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Memory Protection Extensions


Die Memory Protection Extensions (Intel MPX) waren eine Erweiterung der x86-Architektur von der Firma Intel, um die Widerstandsfahigkeit von Software gegen Pufferuberlaufe zu erhohen. Aufgrund von damit ausgelosten Schwierigkeiten in der praktischen Nutzung wurde von Intel die Erweiterung MPX ab dem Jahr 2020 fur alle neuen Intel CPUs wieder eingestellt. In Folge fehlender Unterstutzung durch die Hardware wurde auch in vielen Software-Paketen, so diese zwischenzeitlich MPX unterstutzten, MPX wieder entfernt.

Mit MPX werden vorab Zeigerreferenzen innerhalb der Software aufgespurt, die bei einem Pufferuberlauf zu Fehlfunktionen fuhren und damit eine Sicherheitslucke darstellen konnten. Hierzu sind auch Modifikationen in der Software wie beispielsweise am Compiler und im Betriebssystem notig. Intel MPX wurde erstmals in der Intel-Skylake-Mikroarchitektur implementiert.

Ab Linux-Kernel 3.19 bis zur Version 5.6 wird Intel MPX softwareseitig unterstutzt. Ab der Version 5.6 ist die MPX-Funktionalitat kein Bestandteil des Kernels mehr.

  1. | Introduction to Intel Memory Protection Extensions, Intel, 16. Juli 2013
  2. | Intel(r) 64 and IA-32 Architectures Software Developer's Manual Volume 1: Basic Architecture. Intel, November 2020, section 2.5 (englisch, intel.com [abgerufen am 3. Marz 2021]).
  3. | Supporting Intel MPX in Linux, LWN, 29. Januar 2014
  4. | Michael Larabel: Intel MPX Support Is Dead With Linux 5.6. 31. Januar 2020, abgerufen am 30. Dezember 2023.
Befehlssatzerweiterungen der x86-Architektur (16 Bit; 32 Bit: IA-32; 64 Bit: x64) V
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Source: de.wikipedia.org