Orgasm Gap
Als Orgasm Gap (Orgasmus-Lucke) oder Gender Orgasm Gap (Geschlechter-Orgasmus-Lucke) wird ein Geschlechterunterschied in der Orgasmus-Haufigkeit beim heterosexuellen Sex bezeichnet. Hierbei kommen Frauen deutlich weniger haufig zum Orgasmus als Manner. Zur Erklarung dieser Diskrepanz existieren sowohl biologisch als auch psychosozial orientierte Ansatze, wobei mittlerweile angenommen wird, dass Letztere eine grossere Rolle spielen. Grund fur dem Orgasm Gap ist demnach, dass gesellschaftliche Vorstellungen von Sex vor allem an vaginaler Penetration und mannlichem Lustgewinn orientiert sind, wobei der weibliche Orgasmus als im Zweifel verzichtbar eingeschatzt wird.
Systematiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frauen kommen laut Studien beim Masturbieren[1][2] und beim gleichgeschlechtlichen, z. B. lesbischen oder bisexuellen Sex[3][4] deutlich ofter zum Orgasmus als beim Heterosex. Laut einem Forschungsuberblick von 2022 zeigt sich in Umfragen, dass typischerweise 30 % bis 60 % der Frauen berichten, beim Heterosex zum Orgasmus zu kommen, im Unterschied zu 70 % bis 100 % der Manner. Je nach Rahmenbedingungen schwankt die Grosse der Orgasmus-Lucke. Das reprasentative gewichtete Mittel ist -30 % zu Ungunsten der Frauen. Der Forschungsuberblick untersuchte dafur 36 wissenschaftliche Arbeiten mit Angaben von insgesamt rund 50.000 Frauen und 48.000 Mannern. Um den internationalen Forschungsstand abzubilden, wurde nach englischsprachigen Quellen gesucht; dennoch sei vorwiegend die westliche Welt reprasentiert.[5] Innerhalb des Heterosex identifiziert der Forschungsuberblick vier Korrelationen:[6]
- Mit zunehmender sexueller Erfahrung verringert sich die Orgasmus-Lucke. Die grosste Orgasmus-Lucke wurde beim biografisch ersten Heterosex festgestellt.
- Frauen erleben eher mit festen als mit unverbindlichen Partnern Orgasmen. Dies wird vor allem darauf zuruckgefuhrt, dass sich Manner in einer festen Beziehung tendenziell mehr um den Orgasmus ihrer Partnerinnen bemuhen.
- Der Vaginalverkehr ist bei Frauen mit der geringsten Orgasmus-Haufigkeit verbunden. Manuelle und orale Stimulation von Vulva und Klitoris, aber auch Kusse und enger Korperkontakt erhohen die Orgasmus-Haufigkeit bei Frauen.
- Im Zuge fortschreitender sexueller Liberalisierung und sexueller Bildung wird ein Schliessen der Orgasmus-Lucke vermutet.
Eine Studie aus dem Jahr 2025, die die Orgasmus-Haufigkeit bei heterosexuellen Personen aus Nordamerika analysierte, kam zu dem Ergebnis, dass der Orgasm Gap in verschiedenen ethnischen Gruppen jeweils unterschiedlich gross ausfallt. Den grossten Orgasm Gap wiesen demnach weisse Menschen und Personen mit asiatischer Abstammung auf. Bei Schwarzen und Hispanics war der Gap zwar weiterhin vorhanden, aber geringer ausgepragt. Dies lag daran, dass schwarze Manner im Schnitt weniger Orgasmen hatten als Manner anderer ethnischer Gruppen, wahrend hispanische Frauen im Vergleich die meisten Orgasmen hatten.[7]
Hintergrunde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Laut dem Forschungsuberblick wird die Orgasmus-Lucke beim Heterosex heute seltener rein biologisch erklart, das heisst einer vermeintlich unveranderlichen weiblichen und mannlichen Natur zugeschrieben, sondern stattdessen primar auf psychosoziale Faktoren zuruckgefuhrt. Vor allem asymmetrische private und gesellschaftliche Geschlechterverhaltnisse beeinflussen die Entfaltung des biologisch angelegten Orgasmus-Potenzials von Frauen.[8]
Biologische Hintergrunde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt im Wesentlichen zwei konkurrierende evolutionstheoretische Erklarungsansatze des weiblichen Orgasmus:[9]
Nach der Nebenprodukt-Theorie habe sich die Klitoris der Frau ebenso wie die Brustwarzen des Mannes als Nebenprodukt des jeweils funktionalen Pendants beim anderen Geschlecht ergeben. Da sie dem weiblichen Orgasmus keine Fortpflanzungsfunktion zuschreibt, sieht die Nebenprodukt-Theorie die direkte Stimulation der ausseren Klitoris als die naheliegendste Form der Auslosung des weiblichen Orgasmus. Das Potenzial konne mit Ubung und optimaler klitoraler Stimulation immer besser ausgeschopft werden, sodass sich Orgasmus-Lucken schliessen.[9]
Nach der Anpassungs-Theorie hat der weibliche Orgasmus einen nicht notwendigen aber forderlichen Beitrag zur Fortpflanzung. Es wird unter anderem vermutet, dass der weibliche Orgasmus die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung steigern kann, dass Orgasmen es belohnen, wenn die Frau sich einen genetisch passenden Partner gesucht hat und/oder dass Orgasmen eine stabile Paarbindung begunstigen. Da die Anpassungs-These den weiblichen Orgasmus funktional fur Fortpflanzung sieht, prognostiziert sie eine grossere Orgasmus-Haufigkeit beim Vaginalverkehr als die Nebenprodukt-Theorie.[9]
Psychosoziale Hintergrunde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach psychosozialen Erklarungsansatzen erschweren vor allem geschlechterhierarchische Einstellungen und Verhaltensweisen die Realisierung weiblicher Orgasmen auf der Basis der biologischen Orgasmus-Fahigkeit. Geschlechterstereotype Vorstellungen, nach denen Frauen angeblich ohnehin nur schwer kommen ,,konnen" und der Orgasmus fur sie auch ,,gar nicht so wichtig ist", wahrend der Mann seinen Orgasmus ,,braucht" und dementsprechend geradezu ,,ein Anrecht" auf ihn hat, erzeugen und begrunden demnach ein patriarchales heterosexuelles Skript, d. h. ein kulturell geteiltes Drehbuch fur den typischen Ablauf der sexuellen Interaktion.[10][11] Laut einer empirischen Studie aus dem Jahr 2013 geben Frauen beim Heterosex z. B. signifikant haufiger Oralsex als sie ihn empfangen und der Sex gilt im Allgemeinen als beendet, nachdem der Mann einen Orgasmus hatte.[12] Indem man sexuelles Vergnugen und Orgasmen von Frauen fur nebensachlich oder schwer erreichbar erklart, werden sie es gemass psycho-sozialer Erklarung faktisch dann auch. Diese Annahmen stehen im Einklang mit empirischen Studien, die zeigen, dass die Orgasmus-Haufigkeit von Frauen beim Solosex und beim Sex mit anderen Frauen deutlich hoher ist. In der Feststellung, dass eine heterosexuelle Interaktion, in deren Mittelpunkt die vaginale Penetration steht, den Orgasmus des Mannes begunstigt und den Orgasmus der Frau verhindert oder erschwert (somit also eine Orgasmus-Lucke erzeugt), sind sich die feministische Position der zweiten Frauenbewegung, aktuelle psycho-soziale empirische Studien, sowie die biologische Nebenprodukt-Theorie des weiblichen Orgasmus einig.[13]
Die Erklarung durch patriarchale (d. h. die Interessen des Mannes bevorzugende) sexuelle Skripte bedeutet gemass sexueller Skripttheorie nicht, unbedingt absichtliche Benachteiligung von Frauen zu unterstellen. Vielmehr geht es haufig um eingeschliffene und unhinterfragte Erwartungen und Ablaufe, an denen Frauen und Manner gemeinsam partizipieren.[14]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Zuge der Sexuellen Revolution und der zweiten Welle der Frauenbewegung in den 1950er- und 1960er-Jahren wurde in feministischen Kreisen bereits die Kritik an einem zu einseitig an mannlichen Interessen orientierten und auf vaginale Penetration fixierten Skript von Heterosex vorgebracht. In den 1960er- und 1970er-Jahren begann vor dem Hintergrund soziologischer Theorien und Befunde der sogenannte ,,Kampf um Orgasmus-Gerechtigkeit".[15]
Orgasmus-Gerechtigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die zeitgenossischen akademischen und offentlichen Debatten um den Gender Orgasm Gap wurden unter anderem von der Psychologieprofessorin Laurie Mintz angestossen. Sie argumentiert, dass insofern die Bedingungen so gestaltet werden, dass Frauen systematisch weniger sexuelles Vergnugen und Orgasmen erleben als Manner, eine Situation der Ungerechtigkeit festgestellt werden kann.[16] Es sei im Sinne der Geschlechtergleichberechtigung eine ausgeglichene Gestaltung von heterosexuellem Sex, einschliesslich erwunschten Orgasmen anzustreben, was als ,,Orgasmus-Gerechtigkeit" (englisch Orgasm Equality) bezeichnet wird.[17] Ihren Ruf nach Orgasmus-Gerechtigkeit machte sie begleitend zu ihren begutachteten akademischen Fachpublikationen[17][18][19][20] auch popularwissenschaftlich laut, etwa uber ihre Kolumne im Magazin Psychology Today[21] und uber ihren TEDx Talk ,,A New Sexual Revolution for Orgasm Equality", der auf YouTube mehr als 2,5 Millionen Aufrufe verzeichnet.[22]
Der Forschungsuberblick schatzt den Gerechtigkeits-Begriff als moralisch und politisch aufgeladen, aber auch als absichtlich und - insofern die psycho-sozialen Kontextfaktoren ungerecht sind - auch aus biologischer Perspektive als schlussig ein. Zu bedenken sei, dass das Konzept der Orgasmus-Gerechtigkeit nicht anwendbar ist, wenn sich das weibliche Orgasmus-Potenzial aus biologischen oder medizinischen Grunden beim Heterosex nicht entfalten kann (z. B. im Kontext von Medikamentennebenwirkungen oder klinischen Storungsbildern) oder wenn Orgasmen von der Frau nicht gewunscht und angestrebt werden.[23]
Weitere zeitgenossische Rezeptionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In ihrem Buch Want, einer Sammlung sexueller Fantasien von Frauen, thematisiert Gillian Anderson ebenfalls den Orgasm Gap.
"In reality, the orgasm gap isn't about differences in biology or anatomy, but rather because of how heterosexual men and women reach peak pleasure. Mainstream films and pornography show women having world-shaking orgasms from penetrative intercourse, cultivating the prevailing belief that this sex is ,,real sex" and everything else is ,,merely foreplay". It's hard for women and their partners not to absorb this and assume that she ,,should" orgasm from penetration alone."
,,In Wirklichkeit geht es beim Orgasm Gap nicht um Unterschiede in der Biologie oder Anatomie, sondern vielmehr darum, wie heterosexuelle Manner und Frauen ihr hochstes Vergnugen erreichen. Mainstream Filme und Pornografie zeigen Frauen, die durch penetrativen Geschlechtsverkehr weltbewegende Orgasmen haben, und kultivieren damit den vorherrschenden Glauben, dass dieser Sex ,,echter Sex" sei und alles andere nur ,,Vorspiel". Fur Frauen und ihre Partner ist es schwierig, dies nicht aufzusaugen und davon auszugehen, dass sie allein durch die Penetration zum Orgasmus kommen ,,sollte"."
Abbaumoglichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Forschungsstand
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die von den Forschenden vorgeschlagenen Massnahmen zum Verringern des Orgasm Gap lassen sich laut dem Forschungsuberblick in die vier Ebenen Person, Beziehung, sexuelle Interaktion und Gesellschaft einordnen. Fur die Umsetzung der empfohlenen Massnahmen nenne die Fachliteratur therapeutische und padagogische Intervention, Offentlichkeitsarbeit und Medienkampagnen.[24]
- Person: 16 Publikationen schlagen Frauen vor, sexuell eine aktiv-selbstbestimmte, zielorientierte und durchsetzungsstarke Haltung einzunehmen und den eigenen Korper und die individuellen Vorlieben kennenzulernen (z. B. durch sexuelle Bildung und regelmassige Masturbation).
- Beziehung: 11 Publikationen schlagen eine vertrauensvolle Beziehung mit offener Kommunikation uber sexuelle Wunsche und Bedurfnisse und damit verbundenes gemeinsames Lernen vor.
- Sexuelle Interaktion: 19 Publikationen schlagen mehr direkte klitoriale Stimulation in verschiedenster Form vor.
- Gesellschaft: 15 Publikationen schlagen eine Sensibilisierung der Offentlichkeit und Kampagnen vor, etwa zur Bedeutung der Klitoris, zur Abschaffung sexueller Doppelmoral, zur Entstigmatisierung weiblicher Lust, zur Demarginalisierung weiblicher Orgasmen und somit zur geschlechtergerechteren Gestaltung des heterosexuellen Skripts.
Kritik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Forschungsuberblick empfiehlt eine Weiterentwicklung und kritische Hinterfragung der bisher vorgeschlagenen Abbaumoglichkeiten, da diese im Kern seit den 1960er Jahren diskutiert worden seien und es offenbar bisher nur wenige Fortschritte gebe. Er stellt 6 Denkanstosse vor.[25]
- Es sollten Medienformate gefordert werden, die weibliche Orgasmen selbstverstandlich und realistisch darstellen.
- Biologiebucher und Materialien der Sexuellen Bildung sollten so gestaltet werden, dass sie Madchen und Frauen dazu ermutigen, ihre orgastischen Potenziale selbstbestimmt auszuschopfen, ohne jedoch neue Leistungsnormen zu etablieren. Es sollte lustvollem orgasmusfreiem Sex sein berechtigter Platz eingeraumt werden, ohne das Klischee zu bestatigen, dass der Orgasmus fur Frauen doch ,,gar nicht so wichtig" sei.
- Das Konflikt-, Krankungs- und moglicherweise sogar Gewaltpotenzial der Forderung nach Orgasmus-Gerechtigkeit konnte starker berucksichtigt werden.
- Es musse betont werden, dass sich das Schliessen der Orgasmus-Lucke auf selbstbestimmte und erwunschte Orgasmen bezieht, nicht auf vorgespielte oder erzwungene Orgasmen.
- Es solle erforscht werden, in welchem Mass Frauen und Manner heutzutage Egalitatsnormen beim Sex fur sich annehmen und umsetzen und wie realistisch sie Egalitat einschatzen.
- Aspekten der sexuellen Anziehungskraft, emotionalen Verbundenheit und mentalen Stimulation konnte mehr Beachtung geschenkt werden.
Filme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- The Principles of Pleasure Dokumentation, die u. a. den Orgasm Gap wissenschaftlich aufgreift
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, S. 73-87, doi:10.1055/a-1832-4771.
- Elizabeth A. Mahar, Laurie B. Mintz, Brianna M. Akers: Orgasm Equality: Scientific Findings and Societal Implications. In: Current Sexual Health Reports. Band 12, 2020, S. 24-32, doi:10.1007/s11930-020-00237-9.
- Rita Niineste: A Phenomenological Look at the Orgasm Gap. In: Open Philosophy. Band 5, Nr. 1, 2017, S. 424-436, doi:10.1515/opphil-2022-0204 (Open Access).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- | Stefanie Gonin-Spahni, Michele Borgmann, Sandra Gloor: Sexualitat Beziehung Gesundheit. Universitat Bern, August 2019, S. 10 (unibe.ch [PDF; abgerufen am 20. Juni 2025]).
- | Ana Carvalheira, Isabel Leal: Masturbation Among Women: Associated Factors and Sexual Response in a Portuguese Community Sample. In: Journal of Sex & Marital Therapy. Band 39, Nr. 4, Juli 2013, ISSN 0092-623X, S. 347-367, doi:10.1080/0092623X.2011.628440.
- | David A. Frederick, H. Kate St. John, Justin R. Garcia, Elisabeth A. Lloyd: Differences in Orgasm Frequency Among Gay, Lesbian, Bisexual, and Heterosexual Men and Women in a U.S. National Sample. In: Archives of Sexual Behavior. Band 47, Nr. 1, Januar 2018, ISSN 0004-0002, S. 273-288, doi:10.1007/s10508-017-0939-z.
- | Justin R. Garcia, Elisabeth A. Lloyd, Kim Wallen, Helen E. Fisher: Variation in Orgasm Occurrence by Sexual Orientation in a Sample of U.S. Singles. In: The Journal of Sexual Medicine. Band 11, Nr. 11, 2014, ISSN 1743-6109, S. 2645-2652, doi:10.1111/jsm.12669.
- | Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 78 ff., doi:10.1055/a-1832-4771.
- | Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 81, doi:10.1055/a-1832-4771.
- | Grace M. Wetzel, Diana T. Sanchez, Amanda N. Gesselman, Olivia R. Adams, Jessica T. Campbell, Justin R. Garcia: Exploring the Orgasm Gap Across Racial/Ethnic Groups: A Descriptive Analysis. In: The Journal of Sex Research. Band 62, Nr. 5, 2025, S. 683-692, doi:10.1080/00224499.2024.2308044.
- | Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 83, doi:10.1055/a-1832-4771.
- | a b c Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 75, doi:10.1055/a-1832-4771.
- | Verena Klein, Terri D. Conley: The Role of Gendered Entitlement in Understanding Inequality in the Bedroom. In: Social Psychological and Personality Science. Band 13, Nr. 6, 2021, S. 1047-1057, doi:10.1177/19485506211053564.
- | Lisa D. Wade, Emily C. Kremer, Jessica Brown: The incidental orgasm: the presence of clitoral knowledge and the absence of orgasm for women. In: Women & Health. Band 42, Nr. 1, 2005, S. 117-138, doi:10.1300/J013v42n01_07.
- | Kristen N. Jozkowski, Sonya A Satinsky: A gender discrepancy analysis of heterosexual sexual behaviors in two university samples. In: Journal of Community Health. Band 38, Nr. 6, 2013, S. 1157-1165, doi:10.1007/s10900-013-9728-3.
- | Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 76, doi:10.1055/a-1832-4771.
- | Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 75 f., doi:10.1055/a-1832-4771.
- | Barbara Ehrenreich, Elizabeth Hess, Gloria Jacobs: The Battle for Orgasm Equity: The Heterosexual Crisis of the Seventies. In: Re-making Love: The Feminization of Sex. Anchor Press/Doubleday, New York 1986, ISBN 0-385-18498-0, S. 74-102.
- | Laurie Mintz: Becoming Cliterate: Why Orgasm Equality Matters - and How to Get It. HarperOne, New York 2017, ISBN 978-0-06-248438-3, S. 49.
- | a b Elizabeth A. Mahar, Laurie B. Mintz, Brianna M. Akers: Orgasm Equality: Scientific Findings and Societal Implications. In: Current Sexual Health Reports. Band 12, Nr. 1, 2020, ISSN 1548-3584, S. 24-32, doi:10.1007/s11930-020-00237-9.
- | Milan C. Savoury, Elizabeth A. Mahar, Laurie B. Mintz: Feelings of Masculinity and Accomplishment in Response to Penetrative versus Non-Penetrative Orgasms. In: Archives of Sexual Behavior. Band 51, Nr. 1, Januar 2022, ISSN 1573-2800, S. 611-620, doi:10.1007/s10508-021-02070-0, PMID 34748104.
- | Hannah Warshowsky, Elizabeth A. Mahar, Laurie B. Mintz: Cliteracy for him: effectiveness of bibliotherapy for heterosexual men's sexual functioning. In: Sexual and Relationship Therapy. Band 38, Nr. 1, 2023, ISSN 1468-1994, S. 52-73, doi:10.1080/14681994.2020.1739638.
- | Hannah Warshowsky, Della V. Mosley, Elizabeth A. Mahar, Laurie Mintz: Effectiveness of Undergraduate Human Sexuality Courses in Enhancing Women's Sexual Functioning. In: Sex Education: Sexuality, Society and Learning. Band 20, Nr. 1, 2020, ISSN 1468-1811, S. 1-16, doi:10.1080/14681811.2019.1598858 (ed.gov [abgerufen am 1. September 2024]).
- | Laurie Mintz: Closing the Orgasm Gap: Tips for Personal and Culture Change. In: Psychology Today. 8. Marz 2018, abgerufen am 20. Juni 2025 (amerikanisches Englisch).
- | TEDx Talks: A new sexual revolution for orgasm equality | Laurie Mintz | TEDxUF. In: YouTube. 18. Juli 2019, abgerufen am 1. September 2024.
- | Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 77, doi:10.1055/a-1832-4771.
- | Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 81 f., doi:10.1055/a-1832-4771.
- | Nicola Doring, M. Rohangis Mohseni: Der Gender Orgasm Gap. Ein kritischer Forschungsuberblick zu Geschlechterdifferenzen in der Orgasmus-Haufigkeit beim Heterosex. In: Zeitschrift fur Sexualforschung. Band 35, Nr. 2, 2022, ISSN 0932-8114, S. 73-87, hier S. 84 f., doi:10.1055/a-1832-4771.