen noch erkennbaren Zusammenhang der Bedeutungen".
  8. | a b Schwarz, Chur: Semantik 5. Auflage. 2007, S. 56.
  9. | Regenbogen, Meyer: Worterbuch der philosophischen Begriffe. 2005, Eintrag Polysemie.
  10. | a b Kuhn: Lexikologie. 1994, S. 55.
  11. | a b Zitat wortlich nach Pelz: Linguistik. 1996, S. 216.
  12. | George A. Miller: Worter. Streifzuge durch die Psycholinguistik. Herausgegeben und aus dem Amerikanischen ubersetzt von Joachim Grabowski und Christiane Fellbaum. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 299-301.
  13. | Kessel, Reimann: Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache. Fink, Tubingen 2005, ISBN 3-8252-2704-9, S. 163-164, verlangen fur eine Polysemie zusammengehorige Bedeutungen und mindestens ein identisches semantisches Merkmal.
  14. | Pospiech: Semantik. In: Volmert (Hrsg.): Grundkurs Sprachwissenschaft. 5. Auflage. 2005, ISBN 3-8252-1879-1, S. 160.
  15. | a b Duden. Deutsches Universalworterbuch. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zurich 1983, ISBN 3-411-02175-6.
  16. | Kessel, Reimann, 2005, S. 166.
  17. | Volker Harm: Einfuhrung in die Lexikologie. WBG, Darmstadt 2015 (Einfuhrung Germanistik), ISBN 978-3-534-26384-4, S. 52.
  18. | a b Volker Harm: Einfuhrung in die Lexikologie. WBG, Darmstadt 2015 (Einfuhrung Germanistik), ISBN 978-3-534-26384-4, S. 53.
  19. | a b Schwarz, Chur: Semantik. S. 57.
  20. | Im Einzelnen Volker Harm: Einfuhrung in die Lexikologie. WBG, Darmstadt 2015 (Einfuhrung Germanistik), ISBN 978-3-534-26384-4, S. 52-59.
  21. | Emmerich Kelih, Gabriel Altmann: A continuous model for polysemy. In: Glottometrics. Band 31, 2015, S. 31-37 (englisch; PDF; 1,65 MB).
  22. | Lu Wang: Word length in Chinese. In: Reinhard Kohler, Gabriel Altmann (Hrsg.): Issues in Quantitative Linguistics 3. Dedicated to Karl-Heinz Best on the occasion of his 70th birthday. RAM-Verlag, Ludenscheid 2013, ISBN 978-3-942303-12-5, S. 39-53 (englisch).
  23. | Haruko Sanada: Investigations in Japanese Historical Lexicology (Revised Edition). Peust & Gutschmidt Verlag, Gottingen 2008, ISBN 978-3-933043-12-2, S. 116 (englisch).
  24. | Gabriel Altmann: Semantik. In: Gabriel Altmann, Dariusch Bagheri, Hans Goebl, Reinhard Kohler, Claudia Prun: Einfuhrung in die quantitative Lexikologie. Peust & Gutschmidt, Gottingen 2002, ISBN 3-933043-09-3, S. 79-89, ,,Polysemie und Lange" S. 86-89.
  25. | Reinhard Kohler: Zur linguistischen Synergetik: Struktur und Dynamik der Lexik. Brockmeyer, Bochum 1986, ISBN 3-88339-538-2, S. 100-102 und 169.
  26. | Reinhard Kohler: Zur linguistischen Synergetik: Struktur und Dynamik der Lexik. Brockmeyer, Bochum 1986, ISBN 3-88339-538-2, S. 77.
  27. | Reinhard Kohler: Zur linguistischen Synergetik: Struktur und Dynamik der Lexik. Brockmeyer, Bochum 1986, ISBN 3-88339-538-2, S. 103-104 und 169.
  28. | Karl-Heinz Best: Quantitative Linguistik. Eine Annaherung. 3., stark uberarbeitete Auflage. Peust & Gutschmidt Verlag, Gottingen 2006, ISBN 3-933043-17-4, S. 129.
  29. | Udo Strauss, Gabriel Altmann: Age and polysemy of words. In: Glottometrics. 6, 2003, S. 61-64 (englisch; PDF; 1,36 MB).
  30. | Haruko Sanada-Yogo: Analysis of Japanese Vocabulary by the Theory of Synergetic Linguistics. In: Journal of Quantitative Linguistics. Band 6, Nr. 3, S. 239-251, besonders S. 244 und 247-248 (englisch).
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