Daniel Defoe
- Afrikaans
- Aragones
- l`rby@
- mSr~
- asmiiy'aa
- Asturianu
- Az@rbaycanca
- toerkhjh
- Bashk'ortsa
- Belaruskaia (tarashkevitsa)
- Belaruskaia
- B'lgarski
- baaNlaa
- Brezhoneg
- Bosanski
- Catala
- Cestina
- Chavashla
- Cymraeg
- Dansk
- Zazaki
- Ellenika
- English
- Esperanto
- Espanol
- Eesti
- Euskara
- frsy
- Suomi
- Foroyskt
- Francais
- Frysk
- Gaeilge
- Galego
- `bryt
- hindii
- Hrvatski
- Kreyol ayisyen
- Magyar
- Hayeren
- Bahasa Indonesia
- Ido
- Islenska
- Italiano
- Ri Ben Yu
- Jawa
- k`art`uli
- K'azak'sha
- knndd
- hangugeo
- Kurdi
- Kyrgyzcha
- Latina
- Lingala
- Lietuviu
- Latviesu
- Malagasy
- Makedonski
- mlyaallN
- Mongol
- mraatthii
- Bahasa Melayu
- mzirwny
- Nederlands
- Norsk nynorsk
- Norsk bokmal
- Occitan
- pNjaabii
- Polski
- Piemonteis
- pnjby
- Portugues
- Runa Simi
- Romana
- Russkii
- Rusin'skyi
- Srpskohrvatski / srpskokhrvatski
- siNhl
- Simple English
- Slovencina
- Slovenscina
- Shqip
- Srpski / srpski
- Svenska
- tmilll
- Toch'iki
- aithy
- Turkmence
- Tagalog
- Tolisi
- Turkce
- Tatarcha / tatarca
- Ukrayins'ka
- rdw
- O`zbekcha / uzbekcha
- Tieng Viet
- Winaray
- Wu Yu
- margaluri
- Yue Yu
- Zhong Wen
Daniel Defoe (* vermutlich Anfang 1660 in London als Daniel Foe; + 24. Apriljul. / 5. Mai 1731greg. ebenda) war ein englischer Schriftsteller in der Fruhzeit der Aufklarung, der durch seinen Roman Robinson Crusoe weltberuhmt wurde. Defoe gilt damit als einer der Begrunder des englischen Romans.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Daniel Foe wurde als Sohn des James Foe, eines wohlhabenden Londoner Talghandlers und Mitglied der Worshipful Company of Butchers (,,Ehrwurdige Gesellschaft der Metzger", also der Metzgerzunft), und dessen Ehefrau Annie geboren. Das Geburtsjahr und der Geburtsort sind nicht sicher uberliefert. Verschiedene Quellen nennen die Jahre 1659 bis 1662 als wahrscheinlich. Die Fore Street, Pfarrei St. Giles Cripple, London, wird allgemein als sein Geburtsort angesehen. Daniel Foe fugte spater seinem Namen ein De an, wodurch sein Name einen aristokratischen Klang bekam.
Fruhe Jahre
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seine ersten Lebensjahre wurden von mehreren Katastrophen begleitet. 1665 erlebte er die Grosse Pest von London, bei der ein Funftel der Londoner Bevolkerung starb. 1666 ereignete sich der Grosse Brand von London. Das Feuer zerstorte vier Funftel der City of London, darunter die meisten mittelalterlichen Bauten, und machte etwa 100.000 Einwohner obdachlos. Foes Haus und zwei Nachbarhauser wurden verschont. Am 19. Juni 1667 ereignete sich der Uberfall im Medway. Dabei drangen niederlandische Schiffe uber die Mundung der Themse in den Fluss Medway ein und eroberten oder verbrannten dort eine grossere Anzahl Kriegsschiffe der englischen Royal Navy. Als er etwa zehn Jahre alt war, starb seine Mutter Annie Foe.
Erziehung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Defoe wurde presbyterianisch erzogen (siehe: Karl II. von England). Er sollte ursprunglich, nach seines Vaters Willen, Geistlicher werden und erhielt daher eine Ausbildung an der Akademie in Newington. Stattdessen schlug er eine Laufbahn als Kaufmann ein. Er heiratete 1684 Mary Tuffley, die eine Mitgift von 3700 Pfund Sterling in die Ehe mitbrachte. Mit dem Geld machte er sich selbststandig. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten.
Defoe als Kaufmann
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1685 schloss sich Defoe James Scott, 1. Herzog von Monmouth an, der nach dem Tod Karls II., anstelle seines Onkels Jakob II. (auch Jakob VII.), den Thron fur sich beanspruchte. Die Truppen des Herzogs wurden am 15. Juli 1685 bei Sedgemoor vernichtend geschlagen, der Herzog in London hingerichtet. Defoe floh nach Frankreich, kehrte aber bald nach London zuruck. Dort betrieb er einen Import-Export-Handel mit Waren aus und nach den englischen Kolonien in Amerika. Er handelte mit Wein, Tabak und Lebensmitteln und unternahm dabei ausgedehnte Reisen nach Frankreich, Holland, Italien und Spanien. Er besass drei Geschaftshauser und war Mitglied der Londoner Zunftinnung. Wirtschaftlich hatte er nur wenig Erfolg.
Obwohl im Kaufmannsstand, sah sich Defoe als Intellektueller, der unter Buchhaltung eher die Vergrosserung seiner Bibliothek und das Abfassen eigener Texte als die kaufmannische Auflistung von Soll und Haben verstand. Seine schriftstellerische Tatigkeit war wenig eintraglich.
Wahrend der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich verlor er mehrere Schiffsladungen und musste 1692 seinen Bankrott mit der damals hohen Summe von 17.000 Pfund Sterling anmelden. Durch die Ubernahme verschiedener offentlicher Dienste und die Grundung eines Ziegeleiwerks gelangte er wieder zu einem nennenswerten Einkommen.
Defoe als Essayist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bedeutend fur das Verstandnis des stark autobiographischen Schriftwerks Defoes ist die Tatsache, dass er sich seit seinem Bankrott 1692 funf Jahre lang intensiv mit den politischen und wirtschaftlichen Fragen seiner Zeit beschaftigte. Seine diesbezuglichen Aufzeichnungen sammelte er und veroffentlichte sie 1697 unter dem Titel An Essay upon Projects, wobei er als Projekte seine darin enthaltenen zahlreichen Vorschlage zur allgemeinen Hebung und Verbesserung des ,,wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der Nation" bezeichnete.
Schon in jungen Jahren hatte er sich in zahlreichen Beitragen den religiosen, okonomischen und politischen Problemstellungen seiner Zeit gewidmet.
Mit seinem 1701 veroffentlichten satirischen Gedicht The True-Born Englishman (,,Der waschechte Englander"), in dem er fur Toleranz gegenuber nationalen und religiosen Minderheiten eintrat, kam der grosse Erfolg. 21 Auflagen in vier Jahren, darunter zwolf Raubdrucke, veranlassten ihn, seinem Nachnamen Foe das noble De hinzuzufugen. Diese Namensveredlung wurde zwar von einigen Zeitgenossen kritisiert, die ,,gar nicht so gestrenge Nachwelt" liess sie aber durchgehen. Seine Erstausgabe des Essay upon Projects hatte der Autor 1697 noch mit D. F. signiert.
Ein Jahr spater griff er mit dem anonymen Traktat The Shortest Way with the Dissenters (Das kurzeste Verfahren mit den Dissentern) die Anglikanische Kirche und deren religiose Intoleranz gegenuber den mit ihr im Dissens befindlichen anderen Glaubensrichtungen scharf an und musste 1703, als seine Verfasserschaft bekannt wurde, wegen der Verbreitung von aufruhrerischen Schmahschriften auf unbestimmte Zeit ins Gefangnis. Ausserdem wurde der fruhe Aufklarer an den Pranger gestellt. Im November 1703 konnte der Speaker des Unterhauses, Robert Harley, die Freilassung des bei der Bevolkerung aufgrund seiner offenen und kritischen Art beliebten Schriftstellers bewirken.
Doch Haft und Geldstrafe hatten ihn erneut finanziell ruiniert. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, wandte sich Defoe in der Folgezeit verstarkt dem Journalismus zu. Von 1704 bis 1713 gab er im Auftrag des ihm wohlgesinnten Harley dreimal wochentlich die Zeitschrift The Review heraus, deren Artikel er zumeist selbst verfasste. Darin befurwortet er eine Union mit Schottland, die 1707 schliesslich zustande kam. 1709 verfasste Defoe eine History of the Union (,,Geschichte der Union"). Er etablierte sich im Laufe dieser Jahre als versierter wirtschaftspolitischer Journalist.
Defoe als Schriftsteller
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 6. Mai 1719,[1] im Alter von wohl 59 Jahren, veroffentlichte Defoe seinen ersten Roman, The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe (,,Das Leben und die seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe"), der schlagartig zu seinem bekanntesten Werk wurde. Inhaltliche Grundlage des Romans waren die Erlebnisse des Seemanns Alexander Selkirk, der sich auf einer der Juan-Fernandez-Inseln vor der chilenischen Kuste hatte aussetzen lassen und dort mehr als vier Jahre verbracht hatte. Die zeitgenossischen Berichte daruber dienten dem Journalisten Defoe als Vorlage, die er jedoch so umarbeitete, dass von Authentizitat im engeren Sinne keine Rede sein kann. Beispielsweise konnte sich Selkirk nach gut vier Jahren Einsamkeit kaum noch verstandlich machen; Robinson dagegen ist auch nach 28 Jahren noch geistig und sprachlich in Hochform. Neuartig an diesem Roman waren die mit Faktenwissen durchsetzte Darstellung und der auf Robinsons fiktionalen Tagebuchern beruhende journalistische Stil. ,,Fur den komplexen Zusammenhang von Kunst (Schrift) und Arbeit (Handwerk) sind die ausfuhrlichen Kapitel uber den ,Selbstbericht' und das chronologisch angelegte Tagebuch entscheidend."[2] Das Buch brachte Defoe jedoch nur 50 Pfund und eine geringe prozentuale Beteiligung bei weiteren Auflagen ein. Sein Verleger kaufte sich vom Erlos einen neuen Laden und hinterliess 50.000 Pfund.
Weitere Abenteuerromane folgten, darunter Memoirs of a Cavalier (1720) und Kapitan Singleton (1720). Wie diese, so tragt auch der 1722 veroffentlichte Roman The Fortunes and Misfortunes of the Famous Moll Flanders (,,Gluck und Ungluck der beruhmten Moll Flanders"), in dem Defoe die Bekehrung einer Londoner Prostituierten beschreibt, starke Zuge seines Glaubens an die Pradestination und die Vorsehung Gottes. Gezeigt werden soll das ungluckliche Schicksal derer, die vom rechten Pfad der Tugend abweichen.
Zu Defoes weiteren Arbeiten gehoren A Journal of the Plague Year (Die Pest zu London, 1722), Colonel Jack (1722), Lady Roxana (1724), A tour thro' the whole island of Great Britain (1724-1727), A General History of the Most Notorious Pyrates (1724-1728)[3] und The Complete English Tradesman (1725-1727).
Wurdigung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Daniel Defoe versuchte wahrend seines ganzen Lebens, die politische und religiose Freiheit in England zu starken. Der Wert seiner publizistischen Schriften wird soeben erst erkannt. Einschliesslich seiner Flugblatter gibt es circa 250 Werke Defoes.
Daniel Defoe liegt auf dem Friedhof Bunhill Fields in London begraben. Nachprufbar uberliefert ist, dass noch Jahre nach dem Ableben all seiner Verwandten Unbekannte das Grab pflegten. Man vermutet in ihnen die ersten - wenn auch zahlenmassig bescheidenen - Anhanger einer englischen Arbeiterbewegung.
Werke (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- An Essay Upon Projects, 1697. Deutsch: Uber Projektemacherei, Leipzig 1890
- The Shortest-Way With The Dissenters, 1703
- The Storm, 1704
- The Consolidator or, Memoirs of Sundry Transactions from the World in the Moon, 1705
- A Brief History of the Poor Palatine Refugees, 1709 (ins Deutsche ubersetzt als Kurze Geschichte der pfalzischen Fluchtlinge von Heide Lipecky, dtv, Munchen 2017, ISBN 978-3-423-14591-6)
- Robinson Crusoe, 1719
- Anatomy of Exchange Alley, 1719
- The Farther Adventures of Robinson Crusoe, 1719
- Der Pirat, Dezember 1719 (basierend auf der Geschichte des Henry Every alias John Avery). Deutsch: ubersetzt, herausgegeben und mit Vorwort versehen von K. K. Doberer, Hohenloher Druck- und Verlagshaus, Gerabronn-Crailsheim, 1971
- Denkwurdigkeiten eines englischen Edelmannes aus dem grossen Kriege, 1719
- The Education of Women, 1719
- Kapitan Singleton, 1720
- Memoirs of a Cavalier, 1720
- A Journal of the Plague Year. London 1722. Mehrere Ubersetzungen ins Deutsche, z. B. diese: Die Pest zu London, ubersetzt von Werner Barzel, Nymphenburger, Munchen 1987. (Auch als Taschenbuch u. a. bei Ullstein)
Ursprunglich anonym veroffentlicht unter dem Titel: A journal of the plague year: being observations or memorials, of the most remarkable occurrences, as well publick as private, which happened in London during the last great visitation in 1665. Written by a citizen who continued all the while in London. Never made publick before. - Moll Flanders, 1722
- Colonel Jaques, 1722. Deutsch: Oberst Jack/Oberst Hannes (je nach Ubersetzung)
- A tour thro' the whole island of Great Britain (1724-1727)
- Roxana: The Fortunate Mistress, 1724.
- Die Geschichte von dem denkwurdigen Leben des John Sheppard, 1724.
- Ein Bericht uber alle die Raubzuge, erfolgreichen Ausbruchsversuche &c. des John Sheppard, 1724.
- Der wahre & originale Bericht uber das Leben & die Taten des verstorbenen Jonathan Wild, 1725.
- The Four Years Voyages of Capt. George Roberts, 1726.
- The Political History of the Devil, 1726.
- The Complete English Tradesman, 1726.
- A Plan of the English Commerce, 1728.
- zugeschrieben
- Captain Charles Johnson: A General History of the Robberies and Murder of the Most Notorious Pyrates, London 1724.
- Herausgegeben von Helge Meves. Ubersetzt von David Meienreis und Arne Braun: Daniel Defoe. <
> . Matthes & Seitz, Berlin 2015, ISBN 978-3-95757-000-0.[4]
- Herausgegeben von Helge Meves. Ubersetzt von David Meienreis und Arne Braun: Daniel Defoe. <
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bibliographien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Philip Nicholas Furbank u. W. R. Owens: A Critical Bibliography of Daniel Defoe. Pickering & Chatto, London 1998, ISBN 1-85196-389-8.
- Reinhard Stach: Robinson und Robinsonaden in der deutschsprachigen Literatur. Eine Bibliographie. Konigshausen und Neumann, Wurzburg 1991, ISBN 3-88479-588-0 (= Schriftenreihe der Deutschen Akademie fur Kinder- und Jugendliteratur Volkach e. V.; 12).
- John Andrew Stoler: Daniel Defoe. An annotated bibliography of modern criticism, 1900-1980. Garland, New York u. a. 1984, ISBN 0-8240-9086-1 (= Garland reference library of the humanities; 430).
Uberblicksdarstellungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Paula R. Backscheider: Daniel Defoe. His life. Johns Hopkins Univ. Press, Baltimore u. a. 1989, ISBN 0-8018-3785-5.
- Gertrud Kalb: Daniel Defoe. Winter, Heidelberg 1985, ISBN 3-533-03672-3,
- Maximilian E. Novak: Daniel Defoe. Master of Fictions. His Life and Ideas. Oxford Univ. Press, Oxford 2001, ISBN 0-19-812686-7.
- Dieter Petzoldt: Daniel Defoe: ,,Robinson Crusoe". Fink, Munchen, ISBN 3-7705-2064-5.
- Christian Reder (Hrsg.): Daniel Defoe. Ein Essay uber Projekte. London 1697. Springer, Wien/New York 2004, ISBN 3-211-29564-X.
- John J. Richetti: Daniel Defoe. Twayne, Boston, Mass. 1987, ISBN 0-8057-6955-2. (= Twayne's English authors series; 453)
- Wolfgang Riehle: Daniel Defoe. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-50596-7. (= Rowohlts Monographien; 50596)
- Richard West: The Life & Strange Surprising Adventures of Daniel Defoe. HarperCollins, London 1997, ISBN 0-00-255790-8.
- Heiko Postma: Projektemacher & Geheimagent, Publizist & Romancier. Uber das wechselvolle Leben und Schreiben von Daniel Defoe (1660-1731). jmb, Hannover 2010, ISBN 978-3-940970-16-9.
Spezialstudien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Janet Bertsch: Storytelling in the Works of Bunyan, Grimmelshausen, Defoe, and Schnabel. Camden House, Rochester, N.Y. 2004, ISBN 1-57113-299-6. (= Studies in German literature, linguistics, and culture)
- Philip Nicholas Furbank u. W. R. Owens: The Canonisation of Daniel Defoe. Yale Univ. Pr., New Haven u. a. 1988, ISBN 0-300-04119-5.
- Regina Heidenreich u. Helmut Heidenreich (Hrsg.): Daniel Defoe. Schriften zum Erzahlwerk. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1982, ISBN 3-534-05781-3. (= Wege der Forschung; 339)
- David Macaree: Daniel Defoe's political writings and literary devices. Mellen, Lewiston, NY u. a. 1991, ISBN 0-88946-590-8. (= Studies in British literature; 14)
- Wolfgang Mackiewicz: Providenz und Adaptation in Defoes ,,Robinson Crusoe". Ein Beitrag zum Problem des pragmatischen Puritanismus. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1981, ISBN 3-8204-5928-6 (= Anglo-American forum; 15).
- Peter J. E. Malborn: Die volkswirtschaftliche Realitat und ihre Wahrnehmung durch Daniel Defoe. Tectum, Marburg 1999, ISBN 3-8288-8070-3. (= Wissenschaftliche Beitrage aus dem Tectum-Verlag; Reihe Anglistik; 2)
- Walter Pache: Profit and delight. Didaktik und Fiktion als Problem des Erzahlens. Dargestellt am Beispiel des Romanwerks von Daniel Defoe. Winter, Heidelberg 1980, ISBN 3-533-02804-6 (= Anglistische Forschungen; 141)
- William Roosen: Daniel Defoe and Diplomacy. Susquehanna Univ. Pr. u. a., Selinsgrove 1986, ISBN 0-941664-12-0.
- Susanne Schuster: Narrative Politik. Untersuchungen zur politischen Lekture von Daniel Defoes Robinson-Crusoe-Trilogie. Ergon, Wurzburg 2000, ISBN 3-933563-87-9. (= Spektrum Politikwissenschaft; 16)
- Tim Severin: Auf der Suche nach Robinson Crusoe. Magnus, Essen 2004, ISBN 3-88400-414-X.
- Hans-Jorg Tidick: Daniel Defoes kleinburgerliche Gesellschafts- und Literaturkritik. Vorstudien zu einer Analyse des ,,Robinson Crusoe". Lang, Frankfurt am Main u. a. 1983, ISBN 3-8204-7309-2. (= Anglo-American forum; 16).
- Zaixin Zhang: Voices of the self in Daniel Defoe's fiction. An alternative Marxist approach. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-45605-0. (= Anglo-amerikanische Studien; 5)
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stefan Bittner: Der Schulrobinson von Rousseau bis zur Gegenwart. Migration und unterrichtliche Transformation internationaler Themen am Beispiel von Pragmatismus und Anwendungsorientierung in Defoes Robinson Crusoe. Bodem, Frechen 2003, ISBN 3-934215-03-3.
- Erhard Dahl: Die Kurzungen des ,,Robinson Crusoe" in England zwischen 1719 und 1819 vor dem Hintergrund des zeitgenossischen Druckgewerbes, Verlagswesens und Lesepublikums. Lang, Frankfurt am Main u. a. (= Anglo-American forum; 6) ISBN 3-261-02117-9.
- Elke Liebs: Die padagogische Insel. Studien zur Rezeption des Robinson Crusoe in deutschen Jugendbearbeitungen. Metzler, Stuttgart 1977, ISBN 3-476-00358-2. (= Studien zur allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft; 13)
- Angelika Reinhard: Die Karriere des Robinson Crusoe vom literarischen zum padagogischen Helden. Eine literaturwissenschaftliche Untersuchung des Robinson Defoes und der Robinson-Adaptionen von Campe und Forster. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1994, ISBN 3-631-42450-7 (= Europaische Hochschulschriften; Reihe 1; Deutsche Sprache und Literatur; 1463).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Druckschriften von und uber Daniel Defoe im VD 17.
- Literatur von und uber Daniel Defoe im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von und uber Daniel Defoe in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Daniel Defoes Werke im Project Gutenberg (englisch)
- Werke von Daniel Defoe im Projekt Gutenberg-DE
- Werke von Daniel Defoe bei Zeno.org. (deutsch)
- Robinson Crusoe im Literaturnetz (deutsch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- | Bekanntmachung in der Zeitung The Post-Boy, Nr. 4641, Samstag, den 25. Apriljul. / 6. Mai 1719greg..
- | Wilhelm Vosskamp: Homo Oeconomicus und Homo Poeticus. Uber Arbeit und Kunst in den Robinsonaden von Daniel Defoe und Johann Gottfried Schnabel. In: Kunst und Arbeit. (Hrsg. Anja Lemke und Alexander Weinstock). Verlag Wilhelm Fink, Paderborn 2014, ISBN 978-3-7705-5715-8, S. 181.
- | Daniel Defoe: "Libertalia - die utopische Piratenrepublik - aus der Allgemeinen Geschichte der Piraten zusammen mit den Piratensatzungen der Kapitane Roberts, Lowther und Philipps in deutscher Erstausgabe sowie Die Beschreibung der Regierung, Gewohnheiten und Lebensart der Seerauber auf Madagaskar von Jacob de Bucquoy". Matthes & Seitz, Berlin 2014, ISBN 978-3-95757-000-0.
- | Die freiheitlichen Gedanken der Freibeuter in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 8. Marz 2015, Seite 50
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Defoe, Daniel |
| ALTERNATIVNAMEN | Foe, Daniel (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | englischer Schriftsteller und Journalist |
| GEBURTSDATUM | um 1660 |
| GEBURTSORT | London |
| STERBEDATUM | 5. Mai 1731 |
| STERBEORT | London |