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Mailserver

aus Wikipedia, der freien Enzyklopadie

Ein Mailserver ist ein Server, der E-Mails entgegennehmen, weiterleiten, bereithalten und senden kann. Die E-Mail-Adressen, deren E-Mail-Postfacher der Mailserver verwaltet, erben ihren Domain-Part vom Domain-Namen des Mailservers. Der Domain-Name des Mailservers wiederum ist die Domain des E-Mail-Anbieters, der den Mailserver betreibt.

Bei den meisten Mailservern arbeiten mehrere Module zusammen:

  • Die GAL (Global Address List) stellt ein Adressbuch aus den auf diesem Mailserver angelegten Postfachern zur Verfugung.

Zum Einsatz kommen Mailserver auch als:

Beim Betrieb von Mailservern kommt eine Vielzahl von Protokollen zum Tragen.[1]

Die grundlegendsten Protokolle sind:

Speicherkonzepte

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Jeder Mailserver kann seine eigene proprietare Art verwenden, um die zu verwaltenden E-Mails abzulegen. Im Open-Source-Umfeld haben sich allerdings einige Speicherkonzepte entwickelt, die einen breiten Einsatz finden:

Dovecot bietet zusatzlich ein eigenes Format, das auf Geschwindigkeit optimierte dbox.[2]

Einzelnachweise

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  1. | IETF Request For Comments (RFCs). Internet Mail Consortium, archiviert vom Original (nicht mehr online verfugbar) am 3. April 2012; abgerufen am 10. Mai 2025 (englisch).
  2. | dbox. Abgerufen am 29. September 2025.
Wiktionary: Mailserver - Bedeutungserklarungen, Wortherkunft, Synonyme, Ubersetzungen